Vier-Punkte-Spiel dominiert

Einen wichtigen Schritt im Kampf um den Klassenerhalt machte die zweite Mannschaft des SKV Rot-Weiß Zerbst am Wochenende im Heimspiel gegen den brandenburgischen Vertreter Lok Cottbus. Der Truppe von Martin Herold gelang ein sicherer 6:2-Sieg mit 3364:3223 Kegeln. „Ganz klar ein wichtiger Sieg für uns. Wenn wir so weiter machen und unsere Heimspiele gewinnen, dann werden wir die Klasse halten“, erklärte Herold überzeugt.
Marcus Gerdau aus der ersten Mannschaft erhielt Spielpraxis im zweiten Team des SKV und zeigte eine starke Partie. Er erzielte mit 641 Kegeln den Tagesbestwert. Gerdau siegte mit 4:0 Satzpunkten (SP) gegen Ulrich Meißner (520). Parallel legte Andreas Hofmann mit 300 Kegeln nach 60 Wurf den Grundstein für den Erfolg. Er behielt mit 3:1 SP und 565:536 Kegeln gegen Jürgen Schuhr die Oberhand.
Im Mitteldurchgang entwickelten sich zwei spannende Duelle. Steffen Heydrich zeigte sich wieder stark verbessert und holte den so wichtigen dritten Mannschaftspunkt (MP) für sein Team. Mit
576:582 Kegeln gegen Wolfgang Roick blieb er mit 2,5:1,5 SP der Sieger.
Da fiel es dann kaum ins Gewicht, dass Stefan Heckert mit 527:523 Kegeln und 1,5:2,5 SP gegen Detlef Hass knapp unterlag.
Mit dem sicheren Vorsprung im Rücken agierten in den Schluss-Duellen Robert Herold und Hannes Bräse. Bräse begann zunächst gut, konnte aber das Niveau nicht halten. Gegen Swen Thron musste er sich nach 1:3 SP und 507:541 Kegeln geschlagen geben.
Robert Herold konnte an seine guten Leistungen der Vorwoche nicht komplett anknüpfen. Dennoch behielt er mit 3:1 SP und 548:521 Kegeln gegen Dietmar Krone die Oberhand.
In der Tabelle bleiben die Zerbster zunächst punktgleich mit Semper Berlin mit elf Punkten auf dem achten Rang und damit dem ersten Nichtabstiegsplatz. Es konnte aber der Rückstand auf Cottbus auf Rang sieben auf einen Punkt verringert werden.

(mhe)

Wertvoller Punkt zum Klassenerhalt

 

Nach dem Champions League-Spiel fand am Samstag Abend noch die Zweitligapartie zwischen der zweiten Mannschaft des SKV Rot-Weiß Zerbst und Kleeblatt Berlin statt.

 

Die Zerbster konnten dabei gegen den Tabellenzweiten ein wichtiges Unentschieden im Kampf um den Klassenerhalt erkämpfen. Am Ende stand es 4:4 mit sehr guten 3513:3429 Kegeln.

 

Im Startpaar legte Robert Heydrich mit 646 Kegeln den Grundstein. Besonders in die Vollen überzeugend, gewann Heydrich klar mit 4:0 SP gegen Martin Asmus (535).

 

Sven Palmroth mühte sich, fand aber gegen Enrico Brosch nicht zu seinem Spiel. Er unterlag nach 1,5:2,5 SP und 543:554 Kegeln. Somit verpasste der SKV die erhoffte frühe Entscheidung im ersten Durchgang.

 

Im Mittelpaar unterstrich Andreas Hofmann seine gute Form. Mit dem in der laufenden Saison besten Berliner Christian Drache lieferte er sich ein hochklassiges Duell, welches der Berliner knapp mit 3:1 SP und 596:593 Kegeln für sich entschied.

 

Steffen Heydrich verlor parallel gegen Sebastian Käfer auf Seiten der Hauptstädter. Er kämpfte sich durch sein Match, verpasste im vierten Satz den Punktgewinn nach Satzgleichheit und 542:554 Kegeln.

 

Vor dem Schlussdurchgang war somit von Niederlage bis Sieg noch alles drin. Und es wurde ein Krimi für die Spieler und Zuschauer. Alle vier Akteure zeigten gute Leistungen und boten ein spannendes Match. Robert Herold holte den zunächst wichtigen Punkt zum Unentschieden. Er gewann mit 3:1 SP und guten 606:592 Kegeln gegen Andreas Kupsch. Martin Herold musste gegen Jörg Seidel einem Rückstand hinterher laufen. Doch in der zweiten Spielhälfte kam er stark auf, konnte dies aber nicht bis zum Ende durchhalten. Er unterlag mit 1:3 SP und 583:598 Kegeln gegen den Berliner.

 

„Wir haben heute einen Punkt gewonnen und nicht einen verloren. Das war unsere beste Heimleistung seit langem. Wenn wir so weiter machen, werden wir die Klasse sicher halten“, zeigte sich der Zerbster Kapitän Martin Herold zufrieden.

 

In der Tabelle verbesserten sich die Rot-Weißen mit nun neun Punkten auf den achten Rang. Am kommenden Wochenende treffen die Zerbster zu Hause auf Cottbus und haben damit die  Chance gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt weitere wichtige Punkte zu holen.

(mhe)

 

SKV II landet Befreiungsschlag

Im Kellerduell der 2. Bundesliga gelang der zweiten Mannschaft des SKV Rot-Weiß Zerbst ein wichtiger Auswärtssieg beim Schlusslicht FC Schwedt.
Nach schweren Anreise-Bedingungen durch die Witterungslage und verspätetem Spielbeginn gewann die Truppe von Kapitän Martin Herold klar mit 6:2 Mannschaftspunkten (MP) und guten 3206:3097 Kegeln.
„Ich freue mich, dass wir uns trotz aller Widrigkeiten auf der Anfahrt und auch durch die schwierigen Bahnverhältnisse nicht aus der Ruhe haben bringen lassen“, zeigte sich Herold nach Partie sichtlich erleichtert.
Dabei deutete sich zunächst ein spannendes Duell an. Steffen Heydrich geriet in Rückstand und musste sich ins Match zurückkämpfen. Dies gelang besonders in der zweiten Spielhälfte und er siegte mit 3:1 Satzpunkten (SP) und 522:497 Kegeln gegen Jörg Matthies. Sven Palmroth brachte sich mit einer schwachen zweiten Bahn selbst unter Druck. Doch auch er kam zurück und gewann am Ende ebenso sicher mit 3:1 SP und 509:483 Kegeln gegen Frank Pachmann.


