SKV mit Last-Minute-Erfolg

Mit einem Last-Minute-Sieg in Breitengüßbach haben die Kegler des SKV Rot-Weiß Zerbst ihre weiße Weste in der Bundesliga verteidigt. Nach einem 0:2-Rückstand bei über 100 Minuskegeln kam der deutsche Meister wieder zurück und gewann am Ende überaus knapp mit 5:3 Mannschaftspunkten (MP) und gerade einmal drei Kegeln Vorsprung.

„Wir kamen so schlecht ins Spiel. Nach einem 0:2-Rückstand bei minus 100 Kegeln kommen nicht viele Mannschaften zurück. Jede andere Mannschaft hätte dieses Spiel verloren. Das zeigt, dass unser Team eben auch in schwierigen Situationen funktioniert“, fasste Kapitän Timo Hoffmann das dramatische Spiel bei einem der Geheimfavoriten der Liga zusammen.
Auf der „manchmal nicht ganz reellen Bahn“ (Hoffmann) gerieten die Rot-Weißen zu Beginn weit ins Hintertreffen. Mathias Weber (610) verlor gegen Tobias Stark (624) durch eine starke Schlussbahn des Gegners bei Satzgleichstand. Jürgen Pointinger (120) kam überhaupt nicht in die Partie und wurde nach der ersten Bahn durch Fabian Seitz (zusammen 1:3, 555) ersetzt. „So haben wir schon früh auswechseln müssen. Das hat allerdings auch nicht das gebracht, was ich mir erhofft hatte“, meinte der Teamchef zum Punktverlust gegen den starken Mario Nüsslein (642).

So ging der Mitteldurchgang mit einem riesigen Rückstand auf die Bahnen. Doch der Kampfgeist der Zerbster erwachte. Manuel Weiß (617) fertigte Christoph Kaiser (576) mit 4:0 ab und der beste Zerbster des Tages, Uros Stoklas (3:1, 627), holte gegen Albert Kirizsan/Robin Parkan (559) ebenfalls viele Holz zurück. Damit drehten beide das Spiel und der SKV führte bei 2:2 MP ganz knapp nach Kegeln.

Im Schluss-Paar sah es lange danach aus, dass der Meister den Auswärtssieg souverän nach Hause bringt. „Doch dann haben wir dem Gegner nochmal die Tür aufgemacht“, berichtete Hoffmann über die Schlussphase. Er selbst (626) musste sich nach einer deutlichen Halbzeitführung noch dem Tagesbesten Christian Jelitte (655), der sich zu einer Top-Leistung aufschwang, bei 2:2 Sätzen geschlagen geben.
Doch Boris Benedik (3:1, 617) holte den entscheidenden dritten MP und hielt gegen Zoltan Hergeth (593) im letzten Satz den knappen Drei-Kegel-Vorsprung fest. Jelitte hatte mit dem letzten Wurf auf das volle Bild noch die Chance, auf Unentschieden zu stellen. „Alle waren fertig und er traf statt der neun möglichen nur sechs Kegel“, feierte SKV-Sportwart Andreas Förster den Last-Minute-Sieg. „Solche Spiele machen den Unterschied. So eine Moral musst du zeigen. Wir haben es durchgezogen und so die Punkte mitgenommen.“

„Am Ende konnten natürlich nur wir jubeln. Das waren zwei wichtige Punkte bei einem Gegner mit Heimbahnvorteil, wo sicher nicht viele Teams gewinnen“, freute sich SKV-Teamchef Hoffmann über die wichtigen Punkte im Titelkampf.
„Am nächsten Wochenende müssen alle noch einmal zeigen, wo sie stehen. Dann sind wir für den Weltpokal gerüstet“, blickte der Franke voraus.

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