Pokalfluch hält an: Deutsche Trophäe geht nach Schwabsberg


„Es hat schon wieder nicht geklappt. Jetzt schon zum dritten Mal. Ich weiß nicht wirklich, woran das liegt“, konnte sich Mathias Weber das Scheitern seiner Mannschaft im Finale um den deutschen Pokal (DKBC) nicht erklären. Die Zerbster Spitzenkegler unterlagen im DKBC-Pokalfinale dem KC Schwabsberg äußerst knapp mit 3:5 Mannschaftspunkten (MP) bei 12:12 Satzpunkten (SP) und 3672:3687 Kegeln.
Im Halbfinale war der Außenseiter aus Weiden (2. Bundesliga Nord/Mitte) chancenlos. Er unterlag klar mit 0:8 MP und 3488:3736 Kegeln. Die Zerbster spielten von Beginn an groß auf. Zwar gingen noch nicht alle sportlichen Wünsche in Erfüllung, aber besonders Axel Schondelmaier zeigte mit der Tagesbestleistung von
660 Kegeln, wie gut die Bahn in Straubing läuft. Und auch Uros Stoklas (649) und Thomas Schneider (636) überzeugten mit Spitzenleistungen.
Doch diese konnten sie heute nicht abrufen. Im Spiel auf Augenhöhe hätte jeder noch etwas zulegen müssen, um die Schwabsberger zu bezwingen. Am Ende mussten sich die Rot-Weißen erneut mit dem Vizepokalsieg begnügen und können nur im nächsten Jahr wieder angreifen. Entsprechend traurig schauten auch alle bei der Siegerehrung. Sportlich fair gratulierten sie dem Sieger aus Schwabsberg und dem Dritten, Donauperle Straubing.

(tza)

Viertelfinal-Aus für Zerbster Kegler
Die Zerbster Nationalspieler Mathias Weber und Axel Schondelmaier haben es bei den Deutschen Einzelmeisterschaften der Classic-Kegler im sächsischen Bautzen nur bis ins Viertelfinale geschafft. Hier musste sich Weber, immerhin Qualifikationsdritter, dem Straubinger Manuel Lallinger bei 2:2 Sätzen deutlich nach Kegeln (612:577) geschlagen geben. Auch Schondelmaier war gegen den späteren Silbermedaillen-Gewinner Christian Wilke chancenlos (0:4, 550:605). Ralph Stiebert vom TuS Leitzkau war mit seinem Einzug ins Achtelfinale als Vorkampfzehnter sicher zufrieden. Den Titel sicherte sich der überragende Daniel Schmid aus Singen.
(tza)

Weber und Schondelmaier wollen angreifen
Am Wochenende finden in Bautzen, Thonberg und Baruth die deutschen Einzel-Meisterschaften über 120 Wurf für Frauen, Männer und Junioren (U23) statt.
Im SV Keglerheim Bautzen in der Thomas-Mann-Straße 7 gehen zwei Starter des SKV Rot-Weiß Zerbst auf die Acht-Bahnen-Anlage. Dies sind mit Mathias Weber und Axel Schondelmaier zwei Nationalspieler. Schondelmaier, der den Startplatz als „Sportler des Jahres“ erhalten hatte, war bei der Einzel-Weltmeisterschaft in Novigrad (Kroatien) nicht am Start, da er sich aus familiären Gründen eine kleine Auszeit genommen hatte.
Dafür waren Weber und die beiden Neuzerbster Fabian Seitz (Schwabsberg) und Manuel Weiß (Bamberg) erst in der Vorwoche im Nationaltrikot bei der WM, konnten dort jedoch keine Einzel-Medaillen erringen (Volksstimme berichtete). Einzig Seitz holte gemeinsam mit Simone Schneider Bronze im Tandem Mix-Wettbewerb.
Am Wochenende kämpfen sie nun in Bautzen um einen Podestplatz. Titelverteidiger ist Stefan Seitz vom KV Liedolsheim. Die Zerbster Thomas Schneider und Timo Hoffmann errangen im vergangenen Jahr Bronze. Wenn möglich wollen die Zerbstern gern den Titel an die Nuthe holen.
Die Wettkämpfe starten am Sonnabend um 8 Uhr. Am Sonntag um 17 Uhr soll dann die Siegerehrung erfolgen. Nach der Qualifikation wird ab dem Achtelfinale im Punktsystem nach dem internationalen Spielmodus Mann gegen Mann gespielt. Die Sieger der Halbfinals spielen um die Deutsche Meisterschaft. Die Verlierer belegen beide den dritten Rang.
Der Sieger erhält als neuer Deutscher Meister die Goldmedaille und eine Urkunde. Medaillen und Urkunden erhalten ebenfalls der Zweite und die Drittplatzierten.
Alle Ergebnisse im Internet unter: www.dkbc.de
(sza)