Mit diesem sicheren Vorsprung agierten im Mittelpaar Stefan Heckert und Andreas Hofmann souverän. Hofmann erspielte mit 575 Kegeln einen sehr guten Tagesbestwert und unterstrich damit, dass er eine Verstärkung in der Rückrunde sein wird. Er gewann mit 2,5:1,5 SP gegen Thomas Schulz (526). Heckert lieferte sich ein gutes Duell mit dem besten Schwedter, Dirk Zarling. Zarling holte mit 3:1 SP und 543:526 Kegeln den ersten MP für die Hausherren. Doch zu diesem Zeitpunkt war bereits eine Vorentscheidung gefallen.


„Jetzt müssen wir es endlich schaffen, diesen positiven Trend und das gute Gefühl zu halten, damit wir so schnell wie möglich die Abstiegsränge verlassen.“
Kapitän Martin Herold.


Im Schlussdurchgang ließen Robert und Martin Herold nicht mehr anbrennen. Beide spielten sicher auf, wodurch die Schwedter nicht mehr näher herankamen. Robert Herold gelang mit 3:1 SP und 533:507 Kegeln ein Sieg. Sein Bruder Martin unterlag auf der letzten Bahn noch knapp Marcel Leverenz mit 1:3 (541:541).
„Jetzt müssen wir es endlich schaffen, diesen positiven Trend und das gute Gefühl zu halten, damit wir so schnell wie möglich die Abstiegsränge verlassen“, erklärte Herold im Anschluss.
Mit dem Sieg kletterten die Rot-Weißen wieder einen Rang in der Tabelle nach oben und liegen noch einen Punkt hinter Schönebeck, die den ersten Nichtabstiegsplatz inne haben.

(mhe)

Derby verloren

Unsere zweite Herrenmannschaft verliert das Derby in Leitzkau mit 1:7 (3158:3318) und rutscht auf Rang zehn der Tabelle.


Udo Volkland – Stefan Stortz 3:1 (553:523), Ralph Stiebert – Robert Herold/87. Andreas Hofmann 3:1 (553:522), Andy Neumann – Steffen Heydrich 3:1 (549:517), Harald Schreiter – Sven Palmroth 2:2 (546:544), René Geißler – Martin Herold 2:2 (520:546), Tobias Grötzner – Stefan Heckert 3,5:0,5 (597:506)

Nur ein Leitzkauer war schlechter als der beste Zerbster (Martin Herold 546). Der Heimsieg stand nie in Frage und ging völlig verdient an den Gastgeber um den Partiebesten Tobias Grötzner (597).

 

Ligaprimus lässt sich nicht überraschen

Zum Rückrundenauftakt hatte die zweite Mannschaft des SKV Rot-Weiß Zerbst die wohl schwerste Aufgabe auf der eigenen Anlage zu bewältigen. Gegen den bisherigen Tabellenführer und absoluten Topfavoriten auf den Staffelsieg aus Mücheln konnten die Rot-Weißen letztendlich auch nur wenig ausrichten und unterlagen mit 2:6 Mannschaftspunkten (MP) und 3432:3506 Kegeln.

Im Startpaar hielten die Hausherren mit Robert Herold und Steffen Heydrich zunächst gut mit, mussten ihre direkten Gegner aber am Ende doch noch ziehen lassen.

Herold begann gegen Mathias Noack mit 160:156 Kegeln stark. Doch der Müchelner spielte konstanter und gewann mit 3:1 Satzpunkten (SP) und 611:578 Kegeln. Heydrich konnte gegen Andreas Fritsche nur den letzten Satz für sich entscheiden und verlor mit 558:600 Kegeln.

Im Mitteldurchgang versuchten dann Sven Palmroth und Stefan Stortz die Wende. Beide brachten ihr Team auch wieder näher an den Favoriten heran. Palmroth siegte gegen Andreas Kühn dank eines starken Endspurtes mit 2:2 SP und 575:563 Kegeln. Stortz zeigte sein bisher bestes Spiel für den SKV und markierte mit sehr guten 624 Kegeln eine neue persönliche Bestmarke. Folgerichtig gewann auch er sein Duell gegen Alexander Weber (567) mit 3:1 SP.

Die Hoffnungen auf einen Sieg erstickten die Gäste mit dem Ex-Zerbster Sven Tränkler und Frank Pietsch im Schlussdurchgang. Hannes Bräse und Stefan Heckert hatten dem starken Beginn der Müchelner nichts entgegen zu setzen. Somit holten die Gäste auch hier die Punkte. Bräse kam zwar in der zweiten Spielhälfte nochmal heran, doch mehr als ein 2:2 bei 545:565 Kegeln sprang für den Zerbster gegen Pietsch nicht heraus. Heckert unterlag mit 552:600 Kegeln ebenfalls nach Satzgleichheit gegen Tränkler.

„Wir hatten immer mal eine kleine Chance. Insgesamt war der Sieg für Mücheln mit über 3500 Kegeln aber klar verdient. Wir können trotzdem mit unserer Leistung zufrieden sein“, analysierte der SKV-Sportwart Andreas Förster nach der Partie.

In der Tabelle rutschte der SKV dadurch zunächst auf den neunten Rang. Am kommenden Wochenende im letzten Spiel des Jahres könnten die Jungs von Kapitän Martin Herold mit einem Auswärtssieg beim starken Aufsteiger aus Langendorf aber die Abstiegsränge wieder verlassen.

(mhe)

Befreiungsschlag für Zerbster Reserve

 

Zum Abschluss  der Hinrunde gelang der zweiten Mannschaft des SKV Rot-Weiß Zerbst ein wichtiger Auswärtssieg bei Semper Berlin. Im direkten Duell um den Klassenerhalt siegte die Truppe von Martin Herold mit 7:1 MP und 3194:3122 Kegeln.

Auf den sehr anspruchsvollen Bahnen in Berlin begann Robert Herold sehr konzentriert und sicherte sich im Duell mit Martin Würbach nach 2:2 SP und 533:506 Kegeln den ersten Sieg.

Parallel unterlag Steffen Heydrich gegen den besten Berliner und Ex-Zerbster Lutz Frömming mit 1:3 SP und 514:556 Kegeln.

