Mission Titelverteidigung startet

Auf geht´s SKV! Am Dienstag startet für die Kegler des SKV Rot-Weiß Zerbst die Mission Titelverteidigung beim Weltpokal im tschechischen Blansko. Nach vier Titeln in Folge wollen die Rot-Weißen auch in diesem Jahr um den wichtigsten Titel im Classic-Kegeln mitkämpfen.
Insgesamt treten 14 nationale Meister an, um im Konzert der besten Kegler des Welt mitzuspielen. Nach dem historischen vierten Sieg der Zerbster am Stück im vergangenen Jahr in Bozen (ITA) hoffen sie nun auf einen weiteren Eintrag im Geschichtsbuch des Kegelsports.

Bereits am Tag der deutschen Einheit, am 3. Oktober, gehen die ersten Starter in der Qualifikation auf die Sechs-Bahnen-Anlage. SKV-Präsident Lothar Müller und Sportwart Andreas Förster müssen allerdings schon heute in Blansko anreisen, um das Team zu akkreditieren.
Der erste Zerbster Starter, die Aufstellung hat Teamchef Timo Hoffmann natürlich noch unter Verschluss, muss morgen um 15.20 Uhr auf die Bahn. Am Mittwoch und Donnerstag spielen dann die weiteren fünf Starter rein auf das Kegelergebnis, um am Donnerstagabend einen der begehrten vier ersten Plätze zu belegen, die für die freitäglichen Halbfinals qualifizieren. Dort wird dann am Nachmittag um den Finaleinzug im Modus Mann gegen Mann gekämpft. Die Zerbster hoffen, hier dabei zu sein und am Samstag hoffentlich, wieder erst nachmittags, im Endspiel zu stehen. Zuvor werden noch die Bronzemedaillen ausgespielt.

„Man sollte aber nicht denken, dass eine Halbfinalteilnahme beim Weltpokal etwas Selbstverständliches ist“, gibt Förster zu bedenken. „Wir müssen uns erstmal in der Qualifikation durchsetzen. Das wird sehr eng, denn es streiten sich wohl sechs, sieben Teams um die vier Halbfinalplätze.“ Auch die Besonderheit, dass es drei Quali-Tage sind, gibt der SKV-Sportwart zu bedenken: „Das ist ein völlig anderer Rhythmus. Die Spieler müssen dreimal 24 Stunden überbrücken, wo immer nur einer im Fokus steht.“
Die Zerbster geben einhellig die selben Teams als härteste Kontrahenten an. SKV-Chef Müller sieht „natürlich die Ungarn aus Zalaegerszeg und natürlich Podbrezova (SVK)“ ganz stark. „Und auch die Italiener aus Neumarkt und die Österreicher aus Neunkirchen haben sich mit jeweils zwei Top-Spielern aus Serbien verstärkt“, so Müller. Förster zählt weiterhin die „neue kroatische Macht aus Split und den Geheimtipp aus Rumänien“ zu den direkten Kontrahenten.
Den guten, aber noch nicht perfekten Zustand seiner Mannschaft hebt Mannschaftsleiter Timo Hoffmann deutlich hervor: „Wir haben schon sehr gute Spiele abgeliefert, aber uns fehlt noch etwas die Ausgeglichenheit, die uns immer auszeichnet. Die müssen wir noch hinbekommen.“ Wer ab Dienstag die „große Herausforderung Qualifikation“ angehen wird, steht für Hoffmann noch nicht fest: „Für Dienstag hab ich schon einen Spieler im Kopf. Aber dann müssen wir sehen, wie wir ins Turnier kommen und entscheiden dann Tag für Tag. Da spielen so viele Sachen eine Rolle, auch teilweise ungewohnte Spielzeiten.“

Den notwendigen Optimismus bringt zum Abschluss Thomas Schneider auf den Punkt: „Nach dem Abgang von Axel Schondelmaier müssen wir noch enger zusammenrücken und über die mannschaftliche Geschlossenheit kommen. Es muss der Teamspirit entstehen und trotz des Drucks müssen wir auch mit Spaß an die Sache gehen. Dann geht´s auch erfolgreich durch die Qualifikation.“ Am Dienstag startet die Mission Titelverteidigung. Auf geht´s SKV!

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Den DKBC-Imagefilm mit Thomas Schneider gibt es hier...

http://www.dkbc.de/fileadmin/videos/DKBC%20Imagefilm%20-%20MP4%20HD.mp4