Zerbster „Kobra“ Uros Stoklas wieder auf Top-Niveau

Der 9. Bundesliga-Spieltag zwischen den beiden Champions League-Partien gegen Sterzing (ITA) verlief am Sonnabend gegen Aufsteiger SKK Raindorf für die Zerbster Top-Kegler ganz nach Wunsch. Mit einer ausgeglichenen Teamleistung und einem überragenden Mannschaftsergebnis (3940:3501) gelang der erhoffte überlegene 8:0-Sieg.
 
Mannschaftsleiter Timo Hoffmann forderte vor dem Spiel eine konzentrierte Leistung und einen deutlichen Sieg, um „die gute Ausgangsposition im Meisterschaftskampf nicht zu gefährden“. Entsprechend starteten die Rot-Weißen im Stadtwerke Kegelsportcenter. Jürgen Pointinger (3:1, 635:536) musste nicht einmal sein ganzes Können abrufen, um gegen Stefan Grave zu gewinnen. Die Zerbster „Kobra“ Uros Stoklas (3:1) kommt endlich wieder in Topform und ließ dem ehemaligen SKVer und tschechischen Nationalspieler Radek Hejhal (637) ebenfalls keine Chance. Stoklas überzeugte als Startpaarersatz für Mathias Weber, der eine Spielpause erhielt, mit der starken Tagesbestleistung von 674 Kegeln. „Nach einem intensiven Gespräch geht es bei ihm absolut in die richtige Richtung“, sieht der Zerbster Kapitän den Slowenen auf einem guten Weg.
 
Nachdem auch Manuel Weiß (640:556) Christian Schreiner und der starke Thomas Schneider (671:576) Philipp Grötsch jeweils mit 4:0 Sätzen abfertigten, war der Sieg des Serienmeisters schnell in trockenen Tüchern. Publikums-Liebling Schneider (251) glänzte, ähnlich wie Stoklas (252) und später Hoffmann (258), mit überragenden Abräumleistungen.
Die SKV-Schluss-Spieler ließen sich ebenfalls nicht lumpen und legten nach durchwachsenem Start tolle Ergebnisse auf die Bahnen. Der zweite tschechische Nationalspieler in den Reihen der Gäste, Milan Svoboda (636), hielt zwar ordentlich dagegen, doch SKV-Teamchef Hoffmann (3:1, 660) und der im Schluss-Spurt überragende Boris Benedik (3:1, 660:560) gegen Alexander Raab brachten ein fantastisches Mannschaftsergebnis in der Nähe des Bahnrekordes über die Ziellinie.
 
Hoffmann war entsprechend zufrieden: „Wir haben sehr geschlossen gespielt. Und auch in den Phasen, wo es nicht so rund lief, haben wir doch immer noch die Bahnen gewonnen. Da sitzen ja auch noch zwei Spieler draußen, die ich immer auf ähnlichem Niveau bringen kann.“
Das Spitzenspiel des Tages gewann der ärgste Verfolger des SKV, die Victoria aus Bamberg, mit einer tollen Leistung in Schwabsberg mit 6:2. Damit bleiben die Franken weiter mit nur zwei Punkten Rückstand auf Tuchfühlung zu den Zerbstern. „Ja, die Victoria hat in Schwabsberg stark gespielt und gewonnen. Aber wir setzen uns auch bei den Mannschaftspunkten Stück für Stück ab. Wir schauen nur von Woche zu Woche und müssen unsere Leistung bringen“, sieht der SKV-Teamchef seine Truppe noch immer deutlich in der Vorhand.
 
Am kommenden Sonnabend gilt es für die Rot-Weißen nun, auf internationalem Parkett die Weichen in Richtung Champions League-Viertelfinale zu stellen. Nach dem 6:2-Heimsieg müssen in Südtirol mindestens drei Punkte her. „Ich will aber dort gewinnen. Wir sind individuell sicher besser besetzt. Schwierig wird es nur, wenn wir meinen, es könnte ein Selbstläufer werden. Aber da steuern wir schon gegen und gehen die Aufgabe sehr konzentriert an“, lässt Hoffmann auch hier keine Zweifel zu.

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Den DKBC-Imagefilm mit Thomas Schneider gibt es hier...

http://www.dkbc.de/fileadmin/videos/DKBC%20Imagefilm%20-%20MP4%20HD.mp4