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Fehlstart für SKV-Reserve

Außer Spesen nichts gewesen. Am vergangenen Samstag kassierte die Erstliga-Reserve des SKV Rot Weiß Zerbst in der
2. Bundesliga Ost eine deutliche 1:7 (3424:3633)-Niederlage beim Aufsteiger aus Leipzig.
Im ersten Durchgang absolvierte Steffen Heydrich (0:4, 571) gegen Peter Bloß (638) eine gute Partie, war jedoch am Ende gegen den Tagesbesten chancenlos. Auch Manuel Wassersleben (2:2, 563) hatte gegen Michael Ribbeck (623) deutlich das Nachsehen. Mit einer zweiten katas-trophalen Bahn verspielte er ein deutlich besseres Endergebnis.
Im zweiten Durchgang sollten Andreas Wienicke (0;4, 533) und Robert Herold (2:2, 569) das Ruder herumreißen. Ihnen standen Oliver Herrfurth (588) und Andreas Knoth (583) gegenüber.
Wienicke konnte sich zu Beginn nicht ganz so gut auf die anspruchsvollen Bahnen einstellen und geriet so gleich in Rückstand. Nach 72 Wurf wurde er aufgrund einer Verletzung ausgewechselt und Stefan Stortz kam ins Spiel. Aber auch Stortz konnte den Punktverlust nicht verhindern. Auf der anderen Seite deutete sich der erste Mannschaftspunkt (MP) für die Gäste an. Nach zwei guten und erfolgreichen Bahnen führte Herold 2:0, doch Routinier Knoth kämpfte sich zurück ins Spiel und konnte mit den letzten Würfen den vierten MP für sein Team einfahren.
Mit einem Rückstand von 0:4 MP und 196 Kegeln gingen nun Robert Heydrich (3:1, 616) gegen Martin Stiehl (599) und Stefan Heckert (1:3, 572) gegen Timo Hartmann (602) auf die Bahnen. Heydrich tat sich sichtlich schwer auf den ersten 60 Wurf, zeigte in der zweiten Hälfte aber Kegelsport auf ganz hohem Niveau. Mit sensationellen 342 Kegeln auf den zweiten 60 Wurf konnte er den Ehrenpunkt für seine Mannschaft einfahren. Auf der anderen Seite war Heckert trotz guter Partie chancenlos und verlor sein Spiel mit 1:3. Somit ging der Sieg mit 7:1 MP verdient und deutlich an den Aufsteiger.
„Keiner wusste so wirklich, was uns hier auf der Bahn erwartet. Leipzig konnte da anknüpfen, wo sie letzte Saison aufgehört haben und wir konnten unsere Leistung nicht abrufen. Von daher haben sie am Ende verdient gewonnen. Für uns ist die Niederlage nicht schön, aber auch kein Beinbruch. Wir haben nun zwei schwere Heimspiele vor der Brust und sollten das Spiel so schnell es geht vergessen“, so Kapitän Robert Herold.

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