Hoffmann trumpft mit 711 Kegeln auf

Der alte und neue deutsche Meister aus Zerbst beendete die Bundesliga-Saison am Wochenende mit einem verdienten 5:3 (3769:3548)-Auswärtserfolg beim Aufsteiger und Überraschungsvierten Raindorf. Dabei stellten die Rot-Weißen einen neuen Mannschafts-Bahnrekord auf.

Nach der Übergabe der Medaillen bereits am vorletzten Spieltag vor heimischem Publikum wollten die Rot-Weißen in erster Linie die Niederlage gegen Bamberg vergessen machen und sich auf das Champions League Finalturnier vorbereiten. „Nach der Niederlage war es uns wichtig, dass jeder nochmal ein Erfolgserlebnis hat und mit einem guten Gefühl rausgeht. Das haben wir geschafft. Jetzt haben wir am Wochenende die Qual der Wahl“, resümierte SKV-Teamchef Timo Hoffmann.
Dass die Raindorfer nicht umsonst auf Rang vier stehen, zeigten sie in den ersten beiden Durchgängen. Mathias Weber hatte einen schweren Stand gegen den Ex-Zerbster Radek Hej-
hal und musste bis zur letzten Bahn kämpfen, um sein Spiel mit 598:591 Kegeln bei Satzgleichheit zu gewinnen. Manuel Weiß begann stark gegen Christian Schreiner. Doch der Routinier der Raindorfer hielt gut mit und Weiß unterlag mit 1:3 Satzpunkten (SP) und 604:624 Kegeln.

Im Mitteldurchgang konnte Fabian Seitz einen ersten klareren Vorsprung heraus holen. Mit deutlich ansteigender Form holte er gegen den tschechischen Nationalspieler Milan Svoboda mit 3:1 SP und sehr guten 644:594 Kegeln seinen Punkt. Parallel lieferten sich Jürgen Pointinger und Alexander Raab ein Kopf-an-Kopf-Duell, welches der Raindorfer nach starker Schlussbahn mit 624:615 Kegeln nach 2:2 SP für sich entschied.

Im Schlussdurchgang konnten die zahlreichen und fairen Zuschauer sehen, welche Spitzenresultate auf der Raindorfer Kegelbahn möglich sind. So präzise wie ein Schweizer Uhrwerk absolvierte der Zerbster Kapitän Timo Hoffmann seine Partie. Er pulverisierte mit fantastischen 711 Kegeln den bestehenden Bahnrekord mit über 40 Kegeln. Sein Gegenspieler Philipp Schreiner war mit 487 Kegeln auf verlorenem Posten. Hoffmann gewann alle vier Sätze in einer Serie von 180, 183, 172 und 176 Kegeln.
Parallel musste Boris Benedik gegen den jungen Philipp Grötsch mit 0:4 SP und 597:628 Kegeln Kleinbei geben.

„Im Vergleich zur letzten Woche war das heute deutlich besser. Wir wissen, dass wir natürlich die Bahnverhältnisse nicht vergleichen können. Aber die Richtung passt und wir konnten nochmal ein Zeichen setzen“, blickt Hoffmann bereits voraus auf das Match gegen Szeged.
In der Tabelle stehen die Rot-Weißen nun zum 13. Mal in Folge am Ende der Saison auf dem ersten Platz. Dabei ging nur eine Partie verloren. Auf Rang zwei folgt Dauerrivale Bamberg, der das letzte Spiel gegen Schwabsberg gewann. Dritter wird Staffelstein. Als zweiter Absteiger steht Kipfenberg fest, denen ein Sieg im Heimspiel gegen Breitengüßbach nichts mehr nützte, da Amberg seinen Matchball gegen Lorsch zu Hause nutzen konnte.

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