Zwei spektakuläre Neuzugänge

Die Spitzenkegler vom SKV Rot-Weiß Zerbst starten mit zwei spektakulären Neuzugängen in die neue Saison. Mit Fabian Seitz (Schwabsberg) kommt der zur Zeit wahrscheinlich beste deutsche Kegler an die Nuthe. Auch der Bamberger Manuel Weiß wird eine echte Verstärkung sein. Beide sind auch Nationalspieler.
„Das sind beides junge Spieler mit ganz viel Potenzial“, schwärmte SKV-Teamchef Timo Hoffmann, der etliche sehr gute Anfragen hatte, unter anderem Lukas Huber vom BSV St. Pölten aus Österreich, der jedoch aus privaten Gründen absagen musste.
Sonst soll der Kader so zusammen bleiben. „Bisher hat sich keiner abgemeldet und wir brauchen diese Verstärkungen, denn man hat ja gesehen, wie die Saison geschlaucht hat. Nun haben wir mehr Möglichkeiten“, so Hoffmann, der gleichzeitig den Blick auf die in zwei Wochen startende Einzel-Weltmeisterschaft im kroatischen Novigrad richtet.
Der erste Lehrgang der Nationalmannschaft mit nunmehr fünf „Zerbstern“ (Mathias Weber, Thomas Schneider, Seitz, Weiß und Hoffmann) wurde erfolgreich auf den Kegelbahnen im sächsischen Stollberg und Bernsbach absolviert. Axel Schondelmaier ist zwar Nationalspieler, aber er wird die Einzel-WM nicht spielen. So wurden neben den aktuellen und zukünftigen Zerbstern Weber, Schneider, Seitz und Weiß noch Mathias Dirnberger und Timo Hehl (beide Schwabsberg) nominiert.
„In Kürze steht der nächste Lehrgang an und dann nochmal kurz vor der WM“, so Hoffmann, der als Spielertrainer fungiert und vom ehemaligen Zerbster Teamkollegen Oliver Scholler als Co-Trainer unterstützt wird.
„Wir sehen das Ganze unter dem Thema Entwicklung für die Mannschafts-WM in Dettenheim 2017“, verriet Hoffmann. „Da wäre es ja paradox, wenn ich jetzt spiele und Timo Hehl beispielsweise nicht, den wir vielleicht nächstes Jahr wieder brauchen.“
(sza)

Erfolgreiches Jahr für SKV

Am Freitag gab es auf der Zerbster Kegelbahn die turnusmäßige Jahreshauptversammlung des SKV Rot-Weiß Zerbst.
In seinem Bericht würdigte Vereinschef Lothar Müller die sportlichen Leistungen der abgelaufenen Saison vom Weltpokalsieg über die Titelverteidigung der Deutschen Meisterschaft bis zum Kreismeistertitel der dritten Männer-Mannschaft.
Er wies auf die viele Arbeit hin, die der Erhalt der vereinseigenen Sportstätte erfordert und forderte alle Mitglieder auf, sorg- und sparsam mit den Ressourcen des Vereins umzugehen.
Zum Abschluss dankte er allen Unterstützen im und außerhalb des SKV. Nach dem Bericht der Schatzmeisterin Dorlies Krebs und der Kassenprüfer erhielt der Vorstand von der Versammlung einstimmig die Entlastung für das abgelaufene Geschäftsjahr.

