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Nach Stromausfall mit Bahnrekord zum Sieg

Am Samstag konnte der SKV Rot Weiß Zerbst II beim nächsten direkten Konkurrenten SV Grün-Weiß Wörlitz mit 6:2 Mannschaftspunkten (MP) und 3407:3461 Kegeln punkten.
Kurz vor der Partie gab es in ganz Wörlitz einen Stromausfall, wodurch das Spiel erst eine dreiviertel Stunde später begann. Ein Match, was in den ersten beiden Durchgängen ausgeglichen war, konnten die Rot-Weißen erst im letzten Durchgang für sich entscheiden. Dabei spielte der SKV II mit 3461 Kegeln einen neuen Mannschaftsbahnrekord.


Gleich im ersten Durchgang sorgte Wörlitz für eine Überraschung. Mit Reno Wehrmann (597) und Marcel Schacks (568) starteten sie gleich recht offensiv. Mit Denny Ackermann (570) und Manuel Wassersleben (587) setzte der SKV das gewohnte Startpaar dagegen. Ackermann hatte es gegen Wehrmann nicht leicht. Trotz einem 2:2 nach Sätzen ging der erste MP durch das bessere Endergebnis an den Wörlitzer. Auf der anderen Seite tat sich Wassersleben ein wenig einfacher. Bereits nach der dritten Bahn konnte er den Sack zumachen und so den ersten MP einfahren.


Mit 1:1 MP und einem Minus von acht Kegeln ging Rot-Weiß in den zweiten Durchgang. Kapitän Robert Herold (610) zeigte gegen Olaf Weltz (542) einmal mehr seine gute Verfassung. Trotz mageren Vollen räumte er sehr stark (235) und ließ Weltz zu keiner Zeit eine Chance.  
Steffen Heydrich (540) musste gegen Thomas Walter (620) Kleinbei geben. Gegen den Tagesbesten Walter hatte er keine Chance und verlor deutlich mit 0:4 Satzpunkten (SP). Es stand weiterhin ausgeglichen, doch der Rückstand sprang auf 20 Kegel.


Ruder herumgerissen


Wie schon in der vergangenen Woche sollte das Ruder im letzten Durchgang herumgerissen werden. Im ersten Satz mussten sich die Zerbster Robert Heydrich (594) und Stefan Heckert (560) gegen Patrick Walter (542) und Thomas Bölke (538) noch geschlagen geben. Heydrich büßte gleich auf der ersten Bahn 22 Kegel ein. Auch Heckert erspielte mit viel Glück im ersten Satz eine Punkteteilung. Beide zeigten sich jedoch unbeeindruckt und holten sich so die restlichen SP und die nötigen Kegel zum Sieg.


„Mit dem dritten Sieg in Folge haben wir aus einem guten Saisonstart einen sehr guten gemacht. Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht und konnten das Spiel erst im letzten Durchgang drehen, obwohl die Möglichkeit schon viel früher da war. Am Ende zählt der Sieg und darüber bin ich glücklich“, sagte Teamchef Herold nach dem Spiel.
Aufgrund der Niederlagen von Wolfsburg und Schönebeck stehen die Zerbster nun auf Platz zwei, punktgleich hinter Berlin.

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