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SKV gewinnt enges Spitzenspiel

Im vollbesetzten Hexenkessel von Raindorf erlebten die zahlreichen Zuschauer zwischen dem Gastgeber aus Raindorf und dem Deutschen Meister aus Zerbst ein wahres Spitzenspiel zwischen dem Dritten und Ersten der laufenden Tabelle. Dabei hatten die Rot-Weißen in einem äußerst spannenden Duell am Ende mit 5:3 Mannschaftspunkten (MP) und sehr guten 3762:3663 Kegeln die Nase vorn.

„Es war ein wichtiger und am Ende hart erkämpfter Sieg. Raindorf hat uns erwartungsgemäß mit dem Heimvorteil im Rücken alles abverlangt. Deswegen ist die Freude über den Sieg umso größer“, zeigte sich SKV-Kapitän Timo Hoffmann zufrieden.
Von der ersten Kugel an entwickelte sich ein hochklassiges Spiel, in dem sich die Kontrahenten nichts schenkten. Fabian Seitz musste sich dabei Daniel Schmied mit 634:649 Kegeln bei 2:2 Sätzen knapp geschlagen geben. Parallel nutzten Manuel Weiß auch seine sehr guten 640 Kegel nichts, um gegen Routinier Christian Schreiner zu bestehen. Schreiner gewann mit 3:1 Sätzen bei 633 Kegeln.

Im Mitteldurchgang entstand ein ähnlicher Spielverlauf, bei dem die Zerbster Gefahr liefen, sogar mit 0:4 MP in Rückstand zu geraten. Dank einer kämpferischen Leistung gelang Thomas Schneider gegen den tschechischen Nationalspieler Milan Svoboda mit 3:1 Satzpunkten (SP) und 638:624 Kegeln der wichtige Sieg. Gleichzeitig hatte auch Jürgen Pointinger bis zur letzten Bahn die Chance auf den Sieg. Doch hier behielten die Hausherren mit Michael Kotal bei 594:588 Kegeln nach Satzgleichheit die Oberhand.

So gingen in einer Partie auf Messers Schneide die Schlussstarter bei Holzgleichheit auf die Bahnen. Auch hier blieb alles beim Alten. Erst auf der dritten Bahn gelang es den Zerbstern mit Boris Benedik und Timo Hoffmann etwas Vorsprung herauszuspielen. Hoffmann gewann gegen Alexander Raab sicher mit 4:0 und 595:557 Kegeln. Benedik erspielte mit sehr starken
667 Kegeln den Tagesbestwert und begeisterte besonders mit 257 Abräumern und 352 Kegeln auf den zweiten 60 Wurf. Er siegte mit 3:1 SP gegen Philipp Grötsch (606).

„Das war heute wieder ein Schritt nach vorn. Wir finden von Spiel zu Spiel zu unserer Ausgeglichenheit zurück. Damit stimmt die Richtung für das Champions League Spiel am kommenden Wochenende und die restlichen Aufgaben in diesem Jahr“, fasste der Zerbster Teamchef Hoffmann nach dem Match zusammen.
Da parallel Staffelstein ein souveräner Auswärtserfolg in Neumarkt gelang, marschieren die Oberfranken weiterhin punktgleich mit den Rot-Weißen an der Tabellenspitze. Raindorf bleibt trotz der Niederlage Dritter. In den weiteren Partien gewann Bamberg gegen Lorsch und Amberg gegen Breitengüßbach sowie Schwabsberg gegen Zwickau.

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