(tza)

Bronze tröstet über verpasstes Finale hinweg

Am Sonntag war die Kegelanlage in Bamberg fest in Zerbster Hand – während und nach dem Spiel um Platz drei. Zwar hatten die Spitzenkegler des SKV Rot-Weiß Zerbst am Sonnabend das Halbfinale in der Champions League gegen Szeged (Ungarn) mit 2:6 (3709:3758) verloren, sich aber im Spiel um Bronze rehabilitiert und in einem engen Match mit 6,5:1,5 und tollen 3813:3746 Kegeln gegen den slowakischen Meister aus Podbrezova am Ende klar durchgesetzt.
010n Lauftext: „Diesmal haben wir gezeigt, was wir wirklich können. Das ganze Team, jeder Einzelne, hat sich voll motiviert und seine beste Leistung abgerufen. Damit haben wir uns diesen Erfolg verdient“, schwärmte ein überglücklicher Zerbster Teamchef Timo Hoffmann nach Spielschluss über Platz drei im Final-Turnier.

Im Halbfinale liefen die Rot-Weißen von Beginn an einem Rückstand hinterher, der bis zum Ende Bestand haben sollte. „Da waren wir in der Breite einfach nicht stark genug“, trauerte Hoffmann den vergebenen Möglichkeiten etwas hinterher.
Doch das Sonntags-Spiel gegen das Team um Superstar Vilmos Zavarko zeigte ein völlig anderes Zerbster Gesicht. Im Startdurchgang holten Marcus Gerdau und Mathias Weber sicher ihre Punkte. Axel Schondelmaier spielte wegen eines zu wenig erzielten Kegels nur unentschieden. Zerbst führte mit 2,5:0,5 und 76 Kegeln.

Dieser Kegelvorsprung schmolz zusehends, vor allem weil Zavarko (689) erneut überragend aufspielte. Doch auf der Schlussbahn kämpften sich Thomas Schneider und Uros Stoklas nach Rückstand zurück in die Partie, holten ihre Duelle, und Boris Benedik ließ den slowakischen Superspieler Zavarko nicht zu weit enteilen.
010n Lauftext: So jubelten nach Spielschluss die SKV-Spieler gemeinsam mit ihren vielen lautstarken Anhängern über die Bronzemedaille. „Auch Bronze ist in diesem erlesenen Feld ein großer Erfolg“, resümierte der Zerbster Teamchef Hoffmann zufrieden.

(tza)

Zum elften Mal Deutscher Meister

 

Grandios!!!
Zerbst besiegt Staffelstein mit 8:0.
Tom Schneider spielt 660 Kegel und ist Tagesbester.
Zerbst ist deutscher Meister!!!!
Deutscher Meister ist nur der SKV!
Ole, ole…! Ole, ole…!
DANKE Jungs!

Top-Athlet ist Sportler des Jahres

 

Der Kegler des SKV Rot-Weiß Zerbst, Axel Schondelmaier, wurde für seine herausragenden Leistungen im Jahr 2015 vom deutschen Keglerbund Classic (DKBC) zum Sportler des Jahres gewählt.
Der 33-Jährige holte mit der deutschen National-Mannschaft Silber bei der Weltmeisterschaft in Speichersdorf. Mit den Zerbstern vom SKV Rot-Weiß wurde der Familienvater in den Jahren 2014 und 2015 Weltpokalsieger und Deutscher Meister sowie im vergangenen Jahr Champions League-Sieger. Schondelmaier engagiert sich als 2. Vorsitzender bei seinem Heimatverein, dem SKC Unterharmersbach. Er ist sehr ehrgeizig und kämpft stets verbissen um jeden Kegel.


Der mannschaftsdienliche Spieler war über diese Ehrung selbst „absolut überrascht“. „Ich hatte erst gedacht, dass sich Harald Seitz verwählt hatte, denn es gibt noch 1000 andere, die mehr erreicht haben“, sagte der stets bescheidene Athlet.
Die Ehrung wird anlässlich der DKB-Sportgala am 18. März in Berlin/Mahlow vorgenommen. Dort wird Schondelmaier mit der besten Sportlerin, Saskia Barth (KC Schrezheim) und dem besten Trainer des Jahres 2015, Wolfgang Lutz (KC Schrezheim), dann gemeinsam auf der Bühne stehen. Beide kennt der „Zerbster“ sehr gut. Vor allem Lutz, denn er war bei der WM in Speichersdorf 2015 Co-Trainer des Herren-Teams, heimste gemeinsam mit Schondelmaier Silber ein.


