· 

Bestleistung und Überraschung

 

„Natürlich hat Robert Ernjesi mit 735 Kegeln im ersten Durchgang sehr viel zur neuen Bestleistung beigetragen. Aber wir haben insgesamt  als Mannschaft ein richtig gutes Spiel gemacht“, freute sich SKV-Teamkapitän Robert Herold nach der Partie.

Die beiden Bundesliga- und Nationalspieler Robert Ernjesi und Dominik Kunze aus der ersten SKV-Vertretung mussten aushelfen, weil das Spiel sonst hätte abgesagt werden müssen.  Die Zwickauer hatten zuvor keinem der angebotenen Ausweichtermine zugestimmt.

Im Startpaar bot Ernjesi Kegelsport auf höchstem Niveau. Er spulte vier konstant hohe Bahnen wie ein Uhrwerk ab (183, 186, 183, 183) und schraubte seine Bestleistung auf 735 Kegel hoch. Da hatte Patrick Hirsch, mit 645 Kegeln bester Zwickauer, bei 0:4 Satzpunkten (SP) keine Chance.

Parallel machte Andreas Wienecke auch ein gutes Spiel. Er punktete gegen Michael Ziegert 3:1 (596:564). Somit führte Zerbst II mit 2:0 MP und einem Polster von 122 Kegeln.

Das Mittelpaar des SKV II mit Dominik Kunze und Stefan Stortz konnte ebenfalls voll überzeugen. Kunze hatte gegen das Duo Daniel Grafe/Florian Forster keine Mühe und errang mit 3:1 (640:577) den nächsten MP. Stortz lieferte sich mit Lars Pansa ein spannendes Duell, das er trotz zehn weniger erspielter Kegel (622:632) mit 3:1 Sätzen für sich entscheiden konnte.

Vor den Schluss-Duellen hatten sich die Hausherren mit 4:0 MP und 175 Kegeln abgesetzt und die Partie war entschieden.  Angestachelt von den Topergebnissen ihrer Teamkollegen wollten auch Robert Heydrich und Robert Herold hohe Ergebnisse beitragen, was sehr gut gelang.

Heydrich  spielte vier fast identische Bahnen (164, 162, 164, 164) und  zog Torsten Scholle mit 4:0 SP und sehr guten 654:605 Kegeln den Zahn. Knapper war es beim Duell von  Herold gegen Patrick Voigt, das der Zerbster dank zweier 178er Bahnen nach 2:2 SP mit sehr guten 650:610 Kegeln für sich entscheiden konnte.

Somit bezwang der SKV II den nächsten Hochkaräter und sicherte mit 16:12 Punkten den vierten Tabellenrang.

„Ich bin froh, dass alles so gut geklappt hat und unsere beiden Mannschaften ihre Spiele mit 8:0 gewinnen konnten“, war Robert Herold erleichtert. „Für meine Mannschaft war es ein Schritt in die richtige Richtung. Dennoch ist es in der Liga bis Platz sechs  bei mindestens drei Absteigern immer noch ganz eng und so können wir noch nicht sicher sein und müssen weiter Gas geben.“

Dies können die Rot-Weißen im nächsten Spiel am Sonnabend beim Schlusslicht Union Sandersdorf. „Dort wollen wir auf jeden Fall gewinnen, auch wenn es nicht einfach wird“, blickte der Kapitän schon voraus.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0