Im Mittelpaar wendeten Sven Palmroth und Stefan Stortz die Partie und brachten ihr Team in Führung. Palmroth überzeugte einmal mehr und ließ seinem Gegner Sascha Bräuer keine Chance. Er gewann mit guten 550:506 Kegeln klar mit 4:0 SP. Stortz lieferte sich mit Dirk Uhlig ein Match auf Messers Schneide. Erst mit den letzten Würfen sicherte sich der Zerbster nach Satzgleichheit mit 519:518 Kegeln den wichtigen Punkt.

Im Schlusspaar stellten Stefan Heckert und Martin Herold schnell die Weichen auf Sieg und konnten auch ein Zwischenhoch der Hausherren abwehren. Heckert gewann mit ebenfalls starken 550:510 Kegeln und 3:1 SP gegen Nico Grundmann und den eingewechselten Olaf Richter. Herold holte gegen Thomas Prill nach Satzgleichheit und 528:526 Kegeln seinen MP.

„Ich bin froh, dass wir es endlich geschafft haben, nicht nur vernünftig zu spielen, sondern auch endlich Punkte mitzubringen. Wir haben geschlossen gespielt und verdient gewonnen“, zeigte sich der Zerbster Kapitän Martin Herold nach der Partie deutlich erleichtert.

Mit dem Sieg verbesserten sich die Rot-Weißen auf den siebten Tabellenrang. In 14 Tagen gilt es nun, besser in die Rückrunde zu kommen und damit das hintere Feld der Tabelle zu verlassen.

 

(mhe)

Trotz Niederlage optimistisch

SKC Kleeblatt Berlin – SKV Rot-Weiß Zerbst II

 

Auch in der Fremde konnte die zweite Mannschaft des SKV Rot-Weiß Zerbst erneut nicht punkten. Beim derzeitigen Tabellendritten Kleeblatt Berlin setzte es die erwartete Niederlage. Mit 2:6 MP und 3172:3228 Kegeln schlug sich die Truppe von Martin Herold aber respektabel und war sogar nah an einer Überraschung dran.

Im Startpaar führte Steffen Heydrich zunächst aussichtsreich gegen Sebastian Käfer, vergab aber auf der letzten Bahn den Sieg und unterlag mit 532:539 Kegeln knapp nach Satzgleichheit. Auch Robert Herold führte nach zwei Bahnen gegen Enrico Brosch. In der zweiten Spielhälfte fiel er deutlich zurück und verlor noch mit 1:3 SP und 507:548 Kegeln.

Im Mittelpaar begannen Stefan Stortz und Sven Palmroth sehr vielversprechend. Stortz gelang ein sicherer 2:0-Vorsprung gegen Andreas Kupsch. Doch auch Stortz konnte den Vorteil nicht über die Zeit bringen und unterlag nach 2:2 SP und 525:535 Kegeln.

Sven Palmroth zeigte sich stark und begann mit 298 Kegeln. Gegen Martin Asmus auf Berliner Seite holte er mit 2:2 SP und 557:532 Kegeln der erste Zerbster MP.

Das große Aufbäumen blieb dann im Schlussdurchgang aus. Kapitän Martin Herold gelang zwar eine deutliche Formsteigerung. Mit 565 Kegeln erzielt er den Tagesbestwert und gewann gegen Sven Lischke (534) mit 3:1 SP. Da aber Hannes Bräse, der nach 60 Wurf durch Stefan Heckert ausgewechselt wurde, nicht in sein Spiel fand, blieben die Rot-Weißen weiter ohne Punktgewinn. Bräse und Heckert erspielten zusammen 486 Kegel und verloren gegen Jörg Seidel (539) mit 1:3 SP.

„Wir hätten heute wiedermal die Chance gehabt zu gewinnen. Leider haben wir, wenn es darauf ankommt, derzeit nicht das Glück und das Können auf unserer Seite. Ich bleibe aber optimistisch, dass wir die Kurve kriegen“, erklärte der Zerbster Kapitän Martin Herold nach der Partie.

Bereits am  Wochenende können die Zerbster die Trendwende einleiten. Beim zweiten Berliner Vertreter Semper Berlin steht das nächste Auswärtsspiel auf dem Programm.

In Tabelle rutschte der SKV durch die Niederlage einen Platz auf den neunten Rang ab.

(mhe)

Schlusspaar bringt knappen Vorsprung nicht ins Ziel


Auch am neunten Spieltag gelang Kegel-Zweitbundesligist SKV Rot-Weiß Zerbst II nicht der erhoffte Befreiungsschlag. Im Heimspiel gegen den brandenburgischen Vertreter ESV Lok Elsterwerda setzte es eine 2:6-Heimniederlage mit 3373:3478 Kegeln.
Dabei lieferten sich zunächst beide Mannschaften ein Duell auf Augenhöhe mit leichten Vorteilen für den SKV. Im Startpaar unterstrich Steffen Heydrich einmal mehr seine konstante Form. Gegen Benjamin Kube gewann er mit 3:1 Satzpunkten (SP) und 586:578 Kegeln. Parallel sah auch Robert Herold gegen Uwe Scheibe wie der Sieger aus. Doch Scheibe legte mit einer Neunerserie im letzten Satz den Grundstein für seinen Punktgewinn. Herold unterlag nach Satzgleichheit in einem gutklassigen Duell mit 593:600 Kegeln.
Im Mittelpaar blieb das Spiel auf Messers Schneide. Hannes Bräse verpasste zweimal knapp den Satzgewinn und musste sich somit Robert Groschopp nach 1:3 SP und 546:550 Kegeln geschlagen geben. Sven Palmroth hatte mit dem U18-Spieler Hannes Meske einen hartnäckigen Gegner, gewann aber mit guten 584:573 Kegeln und 3:1 SP.
Stefan Heckert und Martin Herold nahmen nun einen knappen Vorsprung mit auf die Bahnen. Doch schnell wurde klar, dass beide gegen die Neunerserien von Martin Exner und Stefan Kläber keine Chancen hatten. Heckert wurde auf der dritten Bahn gegen Stefan Stortz ausgewechselt. Stortz konnte aber keine Impulse mehr setzen und beide verloren gegen Exner klar mit 0:4 SP und 508:582 Kegeln.
Herold agierte deutlich zu vorsichtig und rannte einem hohen Rückstand hinterher. Auch er unterlag nach 1:3 SP und 556:595 Kegeln deutlich gegen Kläber.
„Die Situation wird für uns nicht leichter. Wir haben jetzt zwei schwere Auswärtsspiele in Berlin und müssen so schnell wie möglich in die Spur zurückfinden“, warnte Teamkapitän Martin Herold nach dem Match.
In der Tabelle verbleiben die Zerbster zunächst mit nur vier Punkten auf dem Nichtabstiegsplatz acht vor Cottbus, Schönebeck und Schwedt.

