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SKV kämpft sich zum Auswärtssieg

Ein sehr enges Spiel lieferten sich die Bundesligisten VfB Hallbergmoos und der SKV Rot Weiß Zerbst. Die Zerbster hatten mit 5:3 Mannschaftspunkten (MP) und 3713:3675 Kegeln das bessere Ende für sich und stehen nun, punktgleich mit dem SKK Chambtalkegler Raindorf, an der Tabellenspitze.

HallbergmoosIm Startpaar teilten sich die Punkte. Der am Samstag beste Zerbster, Christian Wilke, konnte sich gegen Patrick Krieger nach 3:1 Sätzen und 644:634 Kegeln durchsetzen und den ersten MP einfahren. Aber Manuel Weiß musste nach großem Kampf seinen MP an Alexander Stephan abgeben. Beide errangen zwei Satzpunkte (SP), aber Stephan hatte im Endergebnis drei Kegel mehr erzielt (598:595) und punktete.

Es stand 1:1 nach MP und der SKV hatte sieben Kegel mehr auf der Habenseite.

Auch in der Mitte blieb es spannend. Robert Ernjesi lieferte sich mit Radovan Vlajkov einen klasse Kampf, der 2:2 endete. Aufgrund nur einer schwächeren dritten Bahn von Ernjesi erhielt Vlajkov mit 647:639 Kegeln den MP. Auf der anderen Seite konnte Igor Kovacic Damir Cekovic in die Schranken weisen, mit 3:1 SP und 609:586 Kegeln den MP einfahren und zum 2:2 ausgleichen.

Die Schlusspaarungen mussten nun die Entscheidung herbeiführen. Es stand 2:2 und der SKV hatte 15 Kegel Vorsprung.

Marcus Gerdau zog sein Spiel gegen Tobias Kramer durch und errang nach 3:1 SP und 618:601 Kegeln den MP. Ein Duell auf Messers Schneide lieferte sich Dominik Kunze mit Bogdan Tudorie. Der Hallbergmooser hatte beim 3:1 (609:608) das bessere Ende und holte den MP.  Am Ende stand aufgrund der 38 mehr erspielten Kegel ein 5:3-Sieg für die Rot-Weißen an der Anzeige.

„Es war ein spannendes und enges Spiel, wobei wir mit den schwierigen Bahnverhältnissen zu tun hatten“, sagte SKV-Teamkapitän Timo Hoffman. „Die Hallbergmooser hatten den Wachs runtergenommen, aber da müssen sie schon früher aufstehen, um uns ein Bein stellen zu können“, fügte er schmunzelnd an.

Der SKV konnte nun drei schwere Auswärtsspiele in Folge für sich entscheiden. „Damit sind wir auf einem klar richtigen Weg“, so Hoffmann, der nun schon den Blick auf die Team-WM, die vom 23. bis zum 30. Oktober in Tarnowo Podgorne (POL) stattfindet, richtete.

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