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Niederlage fällt zu hoch aus

Die Zerbster Kegelfrauen vom SKV Rot Weiß mussten sich auf den schweren Bahnen von 9Pins Stollberg mit 1:7 Mannschaftspunkten (MP) und 3245:3296 Kegeln geschlagen geben. Stollberg führt nun mit 8:2 Punkten die Tabelle der 2. Bundesliga Ost an. Die Zerbster stehen mit 4:6 Zählern auf Rang acht.
So klar, wie es das Ergebnis ausdrückt, war die Angelegenheit jedoch nicht. „Es war bis zur vorletzten Bahn sogar noch ein Unentschieden möglich“, sagte SKV-Teamleiterin Anja Heydrich.
Das Anfangspaar mit Marie-Louise Pfeiffer (542) und Tanja Dayß (552) blieb ohne Punkte. Pfeiffer   musste sich  Mandy Reinhardt (580) in 0:4 Sätzen beugen. Dayß kämpfte gegen Angela Schulz (568), verlor aber nach 2:2 Sätzen aufgrund der weniger erspielten Kegel. Die Gastgeber führten mit 2:0 MP und einem Kegelplus von 54.
In der Mitte schrammten Anja Heydrich und Maria Wassersleben sehr knapp am Punktgewinn vorbei. Heydrich lieferte sich mit Kristin Voigt ein knappes Duell und unterlag nach 2:2 Satzpunkten (SP) mit 509:520 Kegeln. Bei Wassersleben war es ebenfalls sehr knapp. Sie erspielte gegen Christin Wilde 1,5:2,5 SP und verlor trotz mehr erspielter Kegel (541:534).
„Theoretisch war auch hier noch alles drin. Maria hatte knapp verloren und ich  hätte die elf Kegel auch holen können. Aber es sollte nicht sein“, so Heydrich.
Das Schlusspaar der Zerbster, Petra Böhner und Christine Neuendorf, startete mit 0:4 MP und einem Kegelrückstand von 54. Die Chance auf ein Unentschieden war dennoch da. Beide spielten gut. Böhner hielt mit der Tagesbesten Heidi Bleyl mit. Eine schwächere dritte Bahn ließ Bleyl enteilen und die Zerbsterin verlor mit 1,5:2,5 SP und 555:587 Kegeln. Neuendorf konnte sich gegen Michelle Mechsner nach 2:2 SP mit 546:507 Kegeln durchsetzen und den Ehrenpunkt sichern.
Am Ende war die Niederlage „ärgerlich“. Dennoch schauen die Frauen weiterhin positiv in die Zukunft. Wobei sie hoffen, dass sie die Ligaspiele weiterhin bestreiten können. Denn aufgrund der Corona-Pandemie wird es nicht einfach werden und das nächste Heimspiel der Zerbsterinnen am 28. November gegen Gut Holz Wriezen wurde bereits verlegt.

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