(mhe)

Schönebecker haben in entscheidenden Momenten Nase vorn


Nach der zuletzt schwachen Leistung im Heimspiel gegen Senftenberg schaffte die zweite Mannschaft des SKV Rot-Weiß Zerbst eine deutliche Leistungssteigerung im Auswärtsspiel gegen den Schönebecker SV. Da aber auch die Gastgeber ihr bestes Heimspiel ablieferten, unterlagen die Zerbster denkbar knapp mit 2:6 MP und 3379:3394 Kegeln.


Die Spannung der Partie reichte von der ersten bis zur letzten Kugel. Im Startpaar hatte Steffen Heydrich Matthias Janke klar im Griff. Nach gutem Spiel holte Heydrich mit 4:0 SP und 584:542 Kegeln seinen Punkt. Im Gegenzug musste Marcus Gerdau nach 2:2 SP und 564:583 Kegeln den Kürzeren ziehen.

Im Mittelpaar verpassten die Zerbster eine mögliche Vorentscheidung. Robert Herold unterlag nach starken Beginn Lucas Golmann mit 1:3 SP und 555:565 Kegeln. Sven Palmroth gewann zwar gegen Lars Schneidereit mit 2,5:1,5 SP und 562:556 Kegeln, ließ aber am Ende zu viele Kegel liegen.


Im Schlussdurchgang spitzte sich dann die Spannung zu. Doch in den entscheidenden Momenten hatten die Schönebecker die Nase vorn. Martin Herold musste sich Guido Müller nach Satzgleichheit mit unterdurchschnittlichen 548:563 Kegeln geschlagen geben. Stefan Heckert setzte seine dritte Bahn in den Sand und verlor ebenfalls nach Satzgleichheit mit 566:585 Kegeln gegen Michael Hagemeyer.

Die Dramatik der Partie lässt sich auch daran ablesen, dass die Zerbster nach SP mit 13,5:10,5 das Spiel dominierten.


„Wir haben heute in Schönebeck mehr Gesamtkegel getroffen als die Meisterschaftsfavoriten Mücheln und Kleeblatt Berlin und trotzdem verloren. Derzeit klebt uns einfach das Pech an den Händen“, erklärte der Zerbster Kapitän Martin Herold enttäuscht.

In der Tabelle hängen die Rot-Weißen weiterhin auf Rang acht mit vier Punkten mitten im Abstiegskampf fest.

(mhe)

Bitter und enttäuschend


Eine bittere und unnötige Heimniederlage kassierte am Wochenende der SKV Rot-Weiß Zerbst II gegen den brandenburgischen Vertreter SV Senftenberg. Mit einem Gesamtergebnis von 3321:3347 Kegeln bei 2:6 Mannschaftspunkten (MP) blieb der SKV weit vom Aufwärtstrend der Vorwochen entfernt.
Im Startpaar musste Steffen Heydrich nach schwachem Beginn durch Stefan Heckert ausgewechselt werden. Beide kamen nur auf 494 Kegel und verloren gegen Ben Ungermann (560) klar mit 0:4 Satzpunkten (SP). Robert Herold konnte parallel nur phasenweise an sein herausragendes Spiel vom vergangenen Match in Cottbus anknüpfen. Ihm gelang aber der wichtige Punkt, um sein Team in der Partie zu halten. Gegen Jens Lehmann gewann er nach 2:2 SP mit 571:538 Kegeln.
Im Mitteldurchgang sah dann vieles nach der positiven Wende für den SKV aus. Marcus Gerdau zeigte in seinem Einsatz ein sehr gutes Spiel und holte gegen Mario Peßolat mit 3,5:0,5 SP und 656:572 Kegeln den nächsten MP. Gleichzeitig ging auch Sven Palmroth schnell mit 2:0 SP gegen Jens Harder in Führung. Doch in der zweiten Spielhälfte verlor er komplett den Faden und vergab damit die Vorentscheidung. Er unterlag nach 2:2 SP und 527:537 Kegel.
In den Schlusspaarungen hielten dann zunächst Stefan Stortz und Andreas Hofmann die Partie offen. Doch in den entscheidenden Momenten unterlagen sie. Stortz verlor mit 1:3 SP und 543:589 Kegel gegen Steffen Kretzschmar und Hoffmann mit 2:2 SP und 530:551 Kegeln gegen Alexander Schuppan.
„Nachdem wir uns in den letzten beiden Spielen deutlich nach vorn entwickelt haben, wirft uns das heute wieder weit zurück“, konstatierte Robert Herold enttäuscht nach der Partie. „Zum Glück haben wir jetzt ein Wochenende frei und können vor dem wichtigen Auswärtsspiel in Schönebeck nochmal Luft holen“, ergänzte Herold.
In der Tabelle rutschten die Rot-Weißen durch die Niederlage wieder auf Rang acht ab, mit nur zwei Punkten Abstand zu den Abstiegsrängen.
(mhe)


Mit Bahnrekord zum Sieg


Nach dem ersten Heimsieg am vergangenen Wochenende konnte die zweite Mannschaft des SKV Rot-Weiß Zerbst ihren ersten Auswärtserfolg in der 2. Bundesliga Nord-Ost einfahren. Beim ESV Lok Cottbus gelang ein nie gefährdeter und sicherer 7:1-Sieg mit einem neuen Mannschafts-Bahnrekord von 3377 Kegeln. Cottbus traf 3157 Kegel.
Im Startpaar erzwangen Robert Herold und Steffen Heydrich bereits eine Vorentscheidung. Herold erspielte fulminante 607 Kegel und verpasste nur knapp einen neuen Einzelbahnrekord. Folgerichtig gewann er klar mit 3,5:0,5 Satzpunkten (SP) gegen Ulrich Meißner (526). Heydrich überzeugte ebenfalls mit einer konstanten Partie. Er holte gegen Jürgen Schur (553) drei SP und mit einem Einzelbahnrekord der U23 von 576 Kegeln seinen Mannschaftspunkt (MP).
Die Gegenwehr der Gastgeber schien zu diesem Zeitpunkt bereits gebrochen. Ohne Mühen sicherten sich im Mittelpaar Sven Palmroth und Stefan Heckert ihre Punkte. Palmroth gewann mit 3:0 SP und guten 569:529 Kegeln gegen Sebastian Krause. Heckert siegte glatt mit 4:0 SP und 549:482 Kegeln gegen Bernd Laskowski.
Im Schlusspaar ließ Stefan Stortz nur eine Bahn liegen und sicherte damit für sein Team den siebten MP. Er traf 541 Kegel. Sein Gegner Detlef Hass kam auf 529 Kegel. Dadurch war es an diesem Tag auch nicht dramatisch, dass der Zerbster Kapitän Martin Herold in einer schwachen Partie gegen Dietmar Krone mit 1:3 SP und 535:538 Kegeln seinen MP abgab.
„Das war heute mit Abstand unser bestes Spiel in der Saison. Wir haben uns in allen Bereichen deutlich verbessert und sind nach dem schlechten Start endlich auf Kurs“, resümierte Herold zufrieden.
In der Tabelle stehen die Zerbster jetzt mit 4:6 Punkten gleich mit Semper Berlin auf Rang sechs. Am Wochenende erwartet der SKV II den SV Senftenberg und hat die Chance, den Aufwärtstrend fortzusetzen.

