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„Herbstmeister“ mit Bahnrekord

Auch am letzten Spieltag der Bundesliga-Hinrunde behielten die Spitzenkegler des SKV Rot Weiß Zerbst ihre weiße Weste und gehen damit erneut als „Herbstmeister“ aus der ersten Saisonhälfte.
Dabei rundeten die Mannen von SKV-Teamchef Timo Hoffmann den Spieltag mit einer erneut starken Leistung ab und gewannen klar beim bisherigen Angstgegner in Breitengüßbach mit 6:2 Mannschaftspunkten (MP) und einem neuen Bahnrekord von 3913:3766 Kegeln.
„Ich kann meiner Mannschaft nur gratulieren. Die Art und Weise der Erfolge sowie das hohe Niveau des kompletten Kaders, das gab es noch nie in Zerbst“, zollte Hoffmann seinem Team Respekt.
Nichtsdestotrotz begann die Partie auf den ergiebigen, aber nicht ganz leichten Bahnen im oberfränkischen Breitengüßbach wie in den vergangenen Jahren. Der aktuelle Tabellenzweite setzte besonders mit Mario Nüßlein dem Deutschen Meister gehörig zu. Manuel Weiß musste Nüßlein, der in bestechender Form agierte, ziehen lassen. Weiß unterlag dem Tagesbesten mit 1:3 Satzpubnkten (SP) und 639:709 Kegeln.
Doch Florian Fritzmann hielt die Zerbster auf seiner ehemaligen Heimbahn im Rennen. Mit einer starken Partie verteidigte er eine knappe Führung und sein Gegenspieler Marco Scheuring hatte klar mit 0:4 SP und 618:678 Kegeln das Nachsehen.
Auch im Mitteldurchgang blieb das Match lange spannend und die Rot-Weißen konnten sich nur schwer absetzen. Thomas Schneider, mit seiner eigenen Leistung hadernd, verlor gegen Christian Jelitte mit 1:3 (622:650). Leichter hatte es Mathias Weber gegen Miroslav Jelinek, der bereits auf der zweiten Bahn gegen Tobias Stark ausgewechselt wurde. Weber siegte überzeugend mit 4:0 SP und dem nächsten starken Ergebnis von 639:579 Kegeln.
Im Schlussdurchgang gelang Timo Hoffmann und Igor Kovacic schnell die Vorentscheidung. Beide drehten, wie das gesamte Zerbster Team, besonders durch sehr gute Abräumleistungen das Match. Hoffmann gewann gegen Robin Parkan als Mannschaftsbester mit 684:600 Kegeln mit allen Sätzen. Kovacic tat es ihm gleich und verlor nicht einen Satz gegen Christian Rennert bei 651:610 Kegeln.
„Für uns war das heute ein großer Schritt zur Titelverteidigung. Den wollten wir gehen. Aber wir wissen auch, dass noch viele Spiele anstehen und wir nicht locker lassen dürfen“, forderte Hoffmann von seinen Spielern.
Bereits am kommenden Samstag wollen die Zerbster in der Champions League die nächste Runde im slowakischen Trstena klar machen und daher ist keine Zeit zum Ausruhen.
In der Tabelle bleiben die Rot-Weißen weiterhin unangefochten auf Platz eins vor dem neuen Verfolger aus Staffelstein, der zu Hause klar gegen Amberg gewann.
Im Abstiegskampf holte Lorsch zu Hause einen wichtigen Sieg gegen Hirschau. Die Überraschungsmannschaft der Saison, der Aufsteiger aus Friedrichshafen, siegte auf heimischer Anlage gegen Raindorf. Bamberg, als neuer Dritter, gewann in Schwabsberg.

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