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Jetzt Akkus wieder aufladen

Die Akkus sind leer. Doch am Sonntag reichte es auch im zweiten Spiel des Wochenendes für die Zerbster Top-Kegler des SKV Rot Weiß zu einem überdeutlichen 8:0 (3897:3521)-Kantersieg im Achtelfinale des DKBC-Pokals gegen Geiseltal Mücheln. Und wie.
In der Neuauflage des vorjährigen Pokalfinales brannten die Rot-Weißen im heimischen „Stadtwerke Kegelsportcenter“ ein wahres Feuerwerk an Spitzenleistungen ab. Obwohl der Gegner nach Aussagen des Zerbster Teamchefs Timo Hoffmann „gekämpft hat, bis zum Schluss“, war er gegen sechs Top-Resultate chancenlos.

 

Nur auf den ersten 60 Wurf hielten die Müchelner „Wölfe“ noch ernsthaft dagegen. Dann bewies vor allem Mathias Weber (4:0, 673:607) im Duell der beiden Mannschaftsbesten, dass er nach seiner Verletzung wirklich wieder zurück ist. Überragende 265 Abräumer führten ihn zu seinem Weltklasse-Resultat. Gleichzeitig zeigte auch Neuzugang Phi-
lipp Vsetecka (3:1, 641:597) seine gewachsene Leistungsstärke. Bei ihm war es das beste Volle-Ergebnis des Tages (413), das ihn nach oben trieb.


Im Mittelblock zeigte der Kapitän der Zerbster Meisterreserve, Robert Herold (4:0, 626:585), dass er auch im Konzert der Großen mitspielen kann. „Glückwunsch an Robert, er hat seine Sache super gemacht“, lobte Hoffmann seinen „Ersatzmann“. SKV-Sportwart Andreas Förster stimmte mit ein: „Das freut mich für Robert. Er hat überhaupt keine Nerven gezeigt und sein Potential auf die Bahnen gebracht.“

Da Fabian Seitz (3:1, 658:543) erneut ganz stark agierte, er war bereits am Tag zuvor im Ligaspiel mit 670 Kegeln Tagesbester, war das Spiel und das Weiterkommen ins Viertelfinale nun schon in trockenen Tüchern.


Doch auch Hoffmann (3:1, 647:595) und Jürgen Pointinger (4:0, 652:594), der gegen den ehemaligen Zerbster Sven Tränkler klar gewann, ließen sich nicht lumpen und sorgten mit tollen Ergebnissen für ein überragendes Mannschaftsresultat nahe der magischen 3900 Kegel.

 

Hoffmanns Fazit des Wochenendes fiel entsprechend aus: „Zweimal 8:0 und heute dieses Resultat, obwohl noch drei wirklich gute Akteure fehlten, das ist stark. Das war ein schöner Abschluss des Jahres.“
Mit Blick auf die Feiertage meinte er: „Jetzt können wir durchschnaufen und das Weihnachtsfest genießen. Wir sind ja seit Mitte August fast ununterbrochen auf Tour. Wir nutzen diese Zeit, um zu regenerieren und zu entspannen, physisch und psychisch. Und dann greifen wir im Januar wieder voll an. Mit dem Trainingslager der Nationalspieler bekommen wir sicher alle wieder in die nötige Bewegung.“
Dann sind hoffentlich zum vorentscheidenden Meisterschaftsspiel daheim gegen Staffelstein am 12. Januar alle Akkus wieder voll.

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