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Trotz Niederlage zufrieden

Am vergangenen Samstag ging die Reise für die Zerbster Zweitbundesliga-Kegler des SKV Rot Weiß in die Autostadt zum KV Wolfsburg. Für die Rot-Weißen stand das schwerste Spiel der Saison bevor, was am Ende mit 7:1 Mannschaftspunkten (MP) und 3720:3414 Kegeln an den Gastgeber ging.
Im ersten Durchgang taten sich Steffen Heydrich (543) gegen Mathias Hähnel (595) und Stefan Heckert (552) gegen Stefan Groß (621) schwer und konnten zu keiner Zeit dem Gegner so wirklich Paroli bieten. Am Ende gingen beide MP recht deutlich nach Wolfsburg und somit lagen die Gäste mit 0:2 MP und 121 Kegeln klar im Rückstand.
Im zweiten Durchgang sollten Stefan Stortz (521) gegen Carsten Strobach (609) und Robert Herold (589) gegen Andreas Hüttl (653) den Rückstand minimieren. Doch auch Stortz tat sich schwer mit dem Geläuf und wurde nach 60 Wurf gegen Denny Ackermann ausgewechselt. Aber auch Ackermann hatte zu keiner Zeit eine wirkliche Chance und somit ging der nächste MP nach 0:4 Satzpunkten (SP) an die Wolfsburger.
Im anderen Duell verlief das Spiel ähnlich. Herold konnte sich zwar besser auf die Bahnen einstellen und verspielte lediglich auf der letzten Bahn ein höheres Endergebnis, doch auch hier war der Zerbster gegen einen stark aufgelegten Hüttl chancenlos. Der Wolfsburger Kapitän spielte sich in einen wahren Rausch und erzielte mit sehr starken 653 Kegeln eine neue persönliche Bestleistung.
Somit lagen die Zerbster mit 0:4 MP und 273 Kegeln zurück und das Spiel war schon entschieden.
Obwohl das Spiel schon entschieden war, gaben sich Robert Heydrich (642) gegen Ronald Schlimper (650) und Manuel Wassersleben (567) gegen Bernd Schönberger (592) nicht auf. Beide Zerbster legten los, wie die Feuerwehr und gingen jeweils mit 2:0 SP in Führung. Während Wassersleben im dritten Satz für die Vorentscheidung sorgen konnte und mit 3:0 SP führte, konnte Schlimper auf der anderen Seite gegen Heydrich den ersten Matchball abwehren.
Im letzten Satz zeigten dann beide Wolfsburger nochmal Kegelsport auf hohem Niveau. Schönberger zog mit 172 Kegeln noch recht deutlich im Endergebnis vorbei und auch Schlimper sicherte sich mit sehr starken 177 Kegeln den nächsten MP für sein Team.
„Wir wussten vor dem Spiel, dass die Trauben in Wolfsburg sehr hoch hängen. Nichtsdestotrotz sind wird optimistisch an die Sache herangegangen. Am Ende ist gegen eine 3720 kein Kraut gewachsen und Wolfsburg hat verdient gewonnen. Trotzdem bin ich mit der gezeigten Leistung meiner Mannschaft zufrieden und wir blicken optimistisch auf die letzten Spiele“, sagte Kapitän Robert Herold nach dem Spiel.
Am Samstag empfangen die SKV-Spieler die Sportfreunde von Union 1861 Schönebeck im „Stadtwerke Kegelsportcenter“. Los geht es um 13 Uhr.

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