Wer den Banker zur Gala begleiten wird, wusste er noch nicht. Familie Schondelmaier erwartet ein Baby, dass dann hoffentlich schon das Licht der Welt erblickt hat. Außerdem steht am Tag darauf das letzte Bundesliga-Punktspiel in Kipfenberg an. „Ich muss erst sehen, wie ich das logistisch löse“, verriet der symphatische Sportsmann, der auch zum morgigen Spiel gegen Amberg wie gewohnt mit dem Zug anreisen wird.
Morgen begleitet ihn sein Sohn Paul. Beide haben eine lange Reise vor sich, denn sie wohnen im über 650 Kilometer entfernten Wolfach im Schwarzwald. Dies sind schon große Strapazen, die der Spitzenkegler auf sich nimmt, um bei den Bundesliga-, Champions League- und Weltpokal-Spielen dabei zu sein.
Gegen Amberg erwartet er einen hohen Sieg. „Die Amberger tun mir leid, denn jeder von uns will unbedingt eine Woche drauf in der Champions League spielen und jeder will in die Mannschaft. Ich denke, da wird es ein hohes Ergebnis von uns geben.“
Der Sportler, der mit Rückenproblemen ins neue Jahr starten musste, sieht seine Chancen so: „Die Plätze sind total offen. Aber wer mich kennt, der weiß, dass ich in den entsprechenden Momenten versuche, da zu sein und immer meine Leistung gebracht habe.“
So war der Top-Kegler schon oft ein Garant für den Sieg und einer, der diese Erfolge dann auch so richtig feiern kann. Das Wichtigste ist jedoch für ihn seine Familie. Seine Frau Katrin und Sohn Paul sowie seine Eltern und sein Bruder begleiten ihn oft bei den Spielen, fiebern mit und drücken ihm fest die Daumen. Mit Sohn Paul und Frau Katrin im Schwarzwald wandern zu gehen, ist für den Sportler des Jahres 2015 die größte Entspannung und Erholung. Bald hat das Trio Verstärkung und kann den Schwarzwald zu Viert unsicher machen.


(sza)

Geselliger Jahresabschluss bei Zerbster Keglern

Ein überaus erfolgreiches Kegeljahr 2015 ist zu Ende. Traditionell verabschiedeten die Zerbster Kegler des SKV Rot-Weiß mit ihrem „Weihnachtskegeln“ zwischen Weihnachten und Silvester dieses Jahr und suchten gleichzeitig ihre „Weihnachtsfrauen“ und Weihnachtsmänner“ 2015.


Am 28. Dezember trafen sich am frühen Nachmittag unter Leitung von SKV-Jugendwart Patrick Dolch sieben Kinder und Jugendliche zu „ihrem Weihnachtsturnier“ bevor später auch die Erwachsenen in den Kampf um die begehrten Titel eingriffen. Der ungewohnte, kurze Turniermodus, jeder Starter musste nur 40 Wurf (2x10 Volle und 2x10 Abräumen) spielen, machte dem einen oder anderen zu schaffen. Bei den U18-Startern setzte sich Jennifer Bache mit bemerkenswerten 172 Kegeln vor Hanna Klausnitzer (151) und Nils Borchert (149) durch. Bei den Jüngsten (U 14) gewann Maxwell Schmidt mit guten 147 Kegeln. Leckeres Essen und kleine Preise rundeten das Jugendturnier bei lustigem Zusammensein ab.


Ab 16.30 Uhr gingen dann die Erwachsenen auf die Bahnen. Mit 18 Männern und sieben Frauen ginge ebenso viele Kegler an den Start, wie in den Vorjahren. Bei den Herren ließen sich die Zweitliga- und Bundesligakegler des SKV nicht lange bitten und legten früh den aktuellen Bestwert recht weit nach oben. Stefan Heckert, als erster der „Favoriten“ in Zivilkleidung startend, überzeugte mit 190 Kegeln und setzte sich vor Steffen (187) und Robert Heydrich (184) knapp an die Spitze. Doch den Titel „Weihnachtsmann“ holte sich Thomas Zander. Sonst als einer der lautesten Fans des Vereins bekannt, überspielte der Gommeraner Landesligist, gleichzeitig passives Mitglied des SKV, Heckerts Bestmarke mit starken 204 Kegeln deutlich und verteidigte so seine „Mütze“ aus dem Vorjahr. Auch Olaf Leps, der am Ende mit 185 Kegeln nochmals stark aufkam, konnte dies nicht mehr verhindern.


