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Erfolgreicher Start für SKV II

Am vergangenen Samstag stand für die Zerbster Reserve vom SKV Rot Weiß das erste Spiel im neuen Jahr an. Im Derby gegen den TuS Leitzkau konnten sich die Rot-Weißen am Ende mit 6:2 Mannschaftspunkten (MP) und 3344:3286 Kegeln durchsetzen.
Im ersten Durchgang gingen Stefan Stortz (597) gegen Andy Neumann (522) und Manuel Wassersleben (570) gegen Rene Haberland (562) auf die Bahnen. Lediglich Stortz zeigte an diesem Tag, dass er am besten die Winterpause weggesteckt hatte. Mit 597 Kegeln und drei Satzpunkten (SP) holte er sich verdient den ersten MP für sein Team und gleichzeitig den Tagesbestwert.
Auf der anderen Seite zeigte Wassersleben in einigen Phasen ein paar Schwächen, holte jedoch ebenfalls mit drei SP den nächsten MP für Rot-Weiß. So gingen die Zerbster nach dem ersten Durchgang mit 2:0 MP und 83 Kegeln in Führung.
Im zweiten Durchgang sollten Steffen Heydrich (526) gegen Sebastian Lorf (543) und Robert Herold (571) gegen Michael Dreßler (566) den Vorsprung weiter ausbauen. Heydrich konnte noch den ersten Satz für sich entscheiden, fand jedoch nie so richtig in sein Spiel. Am Ende unterlag er deutlich mit 1:3 SP. Im anderen Duell zeigte Kapitän Herold eine gute Partie. Lediglich auf der letzten Bahn verspielte er sich ein besseres Endergebnis. Dennoch holte auch er vorzeitig nach drei siegreichen Sätzen den nächsten MP. So stand es nach zwei Durchgängen 3:1 MP für die Gäste und der Kegelvorsprung betrug 71 Zähler.
Im dritten und letzten Durchgang hatten Hannes Bräse (514) und Robert Heydrich (566) gegen Patrick Germer (562) und Rene Geißler (531) die Aufgabe, den Vorsprung ins Ziel zu retten. Leitzkau gab sich noch nicht auf und kämpfte sich noch einmal Bahn für Bahn heran. Beide Teams wechselten nach 60 Wurf noch einmal aus, um neue Impulse zu setzen. Für Bräse kam Stefan Heckert und für Geißler Andreas Wienicke. Nach der dritten Bahn führten beide Leitzkauer in den Sätzen und der Kegelvorsprung für die Zerbster schmolz auf 17. Doch im entscheidenden letzten Satz behielten beide Zerbster die Nerven und retteten den sicher geglaubten Sieg über die Ziellinie.
„Die Bahnen in Leitzkau sind anspruchsvoll und klar ist der eine oder andere mit seiner Leistung nicht ganz so zufrieden. Unser Ziel war es jedoch, hier zu gewinnen und das haben wir geschafft. Von daher ist für mich das Ergebnis erstmal zweitrangig. Am Wochenende haben wir wieder ein Heimspiel und gewohnte Bedingungen“, so Kapitän Robert Herold. Sein Team erwartet am Samstag, ab 13 Uhr, den Tabellensiebten SV Grün-Weiß Wörlitz.

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