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Durchwachsene Leistungen führen zur Niederlage

Die Männer des SKV Rot Weiß Zerbst II bestritten am Sonnabend, wie die SKV-Frauen am Sonntag ein Derby in der 2. Bundesliga Ost. Und ebenfalls hieß der Gegner Union 1861 Schönebeck. Nur der Spielverlauf und auch das Ergebnis waren nicht annähernd so knapp, wie bei den Frauen. Am Ende hieß es 1:7 (3608:3701).
„Unsere Leistungen waren einfach zu durchwachsen und das darf uns nicht passieren“, hatte Teamkapitän Robert Herold längst analysiert. Er selbst spielte sehr starke 668 Kegel. Auch Robert Heydrich (631) und Manuel Wassersleben (617) überspielten die 600er Marke. Doch nur drei solcher Resultate reichten nicht.
Denny Ackermann (539) hatte vor allem im Abräumspiel Probleme. Dies nutzte der gut spielende Maik Siegemund (610), holte 3:1 Satzpunkte (SP) und gleich 71 Kegel heraus. Parallel kam auch Stefan Stortz (560) nicht richtig in Fahrt und musste den Mannschaftspunkt (MP) ebenfalls abgeben. Sandro Stacke hatte bei 3:1 SP und 582 Kegeln die besseren Argumente.
In der Mitte lief der SKV II dem 0:2-MP- und 93-Kegel-Rückstand hinterher. Manuel Wassersleben lieferte sich mit Nicola Just ein enges Match, das der Zerbster nach 2:2 SP aufgrund eines weniger erspielten Kegels verlor (617:618). Robert Herold startete mit einer 190er Bahn und konnte am Ende mit neuer persönlicher Bestleistung von 668 Kegeln Michael Barth (614) mit 4:0 SP den MP abnehmen, auf 1:3 verkürzen und auch den Kegelrückstand auf 40 reduzieren.
Im Schlussabschnitt versuchten Robert Heydrich (631) und Stefan Heckert (593) nochmal alles, um für eine Wende zu sorgen. Doch die Unioner Guido Müller (659) und Thomas Große (618) brachten den Sieg sicher über die Ziellinie.
„Schönebeck hat starke Zahlen gespielt. Aber wir haben es ihnen auch zu leicht gemacht“, kritisierte Robert Herold. Er und sein Team müssen die Niederlage nun „aufarbeiten und die richtigen Schlüsse daraus ziehen“.
Denn nach der Champions League-Pause stehen mit Tabellenführer Stollberg und Sandersdorf zwei harte Brocken vor der Tür.

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