Bei den Zerbster Frauen trumpfte Schatzmeisterin Dorlies Krebs mit 171 Kegeln groß auf und konnte auch durch Anja Durzynski (161), Karin (159) und Petra Leps (158) nicht mehr abgefangen und vom „Weihnachtsthron“ gestoßen werden.
Vor der Siegerehrung dankte Vereinschef Lothar Müller in seiner kurzen Jahresabschluss-Ansprache allen Vereinsmitgliedern, Sportlern und natürlich auch Förderern und Sponsoren für ihr „Engagement im vergangenen Jahr“ und wünschte allen ein „erfolgreiches und gesundes Jahr 2016“.


Beim gemeinsamen Abendessen und dem anschließenden gemütlichen Beisammensein wurde viel gelacht, diskutiert und gefachsimpelt. „Das macht dieses Weihnachtskegeln eigentlich immer so schön. Da spielt das Sportliche nur eine untergeordnete Rolle“, meinte ein zufriedener „SKV-Weihnachtsmann“ Zander beim spätabendlichen Heimgehen.

(sza)

Herz für Kinder- und Jugendarbeit

Seit vielen Jahren kann die Jugendabteilung des SKV Rot-Weiß Zerbst auf die Unterstützung von Andreas Rüger von der ÖSA Versicherung Zerbst zählen. Auch in diesem Jahr machte sich Andreas Rüger selbst ein Bild von der Jugendarbeit.

Montags herrscht reges Treiben auf der Kegelbahn. „Wir haben zehn Kinder und Jugendliche im Alter von zwölf bis 18 Jahren, die jeweils montags von 16 bis 18.30 Uhr hier trainieren“, sagte Jugendleiter Patrick Dolch, der gleich betonte, dass es „im U14-Bereich klemmt und da noch Mitstreiter gesucht werden“.
Grund dafür ist, dass einige Nachwuchs-Kegler gerade von der Altersklasse U14 in die U18 hochgehen mussten und auch einige krankheitsbedingte Ausfälle zu beklagen sind. So hat der SKV bei der Jugend-Kreisrunde nur magere zwei Starter in der U14, was sich in der Zukunft verbessern soll.
Kegeln ist eine Randsportart, jedoch fassen einige schnell Fuß. So zum Beispiel gehört Jennifer Bache zum Beobachtungs-Kader des Landestrainers Frank Sadenwater, der am Montag mit Jennifer und weiteren drei Nationalspielern in Zerbst trainiert hatte.
Außerdem hat der SKV Rot-Weiß Zerbst den Status als Landesleistungs-Stützpunkt. Das Training hierzu findet jeden ersten Montag im Monat auf den Zerbster Bahnen statt. Dieses wird durch Stützpunkt-Leiter Andreas Scherz durchgeführt. „Sechs bis acht Jugendliche aus dem Einzugsbereich Zerbst sind bei diesem Intensivtraining dabei“, erzählte der Zerbster.
Dazu gehören Jennifer Bache, Jördis Schulze, Nils-Julian Borchert, Maxwell Ethan Schmidt, Steffen Heydrich, Hanna Klausnitzer und der Loburger Dustin Busse, der für den SV Eintracht Gommern kegelt.
Um den Kindern und Jugendlichen das Spielmaterial, die Spielkleidung und das intensive Training bieten zu können,  ist die Unterstützung durch die Sponoren überaus wichtig. Und da hat der SKV mit Andreas Rüger von der ÖSA einen langjährigen zuverlässigen Partner an seiner Seite, der betonte, dass ihm „die Kinder- und Jugendarbeit am Herzen liegt“.


(sza)

