Spiel gedreht und gewonnen

Am vergangenen Samstag mussten die Zerbster im letzten Hinrundenspiel nach Berlin. Dort trafen sie auf die Mannschaft des SV Semper/AdW Berlin und gewannen am Ende denkbar knapp mit 5:3 Mannschaftspunkten (MP) und 3289:3217 Kegeln.
Berlin (sth/sza) l Aufgrund des Ausfalls von Manuel Wassersleben musste Kapitän Robert Herold ein wenig rotieren und setzte im ersten Durchgang auf Sven Palmroth (601) und Steffen Heydrich (530). Beide Zerbster konnten ihre erste Bahn gegen die Berliner Lutz Frömming (530) und Martin Würbach (546) gewinnen.
Doch dann kam Heydrich ins Stocken und verlor die restlichen drei Bahnen. Auf der anderen Seite zeigte „Palme“, wie man es besser macht. Gerade im Räumen konnte er seine ganze Klasse und Erfahrung ausspielen und gewann am Ende souverän mit 4:0 Satzpunkten (SP) und sensationellen 601 Kegeln.


So stand es nach dem ersten Durchgang 1:1 nach MP und Zerbst hatte ein Polster von 55 Kegeln.
Im zweiten Durchgang spielten Robert Herold (510) gegen Rudolf-Henryk Kuschmann (569) und Stefan Stortz (533) gegen Sascha Bräuer (537). Kuschmann zeigte gleich in den ersten Vollen, wer Herr im Hause ist und brachte nach 15 Wurf satte 110 Kegel auf die Bahn. Auch auf der zweiten Bahn standen 103 Volle an der Anzeigetafel. Am Ende gewann er gegen Herold alle vier Bahnen und sicherte sich somit den zweiten MP für die Berliner.
Im anderen Duell sah es lange nach einem Punktgewinn für die Zerbster aus. Stortz führte gegen Bräuer nach drei Bahnen mit 2:1 SP und hatte ein Plus von zehn Kegeln. Auch nach den letzten Vollen konnte er noch einmal neun Kegel herausholen und der wichtige MP schien eigentlich schon sicher. Doch der Mannschaftskapitän der Gastgeber schaffte das fast Unmögliche. In den letzten Würfen überholte er Stortz und gewann somit noch den dritten MP für sein Team.
Nun stand es 3:1 MP für den Gastgeber und der SKV hatte ein Minus von acht Kegeln. Der Vorteil lag jetzt auf der Seite der Hauptstädter.


Im Schlussdurchgang gingen Robert Heydrich (565) gegen Dirk Uhlig (500) und Stefan Heckert (550) gegen Thomas Prill (535) auf die Bahnen. Heyd-
rich absolvierte eine souveräne Partie und holte am Ende wichtige Kegel und den noch viel wichtigeren MP gegen das Gespann Uhlig/Jürgen Liss.
Alle blickten nun auf das Duell Heckert gegen Prill. Der
Zerbster führte schnell mit 2:0 SP. Lediglich die dritte Bahn musste „Hecki“ abgeben und es stand somit am Ende 3:1 nach Sätzen. Die Freude im Zerbster Lager war riesig, da sie nicht mehr an einen Sieg glaubten.
„Ich bin unfassbar glücklich und stolz auf mein Team. Wie wir das Spiel am Ende doch noch gedreht haben und mit welchem Siegeswillen der Schlussdurchgang auf die Bahn gegangen ist, war einfach unglaublich“, jubelte Kapitän Herold.
In zwei Wochen gibt es dann das erste Rückrundenspiel im „Stadtwerke Kegelsportcenter“. Zu Gast zum Derby ist der TuS Leitzkau.

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