(mhe)

Mittelpaar bringt Wende


In der 2. Kegel-Bundesliga konnte die zweite Mannschaft des SKV Rot-Weiß Zerbst mit einem Heimsieg die Abstiegsplätze am fünften Spieltag verlassen. Gegen den Liganeuling aus Brandenburg, den FC Schwedt, gelang der erste Punktgewinn in der Saison mit 6:2 Mannschaftspunkten (MP) und 3391:3217 Kegeln.
Dabei legten die Rot-Weißen noch einen klassischen Fehlstart hin. Sowohl Steffen Heydrich als auch Robert Herold mussten ihre MP abgeben. Heydrich unterlag Steffen Schiller mit 1,5:2,5 Satzpunkten (SP) und 552:572 Kegeln. Herold kämpfte ähnlich wie in der Vorwoche mit seiner Leistung und verlor gegen Dirk Zarling mit 1:3 SP und 540:560 Kegeln.
Im Mittelpaar brachten dann Sven Palmroth und Stefan Heckert die Wende. Palmroth begann mit sehr guten 161 Kegeln und zog damit sein Spiel gegen den Schwedter Kapitän Marcel Leverenz mit 2:2 SP und dem besseren Kegelergebnis von 578:563 durch. Parallel holte Heckert Dank ausgeglichener Spielweise gegen das Duo Thomas Schulz und Fabian Opitz mit 3:1 SP und 561:515 Kegeln den nächsten wichtigen MP.
In den Schlusspaarungen banden dann Andreas Hofmann und Martin Herold den Sack schnell zu Gunsten der Hausherren zu.
Hofmann gab nur den ersten Satz ab und gewann klar mit 571:508 Kegeln. Herold erzielte mit 594 Kegeln den Tagesbestwert und bezwang Uwe Rödl (499) mit 4:0 SP.
„Ich freue mich über die zwei Punkte und dass wir mit viel Einsatz und Kampfgeist die Partie drehen konnten und unsere ersten Punkte eingefahren haben“, zeigte sich der Zerbster Kapitän Martin Herold nach der Partie zufrieden.
In der Tabelle verbesserte sich der SKV damit auf Rang sieben, punktgleich mit Berlin, Schwedt, Schönebeck und Cottbus. Mit einem Auswärtssieg am kommenden Wochenende in Cottbus hätten dann die Zerbster die Möglichkeit, sich weiter ins Tabellenmittelfeld zu schieben.

(mhe)

Trotz Führung verloren


Auch nach dem spielfreien Wochenende gelang der zweiten Mannschaft des SKV Rot-Weiß Zerbst auf heimischer Anlage kein Erfolg. Gegen den Aufsteiger von Grün-Weiß Langendorf setzte es die dritte Niederlage in der 2. Bundesliga Nord-Ost und mit 3:5 Mannschaftspunkten (MP) und 3312:3341 Kegeln wieder eine unnötige und knappe Schlappe.
Dabei lief im Startpaar alles nach Plan. Steffen Heydrich gelang gegen Marco Klein ein souveräner Sieg mit 4:0 Satzpunkten (SP) und guten 572:531 Kegeln. Auch der Zerbster Neuzugang Andreas Hofmann erreichte mit 3:1 SP und 578:567 Kegeln gegen Sven Meyer einen MP. Meyer kam im dritten Durchgang mit 171 Kegeln nochmals mächtig auf, doch Hofmann band im letzten Satz den Sack zu und holte den wichtigen zweiten MP.


Im Mittelpaar lief dann zunächst auch alles nach Plan für den SKV. Sven Palmroth startete sehr gut mit 2:0 SP und 300:257 Kegeln gegen Christoph Krause. Doch Palmroth verlor danach komplett die Linie und musste letztendlich sein Spiel nach 2:2 SP und 532:544 Kegeln abgeben.
Da Stefan Stortz parallel gegen Christian Speck immer einem Rückstand hinterher rannte und am Ende mit 1:3 SP und 541:582 Kegeln den Kürzeren zog, kippte die Partie zu Gunsten der Gäste.
Im letzten Durchgang vermochten es dann Robert Herold und Stefan Heckert für die Rot-Weißen nicht mehr, eine Trendwende einzuleiten. Herold verlor aufgrund eines schwachen Starts mit 1:3 SP und 536:567 Kegeln gegen Sebastian Sitter. Heckert gelang zwar gegen Christoph Schmitt mit 3:1 SP und 553:550 Kegeln ein knapper Punktgewinn. Dieser reichte aber nicht mehr, um den Rückstand aufzuholen.


In der Tabelle bleiben die Zerbster damit mit 0:6 Punkten weiterhin am Tabellenende und müssen nun am Wochenende gegen Schwedt auf heimischer Anlage unbedingt einen Sieg einfahren, um dem Abstiegskampf zu entrinnen.


(mhe)

Nächste Heimniederlage für Rot-Weiß II

 

Die Zweite unterliegt Grün-Weiß Langendorf, trotz 2:0-Führung mit 3:5.

