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SKV mit fulminantem Auftakt

Zum Auftakt in eine durch die Corona-Pandemie besondere Saison feierten die Spitzenkegler des SKV Rot-Weiß Zerbst einen klaren 7:1-Erfolg gegen den ambitionierten Aufsteiger VfB Hallbergmoos.
Vor den laut Hygienekonzept zugelassenen 40 Zuschauern gab es ein freudiges Wiedersehen mit dem langjährigen Zerbster Leistungsträger Thomas Schneider, der im Sommer in seine Heimat nach Bayern wechselte. Nach 3935:3731 Kegeln konnte Schneider mit seinem neuen Team an seiner alten Wirkungsstätte aber erwartungsgemäß keine Punkte ergattern.
Dabei ging es zumindest im Startpaar äußert knapp zu. Jürgen Pointinger musste die Angriffe von Radovan Vlajkov, dem serbischen Weltmeister und Neuzugang der Gäste, abwehren. Pointinger vergab einige Möglichkeiten, die Partie zu seinen Gunsten zu entscheiden, unterlag aber letztendlich mit 1:3 Sätzen (SP) und 623:657 Kegeln.
Parallel hatte der Zerbster Neuling Christian Wilke in seinem ersten Pflichtspiel für den SKV gegen Dietmar Brosi weniger Schwierigkeiten. Er gewann klar mit 4:0 SP und starken 673:602 Kegeln.
Im Mitteldurchgang stellten die Hausherren mit dem weiteren Neu-Rot-Weißen Dominik Kunze und Florian Fritzmann schnell die Weichen auf Sieg. Beide brannten ein Feuerwerk an hochklassigen Würfen auf den ersten beiden Bahnen ab. Kunze traf 360 Kegel und Fritzmann 352. Kunze holte seinen Punkt gegen Bogdan Tudorie mit 673:613 Kegeln nach Satzgleichheit. Fritzmann gewann nach 3:1 SP und 639:590 Kegeln gegen Tobias Kramer.
Auch im Schlussdurchgang blieben die Gastgeber klar im Vorteil. Kapitän Timo Hoffmann setzte sich dabei nach engem Kampf zu Beginn mit 3,5:0,5 SP und 645:621 Kegeln gegen den kroatischen Nationalspieler Damir Cekovic durch.
Den fulminanten Schlusspunkt des Spiels setzte aber Igor Kovacic, der andere serbische Weltmeister. Mit fantastischen 444 Kegeln in die Vollen und dem Tagesbestwert von 682 Kegeln holte er den letzten Mannschaftspunkt (MP) gegen Alexander Stephan (648) nach 2:2 SP.
„Mit dem Gesamtergebnis und dem Sieg können wir zum Auftakt schon sehr zufrieden sein. Wir haben aber auch gesehen, dass es noch einige Tiefs bei jedem gab und nach oben noch Luft besteht“, resümierte der Zerbster Teamchef Timo Hoffmann.
Sein Blick ging nach dem Match gegen die Bayern daher bereits wieder auf die kommenden Aufgaben. „In Berlin geht es kommende Woche nur um den Sieg. In zwei Wochen müssen wir dann mit der gesamten Truppe auf höchstem Niveau vorbereitet sein, um in Staffelstein einen wichtigen Sieg einzufahren“, ergänzte Hoffmann.
Der härteste Konkurrent um die Meisterschaft aus Staffelstein gewann sein Auftaktmatch gegen den anderen Aufsteiger aus Berlin ebenfalls klar mit 8:0 MP.

 

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