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Herold & Co. trotz Niederlage weiter auf Rang zwei

Am vergangenen Samstag reisten die Spieler vom SKV Rot-Weiß Zerbst II zum Tabellenersten der 2. Bundesliga Nord/Ost, dem SV Geiseltal Mücheln. Eine spannende Partie versprach die Tabelle, doch jeder wusste um die Heimstärke der Geiseltaler. Am Ende konnten die Rot-Weißen zwar die Hälfte der Duelle für sich entscheiden, jedoch zogen sie in der Kegelwertung deutlich den Kürzeren. Der Endstand lautete somit 5:3 nach Mannschaftspunkten (MP) und 3602:3458 Kegel für den Spitzenreiter.
Im ersten Durchgang spielten Sven Palmroth (522) gegen Andreas Fritsche (618) und Manuel Wassersleben (628) gegen Max Mittag (582). Palmroth fand nicht in sein gewohntes Spiel und wurde nach 60 Wurf durch Stefan Stortz ersetzt. Aber auch die Einwechslung von Stortz brachte nicht die erhoffte Wende und so ging der erste MP an den Gastgeber.
Auf der anderen Seite machte es Wassersleben besser. Mit dem Tagesbestwert von 628 Kegeln konnte er gegen Mittag alle vier Sätze für sich entscheiden und gewann somit den ersten MP für Rot-Weiß. So stand es nach dem ersten Durchgang 1:1 und die Geiseltaler „Wölfe“ hatten ein Plus von 50 Kegeln.
Im zweiten Durchgang kam es zu den Duellen zwischen Denny Ackermann (547) und Andreas Kühn (620) sowie Stefan Heckert (535) und Sven Tränkler (591). Schnell machten Kühn und Tränkler ihre Spiele sicher und sorgten so für eine frühe Vorentscheidung. Mit je 4:0 Sätzen schickten die beiden „Wölfe“ die Gäste von der Bahn. So stand es nach zwei gespielten Durchgängen 3:1, mit einem Plus von 179 Kegeln für Mücheln.
Ticket für Aufstiegsspiele
Im letzten Durchgang spielten Robert Heydrich (617) gegen Florian Erdmann (596) und Robert Herold (609) gegen Matthias Noack (595). Heydrich zeigte sich im Vergleich zum letzten Heimspiel stark verbessert und konnte so den nächsten Punkt gegen Erdmann einfahren. Aber auch Kapitän Herold machte eine gute Partie und holte so den letzten MP für die Zerbster.
Durch die Niederlage von Wolfsburg stehen die Rot-Weißen weiterhin auf Platz zwei und Mücheln zog vorzeitig das Ticket für die Aufstiegsspiele.

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