Mit Geschlossenheit Hürde nehmen


Am Wochenende reisen die Spitzenkegler des SKV Rot-Weiß Zerbst nach Österreich kurz vor die Tore von Wien. Im Rückspiel des Achtelfinales der Champions League steht das Match gegen das österreichische Topteam aus St. Pölten an.
Die Truppe von Timo Hoffmann hat dabei ein gutes Polster aus dem Hinspiel im Gepäck. Auf heimischer Anlage gewannen die Rot-Weißen klar mit 6:2 Mannschaftspunkten. „Die Ausgangs-
position ist ohne Zweifel gut für uns. Wir dürfen aber das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen. St. Pölten ist eine erfahrene Mannschaft mit sehr guten Einzelspielern“, blickte der SKV-Kapitän Hoffmann warnend voraus.
Dementsprechend konzentriert wollen die Zerbster die Partie angehen. „Wir werden keine Experimente machen und wollen auch auswärts unsere Topform zeigen und gewinnen“, ergänzte Hoffmann.
Für das klare Erreichen des Viertelfinales kann Hoffmann auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Dass die Österreicher keine leichten Gegner sind, konnten die Zerbster und ihre Fans im Hinspiel vor zwei Wochen begutachten. Zudem gab es zwei spannende Testspiele in der Vorbereitung im August gegen St. Pölten.
Besonders der junge Lukas Huber glänzte in den Vergleichen. Er gehört seit Jahren zur absoluten Weltspitze und unterstrich dies mit sehr guten 630 Kegeln und einem Punkt gegen Thomas Schneider in Zerbst. Daneben gehören mit dem kroatischen Nationalspieler Matko Bulka und Jan Kotyza aus Tschechien zwei weitere Topathleten zum österreichischen Kader.
„Unser Vorteil ist sicherlich die mannschaftliche Geschlossenheit. Dadurch sind wir schwer ausrechenbar. Ich bin davon überzeugt, dass wir die nächste Runde sicher erreichen“, erwartet Hoffmann.
Neben dem 6:2-Ergebnis dürften auch die 17 gewonnenen Satzpunkte aus dem Hinspiel ein Trumpf sein. Sollte es zu einer 2:6-Niederlage für den SKV kommen, zählen als nächstes die Satzpunkte.
Parallel kämpfen die anderen deutschen Teams aus Bamberg und Schwabsberg ebenfalls um den Einzug in die nächste Runde. Bamberg muss dabei seinen 7:1-Heimsieg gegen die tschechische Mannschaft aus Rokycany verteidigen. Schwabsberg erwartet nach einer 2:6-Auswärtsniederlage das ungarische Spitzenteam aus Szeged.
(mhe)

„Extra Ehre für unsere Randsportart“


Am vergangenen Freitag wurden beim 23. Ball des Sports des Landessportbundes Sachsen-Anhalt (LSB) die besten Sportler, Sportlerinnen und Mannschaften ausgezeichnet. Die Mitglieder des „Vereins der Sportjournalisten Sachsen-Anhalts“ (VSSA) wählten die Kegler des SKV Rot-Weiß Zerbst auf den dritten Rang. Andreas Förster, Sportwart des SKV, nahm die Ehrung mit entgegen.


Wie hat Ihnen die Ehrungsveranstaltung in Halle gefallen?
Es war wieder eine sehr gelungene Veranstaltung. Es ist immer eine Ehre für uns, dort mit dabei zu sein. Das Ambiente passt wunderbar und es ehrt uns, dass die Sportjournalisten der Meinung sind, wir müssen dort mindestens auf dem Treppchen stehen. Deswegen sind wir sehr sehr stolz, dass der dritte Platz dabei herausgekommen ist.


In Halle war die gesamte Sport-Elite des Landes vertreten. Kommt es dort auch zum regen Austausch von Sportler zu Sportler?
Dies ist ganz wichtig. Man trifft nicht nur die Sportpolitik, nicht nur die Wirtschaft, man trifft auch Sportler, die man im ganzen Leben normalerweise nicht sieht. Denn jeder ist unterwegs zu seiner eigenen Sportart. So wurde zum Beispiel Paul Biedermann auch geehrt. Er war nur in unserer Nähe und er will uns besuchen. Er hat die Telefon-Nummer mit Matze Weber ausgetauscht. Wir haben uns auch sportlich intensiv unterhalten. Er ist natürlich bei uns auf der Bahn herzlich willkommen und ich denke, er kommt auch wirklich mal vorbei.


Es sind ja stets viele berühmte Namen in Halle vertreten. Können sich die Kegler dort mit einsortieren?
Ich fahre schon seit einigen Jahren mit nach Halle. Das erste, was ich wahrnehme ist, dass wir dort respektiert und akzeptiert werden und vor allen Dingen man kennt uns. Man kennt Hintergründe und weiß, dass wir unsere Leistungen nicht einfach so aus dem Ärmel schütteln. Dass das Leistungssport ist, was wir hier machen. Das ist natürlich nochmals eine extra Ehre für unsere Randsportart, dort bei den olympischen Sportarten mit dabei zu sein. Das ist ganz große Klasse.


