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Pflichtsieg mit starken Resultaten

Die Form und die Ausgeglichenheit stimmen. Die Ergebnisse passen. Alles scheint angerichtet zu sein für die entscheidenden Wochen in der Kegel-Bundesliga und das Finalturnier der Champions League. Auch in Amberg gab sich der SKV Rot Weiß Zerbst am Sonnabend keine Blöße und gewann überlegen mit 8:0 (3822:3477).
Am Sonnabend waren alle Spieler des Bundesliga-Spitzenreiters im Einsatz. Robert Ernjesi (735) und Dominik Kunze (640) überzeugten im zweiten SKV-Team in Zerbst und die sieben anderen SKV-Recken wiesen FEB Amberg deutlich in die Schranken. Einziger Wermutstropfen des Wochenendes ist die Verletzung von Christian Wilke.
Der musste nach ganz starkem Beginn nach 40 Wurf gegen Daniel Aubelj ausgewechselt werden. „Chris hat da im Oberschenkel was gespürt, da wollten wir kein Risiko eingehen. Wie schlimm das ist, können wir noch gar nicht sagen“, berichtete SKV-Kapitän Timo Hoffmann.
Doch Aubelj, mittlerweile zum Top-Einwechsler der Zerbster gereift, fand fast schon gewohnt schnell ins Spiel und sicherte gegen Michael Wehner (590) bei 2:2 Sätzen mit insgesamt 644 Kegeln den ersten Zerbster Mannschaftspunkt (MP).
Da gleichzeitig Manuel Weiß (652) mit ausgeglichenen Bahnen sein Duell gegen Matthias Hüttner (593) mit 3:1 dominierte, stand schon hier der Wegweiser im Spiel klar auf SKV-Sieg.
Die endgültige Vorentscheidung im letztlich ungleichen Duell des Meisterschaftsfavoriten beim derzeitigen Abstiegskandidaten fiel im Mittelpaar, in dem sowohl Marcus Gerdau (3:1, 606:586) als auch Jürgen Pointinger (2:2, 640:594) punkteten und den Kegelvorsprung weiter nach oben schraubten.
Am Ende komplettierten Igor Kovacic (622:582) und der Tagesbeste, der Zerbster Kapitän Timo Hoffmann (658:532), jeweils mit 4:0-Siegen das ausgeglichene starke Auftreten der Rot-Weißen.
Hoffmann zeigte sich denn auch sehr zufrieden: „Das war schon ein sehr gutes Spiel von uns. Aus der Not geboren waren nun sogar alle Spieler im Einsatz und wir haben, auch mit Blick auf die kommenden Wochen, gesehen, wie jeder so beieinander ist. Wir sind in der Breite sehr ordentlich aufgestellt.“
Das Spitzenspiel der Liga zwischen Raindorf und Breitengüßbach musste Corona-bedingt verlegt werden. Hallbergmoos hält nach dem 5:3-Auswärtssieg in Bamberg mit nur sechs Minuspunkten den Anschluss an die Tabellenspitze. Wernburg und Friedrichshafen haben sich mit den Siegen in Berlin bzw. daheim gegen Kaiserslautern endgültig aus dem Abstiegskampf verabschiedet.

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