Geschlossener Auftritt vor Weltpokal

Auch am vierten Spieltag waren die Spitzenkegler vom SKV Rot Weiß Zerbst nicht zu stoppen. Gegen die Nibelungen aus Lorsch verbuchte die Hoffmann-Truppe am Samstag einen klaren 8:0-Sieg und mit 3892:3644 Kegeln ein sehr gutes Mannschaftsergebnis.
„Die Vorgabe war, auch im letzten Spiel vor dem Weltpokal einen klaren Sieg und ein gutes Ergebnis einzufahren. Das ist uns gelungen“, war Teamchef Timo Hoffmann zufrieden.

Von Beginn an dominierten die Rot-Weißen das Spiel. Manuel Weiß kämpfte den sehr gut startenden Holger Walter mit 3:1 Satzpunkten (SP) und 659:615 Kegeln nieder und holte den ersten Mannschaftspunkt (MP). Walter begann ganz stark. Nach 15 Wurf standen 114 Kegel in den Vollen an der Anzeige. Seine erste Bahn endete mit tollen 184 Kegeln.
Mathias Weber, der nach seiner Knie-Operation zum ersten Punktspieleinsatz kam, spielte souverän, verdarb sich nur aufgrund einer nicht ganz so starken letzten Bahn ein höheres Resultat. Er hatte Stefan Wernz (617) aber im Griff und holte mit 627 Kegeln und 3:1 SP den nächsten MP und meldete sich pünktlich zum Weltpokal nächste Woche zurück. „Dass Matze wieder gespielt hat, war mit Blick auf den Weltpokal ganz wichtig. Dass ist auch ein Zeichen an die Konkurrenz“, freute sich Hoffmann für seinen Teamkameraden. Zerbst führte 2:0 und mit 54 Kegeln.

In der Mitte hatte Philipp Vsetecka (624) mit Patrick Günther (569) keine Mühe. Der Neuzugang der Zerbster kam auf gute 624 Kegel und bezwang Günther mit 3:1 SP.
Fabian Seitz zeigte parallel erneut seine gute Form. Mit Jochen Steinhauer lieferte er sich ein spannendes Duell und triumphierte nach 2:2 SP mit 646:627 Kegeln.
Die Partie war mit 4:0 und 128 Kegeln plus entschieden.
Das Schlusspaar hielt dennoch Topergebnisse bereit. Timo Hoffmann brannte ein Kegel-Feuerwerk ab. Mit starken Bahnergebnisse von 173, 165, 176 und 172 fegte er den besten Gästespieler Frank Gutschalk (638) mit dem Tagesbestwert von 686 Kegeln von der „Platte“.
Auch Jürgen Pointinger legte stark zu, startete mit einer 177er Bahn und erspielte 650 Kegel. Nur eine nicht so gute Bahn zwei verdarb ihm ein noch besseres Resultat. Jurek Osinski (578) blieb gegen den Neutraublinger beim 1:3 chancenlos.

„Endlich sind wir mannschaftlich wieder deutlich geschlossener aufgetreten. Das Teamergebnis ist top, wenn man sieht, dass mit Thomas Schneider ja unser derzeit Bester noch auf der Bank saß“, war Hoffmann zuversichtlich für den Weltpokal.
Da Bamberg daheim gegen Staffelstein 2:6 unterlag, führen die Zerbster jetzt die Tabelle allein verlustpunktfrei an. „Der Spieltag ist natürlich voll für uns gelaufen“, nahm es der Kapitän zur Kenntnis.

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