Derby-Krimi entscheidet sich in letzten Würfen
 
Eine schmerzliche Niederlage musste die zweite Mannschaft des SKV Rot-Weiß Zerbst am vergangenen Wochenende im Heimderby gegen den TuS Leitzkau einstecken. Nach 3:5 MP und 3328:3362 Kegeln entführten die Gäste zwei Punkte aus Zerbst.
In einer Partie mit vielen Höhen und Tiefen auf beiden Seiten ging zunächst der SKV in Führung. Martin Herold gewann gegen den Ex-Zerbster Harald Schreiter mit 3:1 SP und 559:523 Kegeln. Steffen Heydrich unterlag nach gutem Beginn gegen Ralph Stiebert mit 1:3 SP und 529:550 Kegeln.
Im Mittelpaar geriet Stefan Heckert gegen René Geißler auf der ersten Bahn mit 124:154 Kegeln schnell in Rückstand. Doch Heckert kämpfte sich heran, musste aber im letzten Satz knapp mit 136:139 Kegeln den Satz abgeben und verlor somit nach 2:2 SP und 549:558 Kegeln.
Sven Palmroth unterstrich seine ansteigende Form und holte nach 3:1 SP und 573:560 Kegeln seinen MP gegen Tobias Grötzner auf Leitzkauer Seite.
Im Schlussdurchgang entwickelte sich ein wahrer Krimi, der sich erst in den letzten Abräumern zu Gunsten der Leitzkauer entschied. Robert Herold holte mit dem Bestwert seines Teams von 586:559 Kegeln und 3:1 SP gegen den zweiten Ex-Zerbster Udo Volkland seinen MP. Hannes Bräse hatte heute gegen den wie entfesselt spielenden Patrick Germer keine Chance und unterlag deutlich mit 532:612 Kegeln und 1:3 SP.
„Jeder von uns hat heute bis zuletzt gekämpft. Am Ende hat uns vielleicht auch etwas das Glück gefehlt und Leitzkau hat im entscheidenden Moment zu geschlagen“, resümierte der Zerbster Kapitän Martin Herold enttäuscht.
Durch die Niederlage stehen die Rot-Weißen weiterhin ohne Punkte am Tabellenende. „Für uns ist es gut, dass wir nächste Woche spielfrei haben. Damit können wir die Niederlage verdauen und wieder Luft holen für das wichtige Heimspiel am 03. Oktober gegen Langendorf“, blickte Herold bereits voraus auf die nächsten Aufgaben.

(mhe)

Gegen Favoriten ohne Chance

 

Zum ersten Spieltag der neuen Zweitliga-Saison gab es für den SKV Rot-Weiß Zerbst II beim Meisterschafts-Favoriten Geiseltal-Mücheln die erwartete Niederlage. Diese fiel mit 0:8 Mannschaftspunkten (MP) und 3410:3723 Kegeln recht deutlich aus. Die Müchelner erzielten dabei gleich einen neuen Mannschafts-Bahnrekord.
Im Startpaar zog Youngster Steffen Heydrich gegen den erfahrenen Andreas Fritsche mit 1:3 Satzpunkten (SP) und 556:619 Kegeln den Kürzeren. Stefan Stortz unterlag parallel gegen den Neu-Geiseltaler Matthias Noack deutlich mit 0:4 SP (538:623). Zu diesem Zeitpunkt war durch den hohen Rückstand mit 148 Kegeln bereits eine Vorentscheidung zu Gunsten der Hausherren gefallen.
Im Mitteldurchgang hatte Robert Herold gegen den Kapitän von Mücheln, Andreas Kühn, zunächst die Chance, in Führung zu gehen. Doch im entscheidenden Moment konnte Kühn kontern und auch Herold lief einem Rückstand hinterher. Mit einer starken letzten Bahn schaffte der Zerbster mit 573 Kegeln noch ein gutes Ergebnis. Der Sieg ging aber mit 3:1 SP klar an Kühn (605).
Gleichzeitig erwischte Sven Palmroth mit Harald Fechner den alten Hasen der Gastgeber. Fechner legte mit 334 Kegeln mächtig los, so dass Palmroth nicht mithalten konnte. Doch in der zweiten Hälfte schloss der Zerbster auf und erreichte mit 586:617 Kegeln noch ein respektables 2:2 nach Sätzen.
Im Schlussdurchgang unterlag Hannes Bräse mit 0:4 SP und 567:641 klar gegen Sven Tränkler, dessen Ergebnis zudem noch einen neuen Einzelbahnrekord bedeutete.
Der Zerbster Kapitän Martin Herold lieferte sich mit Florian Erdmann eine spannende Partie. Aufgrund einer starken dritten Bahn von Erdmann mit 175 Kegeln entschied sich das Match ebenfalls für den Hausherren. Herold verlor daher mit 2:2 SP und 590:618 Kegeln.
„Von der ersten Bahn an war klar, dass wir hier heute keine Chance haben werden. Mücheln hat sehr stark gespielt und unterstrichen, dass der Staffelsieg nur über sie gehen wird“, resümierte der Zerbster Kapitän das Spiel.
Für den SKV geht es am kommenden Wochenende gegen Leitzkau im Derby um die ersten Heimpunkte in der neuen Saison. „Für uns geht die Spielserie mit dem Lokalduell erst richtig los. Da müssen wir unere Leistung auf die Bahnen bringen“, blickt Herold voraus.

(mhe)

SKV II muss beim Favoriten antreten

 

Für die Zweitbundesliga-Kegler vom SKV Rot-Weiß Zerbst II startet am Samstag die neue Saison in der Nord/Ost-Staffel. Die Truppe um Kapitän Martin Herold hat gleich ein schweres Anfangs-Programm.

Im ersten Spiel müssen die Zerbster bei einem der Staffel-Favoriten, dem SV Geiseltal-Mücheln, antreten. Die Geiseltal-Kegler konnten sich gut verstärken und wollen natürlich ihre Heimspiele gewinnen. „Wir wollen uns gut verkaufen und ein gutes Ergebnis spielen“, sagte Herold und fügte ebenso an, dass „Mücheln klarer Favorit ist“.

Schon im ersten Spiel muss Herold auf Neuzugang Andreas Hofmann verzichten. Er muss nach einer Mandel-Operation passen. „Sonst sind alle fit“, sagte Herold und hofft „auf einen guten Start“.

