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Punkteteilung im Spitzenspiel

Am Wochenende fand das erste Spitzenspiel der Rückrunde in der 2. Bundesliga Nord/Ost im „Stadtwerke Kegelsportcenter“ statt. Der Tabellendritte vom SKV Rot Weiß Zerbst II empfing den derzeitigen Zweiten, KV Wolfsburg. Ein spannendes und nervenaufreibendes Spiel wurde vorhergesagt, was am Ende auch so eintrat.
Die Zerbster hatten zwar im Gesamtergebnis die Nase mit 3553:3469 Kegeln vorn, doch in den einzelnen Duellen konnten die Gäste vier von sechs für sich entscheiden. So stand am Ende ein gerechtes 4:4 nach Mannschaftspunkten (MP) an der Anzeigetafel.
Im ersten Durchgang überzeugte der Tagesbeste Carsten Strobach (634) vor allem im Räumen und ließ Manuel Wassersleben (607) keine Chance und holte mit 3:1 Satzpunkten (SP) den ersten MP.


Zwischen Denny Ackermann (599) und Stefan Groß (589) entwickelte sich eine spannende Partie, wo der Wolfsburger erst auf der letzten Bahn mit den letzten Würfen das Spiel für sich entscheiden konnte. Trotz mehr erspielter Kegel ging auch der zweite MP nach 1:3 SP an die Gäste. So lagen die Rot-Weißen mit 0:2 MP zurück und hatten ein Minus von 17 Kegeln.
Im zweiten Durchgang konnte Sven Palmroth (600) durch gute Räumer gegen Ronald Schlimper (547) mit 2,5:1,5 SP den ersten MP für den SKV einfahren. Stefan Stortz (551) und Andreas Hüttl (557) lieferten sich das nächste nervenaufreibende Duell, das mit 3:1 SP und gerade einmal sechs Kegeln mehr an den Gast ging. So stand es 3:1 für Wolfsburg, doch in der Gesamtholzzahl lag der SKV mit 30 Kegeln vorn.


Im letzten Durchgang brauchten die Rot-Weißen nun beide MP und ein Kegelplus für den Sieg. SKV-Kapitän Robert Herold (599) hatte gegen Steffen Cyrol (546) wenig Probleme, gewann klar mit 4:0 SP und somit den zweiten MP.
In der Paarung Robert Heydrich (597) gegen Mathias Hähnel (596) gab es ein Hin und Her. Während Heydrich den ersten Satz durch einen Fehler im 29. Wurf an den Wolfsburger abgeben musste, kämpfte er sich im zweiten Satz wieder heran und glich zum 1:1 aus. Im dritten und vierten Satz musste aber auch der Zerbster passen und verlor sein Duell mit 1:3 SP.


„Wir haben uns ein faires und spannendes Spiel gewünscht und so ist es schlussendlich auch eingetreten. Jeder Mannschaftspunkt war hart umkämpft. Mit dem Endergebnis meiner Mannschaft bin ich zufrieden, auch wenn da immer noch Luft nach oben ist. Am Ende hatten die Gäste in den einzelnen Duellen die Nase vorn und somit geht das Unentschieden auch in Ordnung“, sagte Kapitän Herold nach der Partie.
Durch das Unentschieden sind die Zerbster weiterhin auf Tabellenplatz drei mit einem Punkt Rückstand auf Wolfsburg. Am Wochenende geht es dann zum letzten Spiel des Jahres zum Vorletzten der Tabelle, Union Sandersdorf.

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