Hat diese Wahrnehmung in der Öffentlichkeit in den vergangenen Jahren zugenommen?
Ja, das ist nicht nur an den Medien zu sehen, die überall dabei sind. Ob dies der Mdr ist oder sogar ein Filmproduzent, der uns schon ein halbes Jahr begleitet. Auch heute ist dpa vor Ort. Ich denke, das zeugt schon davon, dass die Arbeit, die wir im Verein leisten, auch in dieser Richtung gewürdigt wird.


Was ist das für ein Gefühl für Sie persönlich, so wahrgenommen und wertgeschätzt zu werden?
Das macht mich stolz. Ich denke, dass dies auch für die Zukunft hilft, unsere Arbeit genau so weiter zu machen. Nicht nur für uns selber, sondern auch für das Umfeld, für Sachsen-Anhalt und für unseren Kegelsport.


Ist dies auch eine Bestätigung für Ihre geleistete Arbeit?
Das akzeptiere ich und erkenne es auch so an, dass es eine Bestätigung unserer Arbeit ist. Ich weiß nicht, was mal sein wird, wenn wir irgendwann öfter verlieren oder mal absteigen sollten, denn es zählen ja heutzutage nur Siegerplätze. Aber wir lassen uns nicht entmutigen. Und der dritte Platz in unserer Sportart ist super.
(sza)

Die Zerbster Kegler um Andreas Förster (Sportwart SKV Rot-Weiß Zerbst 1999), Steffen Heydrich, Lothar Müller (Präsident, hinten von links) sowie Robert Heydrich und Mathias Weber (Vierter und Dritter von rechts) wurden zur drittbesten Mannschaft des Landes Sachsen-Anhalt gewählt.                                                                          Foto: holger lohmann/werbeagentur

Erwin Bugar: „Das ist ein Vorzeigesport“


Präsident des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt zu Gast beim SKV Rot-Weiß Zerbst


Am vergangenen Sonnabend war der Fußballchef des Landes Sachsen-Anhalt, Erwin Bugar, Präsident des Fußballverbandes, zu Gast auf derZerbster Kegelbahn. Der 63-Jährige wollte sich selbst einmal ein Bild vom Zerbster Spitzen-Kegelsport machen.
In einem Gespräch am Rande des Champions League-Spieles gegen den BSV Voith St. Pölten beantwortete der Fußball-Landeschef ein paar Fragen.


Wie kommt es, dass Sie hier in der Zerbster Kegelhalle zu Gast sind?
Ich bin an allen Sportarten interessiert. Außer beim Schach, da bin ich ein bisschen zurückhaltend (lacht). Ich bin auch Vizepräsident beim Landessportbund. Ich habe die persönliche Einladung vom SKV-Präsidenten Lothar Müller. Die wollte ich jetzt wahrnehmen, weil Kegeln mich auch besonders interessiert, weil es immer wieder neu ist. Denn man hat immer wieder eine neue Chance, alle Neune abzuräumen. Dadurch ist das eine unterhaltsame Geschichte hier und es ist mal etwas anderes als Fußball.


Wie beurteilen Sie die Erfolge der Kegler in Bezug auf die Region?
Das ist natürlich eine ganz starke Sache, dass der SKV die Stadt und unser Land hier so repräsentiert. Das ist ein Vorzeigesport.


Hatten Sie den SKV schon zuvor verfolgen können?
Direkt hatte ich das noch nicht verfolgt, da ich heute das erste Mal hier bin. Aber ich habe ihn sonst über die Medien verfolgt und über die Auszeichnungen. Die Kegler hatten ja meist alles abgeräumt, was hier im Land zu vergeben ist. Sie wurden Mannschaft des Jahrzehnts im Kreis und mehrfach Mannschaft des Jahres im Land.


Diese Wahl stand ja gestern Abend wieder an?
Den Ausgang kann ich jetzt nicht verraten. Aber vielleicht ahnt es Lothar Müller, was beim Sportlerball in Halle abgeräumt wird. Aber ich glaube, da haben die Zerbster dieses Mal mit dem 1. FC Magdeburg große Konkurrenz. Ich denke, sie sind auch mit dem zweiten Platz zufrieden, falls es so sein sollte.


