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Weber brilliert mit 690 Kegeln

So wie das alte Jahr endete, begannen am Wochenende die Spitzenkegler des SKV Rot Weiß Zerbst auch das neue Jahr. Im Heimspiel gegen den Aufsteiger aus Friedrichshafen gelang ein klarer 8:0-Erfolg mit 3884:3555 Kegeln. 
Da gleichzeitig der härteste Verfolger Staffelstein in Bamberg eine schmerzhafte 1:7-Niederlage kassierte, kommen die Zerbster einer Vorentscheidung im Titelkampf ganz nahe.
„Auch wenn nach der Weihnachtspause noch nicht alles perfekt lief, haben wir wieder ein sehr gutes Ergebnis gezeigt. Solange wir weiterhin unsere Hausaufgaben erledigen und konzentriert die nächsten Spiele angehen, können wir im Januar schon viel in die richtige Richtung lenken“, resümierte SKV-Teamchef Timo Hoffmann.


 

Im Startdurchgang stellten Mathias Weber und Manuel Weiß die Weichen auf Sieg. Weber zeigte einmal mehr seine beeindruckende Form, welche er über die Pause konservierte. Mit starken 690 Kegeln erzielte er den Tagesbestwert und gewann gegen Dejan Lotina (623) mit 4:0 Satzpunkten (SP). Weiß ging gegen den U23-Nationalspieler Lukas Funk schnell in Führung. Da Funk aber eine sehr gute zweite Hälfte spielte, musste der Vizeweltmeister der Zerbster bis zum letzten Wurf um seinen Mannschaftspunkt (MP) zittern. Letztendlich behielt Weiß mit 2:2 SP bei 652:650 Kegeln denkbar knapp die Oberhand.


 

Eine mögliche Gegenwehr des Aufsteigers war nun schnell gebrochen. Jürgen Pointinger konnte zwar nur teilweise überzeugen, hatte aber mit Michael Reiter nur wenig Probleme. Mit 3:1 SP und 622:601 Kegeln gewann der Zerbster sein Duell. Florian Fritzmann hatte gleichzeitig ebenfalls leichtes Spiel. Ohne das ganz hohe Niveau sicherte er sich mit 4:0 SP und 637:568 Kegeln gegen den Gästekapitän Darko Lotina seinen Zähler.
Mit den Bahnverhältnissen hadernd, aber der nötigen Coolness, siegte Igor Kovacic in seinem Match gegen Pascal Winkler. Mit einem weiteren 4:0 nach Sätzen und 623:544 Kegeln ging der nächste MP an die Hausherren.


 

SKV-Kapitän Timo Hoffmann setzte zum Abschluss nochmal ein deutliches Achtungszeichen. Nur durch die letzte Bahn verpasste er ein höheres Ergebnis. Doch mit 660 Kegeln bewies auch er seine gute Form. Das 3:1 nach SP gegen Nicolai Müller (569) war letztendlich folgerichtig.
„Wir dürfen jetzt nicht den Fehler machen und glauben, dass schon alles entschieden ist. Am Wochenende in Staffelstein und dann mit der Champions League stehen wichtige Spiele auf dem Programm. Sollten wir diese erfolgreich gestalten, sind wir auf dem Weg, zu den bisherigen tollen Leistungen, die dazugehörigen Titel einzufahren“, blickt Hoffmann bereits auf die kommenden Aufgaben voraus.

 

In der Tabelle stehen die Rot-Weißen (22 Punkte) ungeschlagen auf Rang eins und haben auf die Verfolger aus Breitengüßbach, Bamberg (je 16) und Staffelstein (15) einen gehörigen Vorsprung.
In den weiteren Partien siegte Lorsch gegen Schwabsberg, Breitengüßbach in Hirschau und Raindorf gegen Amberg.

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