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Arbeitssieg lässt Luft nach oben

Einen Arbeitssieg errangen die Spitzenkegler des SKV Rot Weiß Zerbst im Nachholspiel der 1. Bundesliga beim Aufsteiger ASV Neumarkt. Sie siegten mit 6:2 Mannschaftspunkten (MP) und 3723:3584 Kegeln. Nach der Niederlage stehen die Oberpfälzer bereits als erster Absteiger vorzeitig fest.

"Wir wollten einen klaren Sieg. Das haben wir nicht geschafft, weil wir uns phasenweise sehr schwer getan haben. Das war noch nicht das Gesicht, was wir zeigen wollen”, fasste SKV-Teamchef Timo Hoffmann die Partie zusammen.
Im Startpaar konnte Manuel Weiß gegen den ehemaligen U23-Weltmeister Jens Weinmann (626) auf Seiten von Neumarkt nicht an seine guten Leistungen der Vorwochen anknüpfen. Mit viele Höhen und Tiefen blieb er am Ende bei 602 Kegeln hängen und unterlag mit 1:3 Satzpunkten (SP).
Mathias Weber präsentierte sich erneut stark und erzielte mit 642:604 Kegeln gegen Stephan Drexler den Tagesbestwert. Er gewann alle vier Sätze.

Im Mitteldurchgang sah es zunächst nach der schnellen Entscheidung für den Deutschen Meister aus. Doch Philipp Vsetecka brach nach starkem Beginn gegen Jens Waldhauer auf der letzten Bahn komplett ein und verlor sein Match mit 1:3 (603:621). Parallel konnte Jürgen Pointinger seine Partie erst in der zweiten Hälfte drehen und somit den wichtigen Punkt mit 3:1 SP und guten 636:601 Kegeln gegen Hannes Lauckner sichern.

Sowohl Boris Benedik als auch Timo Hoffmann gelang es in den Schlusspaarungen nur schwer, sich frei zu spielen. Doch mit zunehmendem Spielverlauf bekamen die Zerbster ihre Duelle in den Griff und man sah, warum die Neumarkter derzeit nur vier Punkte auf dem Konto haben. Beide konnten ihre Partien letztendlich klar für sich entscheiden. Der Zerbster Kapitän gewann gegen Daniel Süß mit 3:1 SP und 609:557 Kegeln. Benedik siegte klar mit guter Leistung gegen Dominik Danzl mit 3:1 SP und 631:575 Kegeln.

„Insgesamt hatten wir heute noch viel Luft nach oben. Jetzt geht es darum, dass wir uns für Bamberg am kommenden Wochenende bestmöglichst vorbereiten, um in der Meisterschaft schon eine Woche vor Schluss den Deckel drauf zu machen”, blickt Hoffmann auf das Duell gegen den ewigen Konkurrenten aus Franken voraus.
In der Tabelle setzten sich die Rot-Weißen mit dem Sieg um zwei Punkte und wichtige sieben MP auf Staffelstein ab und können mit einem Sieg und etwas Glück bereits in Bamberg zum 14. Mal Deutscher Meister werden.

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