Derby auf Messers Schneide endet mit glücklichem SKV-Sieg

Am vergangenen Samstag traf der SKV Rot-Weiß Zerbst II im Derby auf die Leitzkauer „Wölfe“. Im „Stadtwerke Kegelsportcenter“ war dies das erste Rückrundenspiel und gleichzeitig auch das letzte im Jahr 2017. Am Ende gewannen die Rot-Weißen glücklich mit 6:2 Mannschaftspunkten (MP) und 3501:3468 Kegeln.


Im Startpaar spielten wie gewohnt die Heydrich-Brüder gegen Andreas Wienicke (568) und Udo Volkland (596). Robert Heydrich (601) zeigte in den Vollen (425) seine ganze Klasse, jedoch im Räumen hatte er dieses Mal ungewohnte Probleme. Am Ende gewann er aber souverän mit 3:1 Satzpunkten (SP). Steffen Heydrich (605) machte es genau umgekehrt. Nach 86 Vollen auf der ersten Bahn ließ er 72 Räumer folgen. Schnell führte er gegen Volkland mit 2:0 SP, doch dann spielte der Leitzkauer noch einmal groß auf und schien sogar noch den MP zu holen. In den letzten fünf Würfen nahm der Zerbster jedoch alle Hoffnungen der „Wölfe“ und machte den Sack zu. Somit führten die Rot-Weißen nach Plan mit 2:0 MP und 42 Kegeln.


„Ich bin sehr stolz, dass wir am Ende noch gewonnen haben und somit mit einem Sieg in die Winterpause gehen.“
SKV-Kapitän Robert Herold.


Im Mittelpaar spielten Robert Herold (575) gegen Renè Geißler (587) und Sven Palmroth (586) gegen Harald Schreiter (577). Herold verlor die ersten beiden Bahnen knapp, kämpfte sich aber im dritten Satz noch einmal heran. Doch am Ende verlor er auch den vierten Satz gegen Geißler und somit ging der erste MP an die Gäste.
Im anderen Duell konnte „Palme“ den ersten Satz klar für sich entscheiden. Doch der Ex-Zerbster Schreiter ließ nicht locker und gewann somit die restlichen drei Bahnen. Trotz weniger erspielter Kegel ging auch dieser Punkt an die Gäste.


Nun war die Partie wieder vollkommen offen und die Leitz-kauer spürten eine Chance. Im Schlussdurchgang gingen Martin Herold gegen Patrick Germer (563) und Manuel Wassersleben (590) gegen Tobias Grötzner (582) auf die Bahnen. Auf der ersten Bahn legten beide Leitzkauer los wie die Feuerwehr und gewannen jeweils den ersten Satz. Herold büßte gleich 39 Kegel ein und wurde folgerichtig durch Stefan Heckert ausgewechselt. Auch „Manu“ musste zehn Kegel an Grötzner abgeben.
Somit war der Vorsprung bereits auf der ersten Bahn verspielt und es kündigte sich eine Niederlage an. Doch was dann kam, war Kampfgeist bis zum bitteren Ende. Zu hoch war der Kegelrückstand im Duell Heckert gegen Germer, so dass der SKV II nur noch über die Sätze gewinnen konnte. Und das tat Heckert. Gleich nach seiner Einwechslung fand er sofort in sein Spiel und gewann die nächsten beiden Sätze. Im vierten Satz drohte dann die Niederlage, denn Germer spielte noch einmal groß auf und führte vermeintlich uneinholbar bis kurz vor Schluss. Doch mit drei Neunern in Folge kam „Hecki“ kurz vor Schluss heran und holte sich auch den so wichtigen vierten Satz. Parallel konnte auch „Manu“ sein Duell für sich entscheiden und rettete den Kegelvorsprung ins Ziel.


„So kurz nach dem Spiel ist es immer relativ schwierig, die richtigen Worte zu finden“, zeigte sich Teamkapitän Robert Herold emotional. „Ich bin sehr stolz, dass wir am Ende noch gewonnen haben und somit mit einem Sieg in die Winterpause gehen.“

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