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Herold & Co. können Zielvorgabe nicht umsetzen

Am vergangenen Samstag reiste die Bundesliga-Reserve des SKV Rot Weiß Zerbst nach Elsterwerda und unterlag mit 2:6 Mannschaftspunkten (MP) und 3465:3593 Kegeln.
Im ersten Durchgang verlor Robert Heydrich (605) gegen Uwe Scheibe (594) den ersten Satz, konnte jedoch die folgenden zwei Sätze für sich entscheiden und hatte ein beruhigendes Kegelpolster auf seiner Seite. Doch der ehemalige Lok-Kapitän gab nicht auf und brachte mit einer sehr starken Schlussbahn (171) Heydrich nochmal in Bedrängnis. Am Ende trennten sich beide mit 2:2 Satzpunkten (SP) und der MP ging aufgrund der mehr erspielten Kegel an den Zerbster.
Denny Ackermann (578) fand gegen Justin Lorenz (582) auf den ersten 60 Wurf nicht in sein Spiel und lag somit 0:2 und mit 28 Kegeln im Rückstand. Doch auch der Zerbster gab sich nicht auf und kämpfte sich mit zwei sehr guten Bahnen noch einmal heran. Am Ende musste er sich jedoch mit vier weniger erspielten Kegeln geschlagen geben. Es stand 1:1 und der Vorsprung betrug sieben Kegel.
Im zweiten Durchgang büßte SKV-Kapitän Robert Herold (601) gegen Stefan Kläber (620) gleich auf der ersten Bahn 17 Kegel ein. Unbeeindruckt kämpfte sich Herold zurück ins Spiel und gewann die Sätze zwei und drei. Im vierten und letzten Satz musste er sich jedoch geschlagen geben. Am Ende trennten sich beide 2:2 und der MP ging ebenfalls auf das Konto der Lok-Spieler.
Sven Palmroth (584) konnte den ersten Satz gegen den stark aufspielenden Michael Müller (648) noch gewinnen, musste jedoch im weiteren Verlauf des Spiels den Brandenburger ziehen lassen und hatte dem Tagesbestwert von 648 Kegeln nichts entgegen zu setzen.
So stand es nach dem zweiten Durchgang 1:3 und der Rückstand sprang auf 72 Kegel.


Wechsel bringt keine Wende
Im letzten Durchgang sollten Manuel Wassersleben (584) gegen Benjamin Kube (571) und Stefan Heckert gegen Martin Exner (578) das Spiel drehen. Doch die Aufgabe konnte nur Wassersleben umsetzen. Er gewann den zweiten MP für sein Team mit 3:1 SP.
Auf der anderen Seite wurde Heckert nach 30 Wurf für Steffen Heydrich ausgewechselt. Doch auch der Wechsel brachte nicht die Wende. Am Ende kamen beide auf magere 513 Kegel und der letzte zu vergebende MP ging nach Elsterwerda.
„Wir konnten unsere Zielvorgabe nicht umsetzen und haben am Ende verdient verloren. Glückwunsch an Elsterwerda zum Sieg und dem Endergebnis. Wir müssen jetzt so schnell es geht das Spiel abhaken, denn am Wochenende erwartet uns schon das nächste schwere Spiel gegen Mücheln“, sagte Kapitän Herold.
Die Rot-Weißen rutschten durch die Niederlage auf Platz vier ab und erwarten am Sonnabend ab 13 Uhr den Tabellenführer SV Geiseltal Mücheln.

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