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SKV II verliert spannendes Spiel

Die zweite Herrenmannschaft des SKV Rot Weiß Zerbst konnte ihre kleine Siegesserie beim SV Leipzig nicht fortsetzen. Ersatzgeschwächt unterlag sie knapp mit 3:5 Mannschaftspunkten (MP) und 75 Kegeln.
„Auf den schwierigen Bahnen in Leipzig war es sehr ungewohnt für uns. Dennoch war es ein sehr knappes Spiel, das bis zum Schlussdurchgang von der Spannung lebte“, sagte SKV-Teamkapitän Robert Herold, der selbst sehr gut zurecht kam und mit 660 Kegeln den Tagesbestwert erspielte.
Zerbst musste ohne Manuel Wassersleben anreisen. Das Startpaar mit Denny Ackermann und Andreas Wienecke konnte nicht punkten. Ackermann unterlag Peter Bloß mit 1:3 Satzpunkten (SP) und 542:609 Kegeln. Auch Wienecke musste sich Michael Ribbeck 1:3 (565:615) geschlagen geben. Zerbst lag 0:2 zurück und verbuchte ein Minus von 117 Kegeln.
In der Mitte glichen die Rot-Weißen dann aus. Stefan Stortz konnte Oliver Herrfurth nach 2:2 Sätzen mit 15 mehr erspielten Kegeln (529:514) bezwingen. Robert Herold startete mit einer 183er Bahn und kam am Ende auf sehr starke 660 Kegel. Philipp Oelschlägel konnte bei 0:4 SP und 599 Kegeln nur Anerkennung zollen.
Zerbst hatte den Kegelrückstand bei 2:2 MP auf 41 verkürzt.
Das Schlusspaar wollte noch für ein Unentschieden sorgen. Robert Heydrich (575) rang Martin Stiehl (567) nieder und errang den nächsten MP. Doch Stefan Heckert konnte gegen Andreas Knoth nichts ausrichten und verlor mit 1:3 (540:582). Somit blieben die Punkte bei den Hausherren.
„Wir hätten bis zur letzten Bahn noch das Unentschieden erreichen können, haben aber dafür nicht ausgeglichen genug gespielt“, sagte Robert Herold. Dennoch war er nicht zu sehr enttäuscht. „Durch die drei zuvor gewonnenen Spiele hatten wir uns eine gute Ausgangslage erarbeitet. Somit können wir die Niederlage auf dieser ungewohnten Bahn verschmerzen.“

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