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Silber verspielt, dennoch stolz auf Bronzeplatz

Der SKV Rot Weiß Zerbst II verspielte am letzten Spieltag der 2. Bundesliga Nord/Ost den Vizemeistertitel bei Union 1861 Schönebeck. Mit 2,5:5,5 Mannschaftspunkten (MP) verloren die Zerbster und landeten auf dem dritten Platz.
Im ersten Durchgang fand Sven Palmroth (503) gegen Thomas Große (566) zu keiner Zeit in sein gewohntes Spiel und verlor mit 1:3 Satzpunkten (SP). Manuel Wassersleben (581) lag nach drei Bahnen gegen Lars Schneidereit (581) mit 1:2 SP hinten und musste auf der letzten Bahn 17 Kegel mehr erspielen, um den ersten MP zu gewinnen. Der Zerbster kämpfte sich heran und holte tatsächlich 16 Kegel heraus. Es reichte nur für eine Punkteteilung. Der Gastgeber führte mit 1,5:0,5 MP und 63 Kegeln.
Im zweiten Durchgang verlor Steffen Heydrich gegen Michael Hagemeyer (580) auf der zweiten Bahn völlig den Faden und wurde durch Denny Ackermann ersetzt. Beide erspielten zusammen 520 Kegel und waren machtlos.
Kapitän Robert Herold (620) machte gegen Matthias Janke (549) erneut ein klasse Spiel, konnte mit der Tagesbestleistung den nächsten Punkt für sein Team einfahren und die Hoffnung weiter am Leben erhalten.
Es stand 2,5:1,5 MP für den Gastgeber und der Vorsprung für Union schmolz auf 52 Kegel.
Im letzten Durchgang nutzte Hannes Bräse (588) gegen Nico Just (589) seine Chance und machte ein sehr gutes Spiel. Am Ende reichte es mit einem Kegel weniger nicht zum Punktgewinn.
Robert Heydrich (599) zeigte sich gegen Guido Müller (561) gegenüber dem letzten Heimspiel deutlich besser. Mit 4:0 SP ließ er dem Gästekapitän keine Chance und holte den letzten MP.
Trotz der furiosen Aufholjagd reichte es am Ende nicht und die Zerbster landeten durch diese Niederlage und den gleichzeitigen Sieg der Wolfsburger in Sandersdorf auf Platz drei.
„Wir waren einfach zu unausgeglichen und in der Summe fehlen daher einfach 100 Kegel. Dennoch bin ich mit meiner Mannschaft und der gezeigten Leistung über die gesamte Saison zufrieden. Wir haben einen sehr guten dritten Platz in der Liga erreicht und darauf sind wir stolz“, so Kapitän Herold.

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