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Starke Teamleistung Garant für Heimerfolg

Mit einer sehr starken Mannschaftsleistung gelang der Reserve des SKV Rot Weiß Zerbst am Samstag eine Überraschung. Der Zweitbundesligist besiegte den Spitzenreiter SK Markranstädt mit 6:2 Mannschaftspunkten und 3786:3559 Kegeln.
„Ich bin sehr zufrieden“, sagte SKV II-Kapitän Robert Herold nach dem Spiel. Seine Mannschaft hatte sich zwar vorgenommen, die kleine Siegesserie (5:3 gegen Semper/AdW Berlin und 6:2 beim SV Geiseltal Mücheln) fortzusetzen, doch ob dies gegen den Spitzenreiter gelingt, blieb abzuwarten.
Zu Beginn war das Spiel spannend. „Mister Zuverlässig“ Manuel Wassersleben spielte gewohnt gut auf und ließ Sebastian Becker mit 3:1 Satzpunkten und 638:599 Kegeln keine Siegchance. Mit den 638 Kegeln holte er sich am Ende den Tagesbestwert.
Parallel zeigte Andreas Wienecke ein gutes Spiel, musste sich jedoch Veit Tänzer mit 1:3 (613:629) geschlagen geben. Somit stand es 1:1 nach MP und der SKV II hatte sich ein kleines Plus von 23 Kegeln erarbeitet.
In der Mitte blieb es ebenfalls ausgeglichen. Denny Ackermann spielte sehr konstant, zeigte Michael Hahn mit 4:0 SP und 625:585 Kegeln die Grenzen auf und errang den nächsten MP für die Zerbster.
Dies gelang Stefan Stortz trotz guten Spiels gegen Felix Wagner nicht. Er musste sich am Ende, obwohl er mehr Kegel (605:602) erspielt hatte, mit 1:3 SP geschlagen geben. Somit glichen die Gäste wieder zum 2:2 aus. Der Kegelvorsprung wuchs jedoch auf 66 an.
Schlusspaar sichert Sieg
Das Zerbster Schlusspaar wollte nun den Sieg klarmachen und das tat es auch eindrucksvoll. Robert Heydrich fertigte Lars Parpart mit 4:0 und 618:564 Kegeln ab. Robert Herold startete mit einer 172er Bahn und zog Marcus Bösewetter nach 3:1 SP und starken 637:580 Kegeln den Zahn.
Am Ende stand ein klarer 6:2-Sieg mit sehr guten 3736:3559 Kegeln an der Anzeige und die Zerbster kletterten auf Platz vier der 2. Bundesliga Ost vor.
„Wir hatten zwar schon mehr Kegel erspielt, aber noch nie in dieser Ausgeglichenheit“, sagte Kapitän Robert Herold. Deshalb ist dieser Sieg für ihn „ohne große Ausreißer mehr wert“. „Es ist schön, dass wir so eine gute Mannschaftsleistung abrufen konnten.“
Diesen Erfolg wird das Team erst einmal genießen. Nach der Spielpause geht es in zwei Wochen nach Leipzig, wo der Tabellensiebte wartet.
„Wir haben uns mit den letzten drei Siegen etwas Luft verschafft und können in Leipzig ohne großen Druck oder Zwang aufspielen“, blickte Robert Herold schon voraus.
In der Tabelle bleibt es zwar immer noch eng, aber den Klassenerhalt sollten die Zerbster nun schon klar gemacht haben.

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