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SKV II weiter ohne Punkte

Am Samstag unterlag die Meisterreserve des SKV Rot Weiß Zerbst dem SV Union 1861 Schönebeck nach einer spannenden Partie knapp mit 3:5 Mannschaftspunkten (MP) und 3502:3508 Kegeln.
Im ersten Durchgang tat sich Manuel Wassersleben (586) gegen Lars Schneidereit (547) in den Vollen schwer und verspielte so ein deutlich besseres Ergebnis. Am Ende gewann er klar mit 3:1 Satzpunkten (SP). Auf der anderen Seite kam Steffen Heydrich (542) gegen Thomas Große (590) nicht so richtig in die Partie und wurde für Stefan Stortz ausgewechselt. Aber auch Stortz konnte den drohenden Punktverlust nicht verhindern. Somit gewann Große den ersten MP für sein Team und es stand 1:1 mit einem Plus von neun Kegeln für Schönebeck.
Im zweiten Durchgang bot der wieder genesene Robert Herold (655) gegen Michael Barth (556) eine sehr starke Partie und überzeugte gerade im Abräumen mit sensationellen 260 Kegeln. Mit 4:0 SP gewann der Zerbster klar seinen MP und ließ dem Neu-Schönebecker keine Chance. Im anderen Duell hatte es Denny Ackermann (578) gegen Satino Stacke (604) sichtlich schwerer. Gegen den erst 19-Jährigen hatte der Zerbster deutlich das Nachsehen und verlor mit 0,5:3,5 SP. Somit stand es nach MP weiterhin ausgeglichen 2:2, doch den Kegelrückstand konnte Zerbst in einen Vorsprung von 64 Kegeln umwandeln.
Im letzten Durchgang sollten nun Robert Heydrich (613) gegen Guido Müller (593) und Stefan Heckert (528) gegen Maik Siegemund (618) mindestens einen MP holen und den Kegelvorsprung halten. Heydrich machte eine gute Partie und behielt in den wichtigen Momenten einen kühlen Kopf. Gegen den ebenfalls starken Müller errang er mit 2,5:1,5 SP den nächsten wichtigen MP für sein Team.
Auf der anderen Seite zog Siegemund einsam seine Kreise. Heckert hielt zwar auf der ersten Bahn noch mit, doch verlor auf der zweiten Bahn deutlich den Faden und auch Kegel. Nach 60 Wurf kam Andreas Wienicke für Heckert ins Spiel, doch Siegemund ließ sich davon nicht beunruhigen und holte weiter Kegel für Kegel. Vor der letzten Bahn gingen nun die Schönebecker mit zehn Kegeln in Front. Am Ende konnten die Unioner ihren Vorsprung halten und gewannen mit acht Kegeln. Somit ging der Sieg nach Schönebeck und aus Zerbster Sicht stand man weiterhin mit leeren Händen da.
„Ehrlich gesagt fehlen mir so kurz nach dem Spiel die Worte. Die fehlenden neun Kegel  könnte man überall suchen. Aber mit solch einer Mannschaftsleistung dürfen wir uns nicht wundern und gegen einen anderen Gegner wäre die Niederlage wahrscheinlich noch deutlicher ausgefallen. Wir haben jetzt zwei Wochen Zeit, um in die Spur zu finden“, sagte ein sichtlich deprimierter Teamchef Robert Herold.
Durch diese Niederlage befinden sich die Zerbster weiterhin im Tabellenkeller und reisen in zwei Wochen zum Schlusslicht SG Union Sandersdorf.

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