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Klarer Erfolg mit zwei Rekorden

Mit einem klaren 8:0-Erfolg und neuem Bahnrekord von 3904:3603 Kegeln konnten die Zerbster Bundesliga-Kegler vom SKV Rot Weiß kurz vor dem Finalturnier der Champions League bei der TSG Kaiserslautern ein Zeichen setzen.
„Wir haben eine konstant gute Leistung auf die Bahnen gebracht und 8:0 gewonnen“, war Teamkapitän Timo Hoffmann „sehr zufrieden“.
Die Zerbster mussten erneut etwas improvisieren. Corona- und verletzungsbedingt stand nicht der gesamte Kader zur Verfügung. Dies haben sie sehr gut gemeistert.
Bahnrekord für Ernjesi
Im Startpaar gaben Robert Ernjesi und Jürgen Pointinger gleich die Richtung vor. Der serbische Weltmeister Ernjesi spielte vor allem die beiden letzten Bahnen (203, 175) ganz stark und stellte mit dem Tagesbestwert von weltklasse 680 Kegeln einen neuen Einzelbahnrekord auf. Er ließ Christian Klaus (602) bei 3:1 Satzpunkten (SP) keine Chance.
Auch der deutsche Nationalspieler Pointinger zog sein Spiel konstant durch und besiegte Pascal Nikiel nach 2:2 SP mit 640:595 Kegeln.
In der Mitte starteten die Zerbster mit 2:0 Mannschaftspunkten (MP) und 123 Kegeln Vorsprung. Manuel Weiß spielte ebenfalls stark und fertigte Andreas Nikiel mit 4:0 und starken 660:579 Kegeln ab. Marcus Gerdau startete mit einer 170er Bahn, musste in der Folge aber gegen Florian Wagner kämpfen und sicherte sich nach 2:2 SP mit 619:587 Kegeln auch den MP.
Der SKV führte mit 4:0 und hatte den Vorsprung auf 240 erhöht.
Das Spiel war entschieden, doch sowohl Timo Hoffmann als auch Igor Kovacic boten nochmals gute Leistungen. Hoffmann spielte stark. Nur eine zweite schwächere Bahn verhinderte ein höheres Ergebnis. Er bezwang Sebastian Peter 3:1 (638:603). Der zweite serbische Weltmeister im Zerbster Team, Kovacic, besiegte Pascal Kappler (637) 3:1 und trumpfte mit dem nächsten Topwert von 667 Kegeln bei einer 171er und einer 181er Bahn auf.
Am Ende fiel der Sieg mit 8:0 und 301 Kegeln überaus deutlich aus.
Bis zum kommenden Wochenende können die Zerbster nun noch ein wenig durchschnaufen. Alle werden sich individuell auf das Highlight im ungarischen Papà vorbereiten. Die Halbfinal-Aufgabe ist schwer genug. Es warten die Italiener aus Neumarkt um Kegel-Ikone Vilmos Zavarko.
Der Verein und die Mannschaft hoffen, dass Timo Hoffmann dann mit einem gesunden und vollen Kader nach Ungarn reisen kann. Der Titelverteidiger möchte auch dort wieder ein Zeichen setzen.

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