(sza)

Youngster hofft, dass Knoten platzt


Steffen Heydrich schraubt persönliche Bestleistung auf 636 Kegel

Der 19-jährige Kegler des SKV Rot-Weiß Zerbst trumpfte groß auf. Steffen Heydrich pulverisierte seine Bestleistung um über 40?Kegel auf tolle 636 Kegel. Nun will er seinem Spiel noch die nötige Konstanz geben.
„Das erste Spiel der Vorbereitung war mit 585 Kegeln schon sehr gut“, erzählte der Youngster stolz und fügte an, dass „auch das Training gut verlief, das Spiel gegen Raindorf aber dennoch unerwartet gut war“.
An seinem Kegelstil hat der in der Ausbildung befindliche Konstruktionsmechaniker der Firma Siroblech in Zerbst aber „nichts Gravierendes“ umgestellt. „Ich war einfach locker und hoffe, dass der Knoten nun geplatzt ist“, sagte er. Auch im Training am vergangenen Donnerstag konnte der Zerbster erneut über 600 Kegel erspielen. Nun hofft er, dass er das „über die Saison beibehalten kann“, doch er schränkte gleich ein: „Im letzten Jahr hatte ich die ersten drei, vier Spiele auch gut gekegelt, aber dann ging es langsam bergab. Aber in dieser Saison versuche ich, das Ergebnis so konstant wie möglich zu halten, vor allem auf den Auswärtsbahnen, wo es immer schwierig ist.“


„Ich mach mir nicht so viele Gedanken, werde einfach mein Spiel machen und das Beste geben.“


Für seine guten Leistungen wurde Heydrich auch gleich belohnt, indem er am vergangenen Samstag im Testspiel gegen den österreichischen Meister BSV Voith St. Pölten im Aufgebot des zehnfachen deutschen Meisters SKV Rot-Weiß Zerbst stand und auch eingesetzt wurde. „Das war eher zufällig, denn weil Axel (Schondelmaier – d. Red.) krank war, fragte mich Andreas Förster am Donnerstag, ob ich nicht Lust hätte, ein paar Wurf zu machen. Da habe ich gleich zugesagt“, so der Zerbster, der seit seinem sechsten Lebensjahr auf der Kegelbahn steht.
„Das Problem ist, wenn ich denke, etwas zu beweisen, kann das auch nach hinten losgehen. Aber ich mach mir nicht so viele Gedanken, werde einfach mein Spiel machen und das Beste geben“, sagte er noch kurz vor seinem Einsatz.
Und das tat er. Mit 560 Kegeln spielte er in seinem ersten Einsatz im Bundesliga-Team souverän auf und holte sogar seinen Mannschaftspunkt.
Heydrich erlernte das Kegel-ABC, genau wie sein Bruder Robert, beim SSV 1890 Wolferode. Als sein großer Bruder nach Zerbst wechselte, zog es ihn ebenso an die Nuthe. Da war er 16 Jahre alt. Gut war es, dass er hier bei der Firma Siroblech eine Ausbildung beginnen konnte.
„Wenn alles gut läuft, habe ich im Februar 2016 ausgelernt und werde wahrscheinlich auch übernommen“, hofft der ambitionierte Youngster, der sich „erst einmal in der zweiten Mannschaft mit konstanten Leistungen durchsetzen möchte“. „Ich möchte mir einen Stammplatz erarbeiten und dann sehen, wie gefestigt ich bin, um in drei, vier Jahren vielleicht in der Ersten anzugreifen, was schwierig wird.“
Dabei schätzt er es sehr, dass in Zerbst einige Stars spielen. „Da kann ich mir immer was abgucken und es macht mir Spaß, denn auch vom Zuschauen lernt man was dazu“, sagte der in Zerbst Wohnende, der sich „in der Zweiten sehr wohl fühlt“.

(sza)

SKV II siegt klar, ist aber unzufrieden


Testspiel Blau-Weiß Auma – Zerbst II 1:7

In einem letzten Testspiel vor der neuen Saison konnte die zweite Mannschaft des SKV Rot-Weiß Zerbst gegen die Bundesliga-Damen von Blau-Weiß Auma aus Thüringen einen Sieg einfahren. In der Partie, welche mit jeweils acht Sportlern ausgetragen wurde, siegt die Truppe von Martin Herold teilweise mit Mühe 7:3 nach Punkten.
Dabei konnten Sven Palmroth (527, 2,5:1,5 Satzpunkte, SP), Steffen Heydrich (528, 3:1 SP) und Stefan Stortz (522, 4:0 SP) zwar ihre Spiele gewinnen, aber nicht überzeugen. Lediglich Robert Herold mit guten 562 Kegeln (3:1 SP) und Martin Herold mit 604 Kegeln (4:0) als Tagesbester erreichten ihr Leistungsvermögen.

Stefan Heckert unterlag in seinem Duell mit 2:2 SP und 523:529 Kegeln gegen Franziska Suttinger auf Aumaer Seite. Ebenfalls einen Punktverlust mussten Hannes Bräse gegen die Tagesbeste der Gastgeberinnen, Yvonne Wolf mit 1:3 SP und 545:563, und Andreas Hoffmann mit 1:3 SP und 511:563 Kegeln gegen Katja Zietlow hinnehmen.


„Klar, die Ergebnisse können uns heute nicht zufrieden stellen. Auf der anderen Seite waren es durch die hohe Luftfeuchtigkeit und die hohe Temperatur extreme Bedingungen, welche in der Saison eher nicht auftreten werden“, fasste der Zerbster Kapitän die Partie zusammen.
Am kommenden Wochenende haben die Spieler nun noch einmal frei, bevor es dann am 12. September gleich in Mücheln eine harte Auswärtspartie geben wird.

(mhe)

Zerbster Reserve gewinnt in Auma

Die Zerbster Bundesliga-Reserve erreichte im heutigen Testspiel bei den Bundesliga-Frauen des SV Blau-Weiß Auma einen 7:3-Erfolg. Bester Spieler der Zerbster war Teamkapitän Martin Herold mit 604 Kegeln.

(sza)

Steffen Heydrich pulverisiert
Bestleistung nach oben

 

Vorbereitungsspiel SKV Rot-Weiß Zerbst II unterliegt Chambtalkeglern vom SKK Raindorf 2:6 (3337:3486)

 

Nachdem einen Tag zuvor die erste Mannschaft des SKV Rot-Weiß Zerbst gegen die Zweitligakegler aus Raindorf gewann, trat am Sonntag die zweite Mannschaft ebenfalls in einem Vorbereitungs-Vergleich gegen die Oberpfälzer aus Bayern an. Dabei konnte die Truppe von Martin Herold nur in Teilen überzeugen und unterlag mit 2:6 (3337:3486).
Steffen Heydrich erwischte zunächst einen Traumstart. In einem nahezu perfekten Spiel pulverisierte er seine persönliche Bestleistung um über 40?Kegel und erspielte mit 636 Kegeln den Tagesbestwert. Einen schwarzen Tag erlebte hingegen Sven Palmroth. Mit 517 Kegeln blieb er deutlich unter seinen Möglichkeiten. Dies bedeutete trotz 1:1 Mannschaftspunkten (MP) aber einen deutlichen Vorsprung für die Hausherren.
Im Mittelpaar rückten die Teams wieder schnell zusammen. Vor allem, da der Raindorfer Thomas Pfeffer mit 622 Kegeln ein Spitzenresultat erzielte. Gegen ihn hatte Stefan Heckert mit 541 Kegeln und 1:3 Satzpunkten (SP) keine Chance.
Stefan Stortz konnte sich nach einem schwierigen Start deutlich steigern und holte mit guten 583 Kegeln gegen das Duo Bernhard Schreiner und Sven Palmroth, der für den verletzten Schreiner erneut auf die Bahn ging, da die Gäste keinen Wechselspieler hatten, mit 3:1 SP seinen MP.


