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Zwölf Kegel fehlen zum Remis

Am Samstag setzte sich der Tabellenzweite der 2. Bundesliga Nord/Ost, der SV Kleeblatt Berlin, nach einem spannenden Spiel auf hohem Niveau gegen den SKV Rot Weiß Zerbst II durch und entführte mit 6:2 Mannschaftspunkten (MP) und 3633:3622 Kegeln die Punkte in die Hauptstadt.
Im ersten Durchgang verlief die Partie noch recht ausgeglichen. Manuel Wassersleben (628) ließ sich gegen Andreas Kupsch (603) trotz seiner schwachen ersten Bahn nicht aus der Ruhe bringen und zeigte einmal mehr seine sehr gute Verfassung. Mit dem Zerbster Bestwert gewann er mit 3:1 Satzpunkten (SP). Stefan Stortz (565) tat sich gegen Christian Drache (569) schwer. Durch ein schwaches Abräumspiel gab er relativ knapp die ersten beiden Sätze ab. Im dritten Satz konnte der Berliner vorzeitig den Sack zumachen und gewann mit 3:1 SP. Es stand 1:1 nach MP und der Vorsprung für die Zerbster betrug 21 Kegel.
Im zweiten Durchgang hatte Robert Herold (623) gegen Sven Tränkler (628) auf der ersten Bahn arge Probleme und spielte nur magere 126 Kegel. Doch der Zerbster Kapitän gab sich nicht auf und kämpfte sich Wurf für Wurf an den besten Berliner, heran. Vor dem letzten Satz lag Tränkler mit 2:1 SP und 19 Kegeln in Führung. Herold versuchte noch einmal das Unmögliche möglich zu machen und spielte im letzten Satz eine 182er Bahn. Tränkler nutzte seine ganze Erfahrung und setzte eine 168er Bahn dagegen.
Das Duell zwischen Hannes Bräse (604) und Sebastian Käfer (616) konnte der Berliner recht schnell für sich entscheiden. Am Ende reichte das gute Ergebnis von Bräse nicht und er verlor mit 1:3 SP. So stand es nach dem zweiten Durchgang 3:1 MP für die Hauptstädter und der Vorsprung des SKV schmolz auf magere vier Kegel.
Im letzten Durchgang spielte Robert Heydrich (619) gegen Martin Asmus (591) vier konstant gute Bahnen und gewann nach 2:2 SP doch recht deutlich seinen MP. Stefan Heckert (583) hatte es gegen Jörg Seidel, der ein starkes Spiel absolvierte, deutlich schwerer. Der Zerbster konnte zwar den dritten Satz für sich entscheiden, aber den Berliner nicht aus der Ruhe bringen. So ging der letzte MP mit 1:3 SP an den Berliner.
Am Ende fehlten lediglich zwölf Kegel für ein Remis.
„Wir haben wieder eine gute Mannschaftsleistung gezeigt. Wenn man Ende mit einer 3600 aufwärts verliert, dann war der Gegner besser. Die fehlenden zwölf Kegel für ein Unentschieden kann man jetzt überall suchen. Nichtsdestotrotz bin ich mit meiner Mannschaft zufrieden“, resümierte Kapitän Herold.
Aufgrund der Niederlage rutschten die Rot-Weißen auf Platz fünf ab, punktgleich mit dem SV Geiseltal Mücheln.
Am 14. Dezember steht ab 13 Uhr bereits das erste Rückrundenspiel an. Da erwarten die Rot-Weißen zum nächsten Heimspiel Schlusslicht Grün-Weiß Friedrichshain und wollen da wieder die Punkte in Zerbst behalten.

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