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Klarer Sieg gegen den Aufsteiger

Der Weltpokalsieger SKV Rot Weiß Zerbst ließ im Bundesliga-Heimspiel gegen den Aufsteiger SKC Nibelungen Lorsch nichts anbrennen und knüpfte gleich an die sehr guten Leistungen der Vorwochen an. Am Ende stand ein klarer 8:0-Erfolg an der Anzeige. Tagesbester war Christian Wilke mit sehr starken 697 Kegeln.
Die Mannschaft um Teamkapitän Timo Hoffmann konnte die kurze Pause nutzen, um einmal durchzuschnaufen. Am Samstag musste sie jedoch ohne Marcus Gerdau und ohne Florian Fritzmann etwas ersatzgeschwächt antreten. Dennoch visierte der Teamchef einen klaren Sieg an. Er schickte Manuel Weiß und Christian Wilke im Startpaar auf die Bahnen.
Obwohl sich Weiß im Räumerspiel etwas schwer tat und den ersten Satz gegen Holger Walter abgeben musste, kämpfte er sich zurück und besiegte den Gästespieler mit 2,5:1,5 Satzpunkten (SP) und 634:615 Kegeln. Wilke hatte mit Nico Zschuppe keine Probleme. Er spielte wie ein Schweizer Uhrwerk und fertigte ihn mit 4:0 SP und dem Tagesbestwert von 697:618 Kegeln ab.
Zerbst führte mit 2:0 Mannschaftspunkten (MP) und hatte bereits einen Vorsprung von 98 Kegeln erspielt.
Im Mittelpaar zeigte Timo Hoffmann vor allem im Vollespiel (440) eine Topleistung. Er ließ Stefan Wenz (594) bei 3,5:0,5 SP und starken 686 Kegeln keine Chance. Auch Robert Ernjesi bot eine konstante Leistung und heimste gegen Frank Gutschalk (607) mit 3:1 SP und 655 Kegeln den nächsten MP ein. Das Plus der Zerbster war auf 238 Kegeln angewachsen und die Partie war längst entschieden.
Dennoch wollten auch Jürgen Pointinger (657) und Igor Kovacic (673) überzeugen. Das taten beide auch. Pointinger beherrschte Nico Botz (586) nach durchwachsenem Start nach Belieben und siegte 4:0.
Auch der Lorscher Andreas Dietz (600) hatte gegen die konstant guten Ergebnisse von Kovacic keine Möglichkeit, auf Punkte zu schielen. Er unterlag 1:3 und der 8:0-Sieg für die Zerbster war in Sack und Tüten.
Dabei spielten die Rot-Weißen erneut über der magischen 4000-Kegel-Grenze (4002:3620).
Die Rot-Weißen bleiben mit 8:0 Punkten auf Tabellenplatz zwei. Spitzenreiter ist der VfB Hallbergmoos (10:0), der den SF Friedrichshafen mit 6:2 bezwingen konnte und ein Spiel mehr absolviert hat, als die Zerbster.
„Es war zu sehen, dass der eine oder andere nach der Corona-Zwangspause noch nicht auf seinem Level gespielt hat. Jeder weiß auch, dass er noch Luft nach oben hat“, sagte Betreuer Martin Herold. „Am Ende haben wir 8:0 gewonnen und die nächsten zwei Punkte eingefahren“, ergänzte er.
Am Wochenende geht es zum Schlusslicht nach Bamberg. Auch dort wollen die Zerbster ihre Siegesserie fortsetzen.

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