Somit gingen für den SKV Hannes Bräse und Martin Herold mit einem knappen Vorsprung in die Schluss-Paarungen. Bräse konnte dabei nicht an seine guten Leistungen aus der Vorwoche in Wernburg anknüpfen und stand gegen Philipp Grötsch mit 0:4 SP und 528:593 Kegeln auf dem verlorenen Posten. Herold, der gegen den tschechischen WM-Teilnehmer Milan Svoboda antreten musste, scheint derzeit seiner Form weit hinterher zu laufen. Mit sehr mageren 532 Kegeln kam er klar unter die Räder und hatte gegen den Tschechen, der 629 Kegel traf, nicht den Hauch einer Chance.
Dementsprechend differenziert fiel das Fazit des Zerbster Kapitäns Herold aus. „In Teilen haben wir uns zur Vorwoche deutlich gesteigert. Besonders gefallen haben mir die Leistungen von Stefan Stortz und natürlich Steffen Heydrich mit seiner fantastischen Zahl. Der Rest muss sich schnell deutlich steigern, wenn wir einen guten Saisonstart hinlegen wollen.“
Am Wochenende haben die Rot-Weißen im letzten Vorbereitungsspiel beim Frauen-Zweitligisten im thüringischen Auma bereits die Chance dazu.

(mhe)

 

 

Steffen Heydrich Tagesbester


Nachdem die erste Garnitur des SKV Rot-Weiß Zerbst den SKK Raindorf am Samstag im ersten Terstspiel klar 8:0 abgefertigt hatte, bestritt gestern Vormittag die Zweite des SKV ein Testspiel gegen die bayerischen Gäste. Die Truppe um Martin Herold unterlag 2:6 (3337:3486). Der beste Spieler des Tages kam jedoch aus den Reihen der Rot-Weißen. Steffen Heydrich erspielte klasse 636 Kegel. Auch Stefan Stortz (583) und Stefan Heckert (541) überzeugten.


(sza)

18. August

Robert Herold

Der Kegler des SKV Rot-Weiß Zerbst II verletzte sich im Vorbereitungsspiel am vergangenen Wochenende beim thüringischen Verbandsligisten SV Wernburg und musste nach 60 Wurf ausgewechselt werden. Doch die Schrecksekunde konnten er und seine Mannschaft schnell verdauen: „Robert klagte über Knieprobleme und da war es eine reine Vorsichtsmaßnahme, ihn auszuwechseln“, erzählte sein Teamchef und Bruder Martin Herold. „Er hat danach gleich noch ein wenig trainiert und ist auch gelaufen. Es ging dann wieder. Wir werden jetzt abwarten, wie es in der Woche gelaufen ist und dann entscheiden, wie weiter verfahren wird“, fügte der Kapitän an. Der 29-Jährige kam vom KSV Engelsdorf an die Nuthe, hat sich sehr gut entwickelt und sich zu einem Stammspieler des Vorjahres-Staffelsiegers der 2. Bundesliga Nord-Ost gemausert. Mit dem KSV Engelsdorf holte der junge Vater zweimal die Bronzemedaille in der Bundesliga 200 Wurf. Mit dem SKV möchte er wieder angreifen und erneut um den Staffelsieg spielen. (sza)

12. August


2. Bundesliga nun doch mit elf Teams

Die Zweit-Bundesligisten aus Zerbst und Leitzkau spielen in der im September startenden Saison nun doch in einer Elfer-Staffel. Nachdem sich der klagende Schönebecker SV und der Deutsche Keglerbund Classic (DKBC) in einem Vergleich zur Ligenstruktur auf Bundesebene geeinigt haben, dürfen die eigentlich abgestiegenen Schönebecker weiter in der Bundesliga spielen und werden in die Nord/Ost-Staffel eingeordnet. Der DKBC veröffentlichte am Wochenende die angepassten offiziellen Spielpläne.
„Rein rechtlich ist das sicher jetzt alles in Ordnung. Für uns sind es allerdings noch zwei Spiele mehr. Damit wird die Saison wieder sehr lang und es gibt kaum zeitliche Freiräume“, meinte SKV-Kapitän Martin Herold.
Durch drei Ab- und nur zwei Aufsteiger wird die 2. Bundesliga Staffel Nord/Ost am Ende der Saison wieder auf zehn Mannschaften zurückgeführt.

(tza)

11. August

Andreas Hofmann

Der Neuzugang der Zweitbundesliga-Kegler des SKV Rot-Weiß Zerbst konnte bei seinem ersten Auftritt auf der neuen Heimbahn durchaus überzeugen. Im Testspiel gegen Gommern schaffte er mit 582 Kegeln das zweitbeste Resultat aller Akteure. „Mit Andreas haben wir schon einen richtig Guten“, lobte auch Teamchef Martin Herold. Der 28-Jährige kegelt schon seit seinem neunten Lebensjahr, wurde durch Schiedsrichter Lothar Krätsch für seinen Sport begeistert. Über die Stationen Stahlbau Dessau und Dessauer SV 97, immerhin Verbandsligist, hat er den Weg nach Zerbst gefunden. „Die spielerische Weiterentwicklung spielte beim Wechsel die größte Rolle. Und dann wollte ich auch gern wieder mit meinem Kumpel seit Kinderjahren, Stefan Heckert, zusammenspielen“, begründete der Kfz-Sachverständige seinen Wechsel an die Nuthe. Der gebürtige Dessauer erfüllt sich mit seiner ersten Saison in der Bundesliga einen Traum: „Ich will natürlich zuallererst der Mannschaft mit guten Ergebnissen weiterhelfen und mich auch persönlich weiterentwickeln.“ Seine Zielstellungen klingen ebenfalls sehr ambitioniert: „Wir wollen in der 2. Bundesliga wieder weit vorn landen. Aber da gibt es schon einige schwere Gegner. Mücheln ist wohl der dickste Brocken und Ligafavorit. Vielleicht können wir den gleich zu Saisonbeginn ärgern.“   

(tza)