Anmerkung: Die Zerbster wurden gestern Abend beim 23. Ball des Sports des Landessportbundes im Kongress- und Kulturzentrum Halle zur drittbesten Mannschaft des Landes gewählt. Sieger wurde der 1. FC Magdeburg. Auf Rang zwei kamen die Handballer des 1. SC Magdeburg ein.

(sza)

Der Vorstand hofft wieder auf eine rege Teilnahme und bittet darum, dass sich jeder Teilnehmer in die Teilnehmerliste in der Zerbster Kegelbahn einträgt.

Dies erleichtert es, die Versorgung einzuplanen.

Ziel: Klarer Sieg und Weiterkommen


Genau vor einem Jahr starteten die Spitzenkegler des SKV Rot-Weiß Zerbst mit zwei deutlichen Siegen gegen Nis (SRB) in die Champions League-Serie 2014/15. Vier Monate später krönten sie die beste Serie aller Zeiten mit dem Champions League-Titel in Straubing. Morgen um 13 Uhr startet am Zerbster Schützenplatz das Unternehmen Titelverteidigung.
Der Gegner im diesjährigen Achtelfinale scheint von der Papierform her deutlich stärker zu sein, als der im Vorjahr. Mit dem BSV Voith St. Pölten kommt der österreichische Serienmeister an die Nuthe. Zwar haben die Österreicher in dieser Saison in der Liga schon Punkte liegenlassen und auch beim Europapokal mit Platz fünf knapp um sieben Kegel die Medaillenrunde und die eigenen Ansprüche verpasst.
Doch trotzdem reisen sie selbstbewusst und hoch motiviert nach Zerbst. St. Pöltens Aushängeschild, Österreichs Top-Kegler Lukas Huber, sieht gerade im Hinspiel durchaus Chancen für sein Team: „Ich denke, dass für uns das Auswärtsspiel einfacher ist, als das Heimspiel. Wir können hier auf Punkte aufstellen. Wir kennen uns in- und auswendig. Ich denke, dass wir wieder drei Punkte oder vielleicht auch einen vierten in Zerbst holen können.“ Und schon auf die Gesamtkonstellation blickend meinte der 28-Jährige: „Das Rückspiel bei uns wird schwieriger, da
Zerbst uns angreifen kann. Also zusammengefasst: Wir sind Außenseiter und bräuchten zwei Traumtage, um Zerbst zu schlagen.“


„Wenn wir so auftreten, wie in den vergangenen Heimspielen, sollten wir den Vorteil auf unserer Seite haben.“
Teamchef Timo Hoffmann.


Doch die Zerbster haben gute Erfahrungen mit den St. Pöltenern. Beim letzten CL-Aufeinandertreffen 2010 warfen die Rot-Weißen die Österreicher im Viertelfinale aus dem Rennen. Und… wurden schließlich CL-Sieger in Apatin. Die letzten beiden Spiele in der Saisonvorbereitung in diesem Jahr konnte der SKV daheim mit 5:3 und in Gommern mit 7:1 gewinnen. „Die Spiele waren für uns eher in Vorbereitung auf den Weltpokal wichtig. Außerdem überbewerte ich sie nicht, denn Vorbereitung und CL-Spiel, das ist ein riesiger Unterschied. Die Testspiele waren im August und jetzt haben wir November, da ist schon viel passiert“, sieht SKV-Teamchef Timo Hoffmann diese Partien in realistischem Licht.
Doch dass die Zerbster in hervorragender Verfassung sind, zeigten die vergangenen Spiele in der Bundesliga. „Die Niederlage in Staffelstein war kein Beinbruch. Das ist schon eine spezielle Heimbahn. Unsere Jungs sind alle gut drauf. Wenn wir so auftreten, wie in den vergangenen Heimspielen, sollten wir den Vorteil auf unserer Seite haben. Auch wenn es hier eben ‚nur‘ um genau zwei Spiele geht“, schätzt Hoffmann die Stärke seiner Spieler auch nach der ersten Saison-Niederlage in Staffelstein absolut positiv ein.
Die Zielsetzung für das morgige Spiel ist eindeutig: „Wir wollen unbedingt eine Runde weiterkommen. Ich erwarte einen klaren Sieg. Je deutlicher der ausfällt, umso weniger Sorgen brauchen wir uns um das Rückspiel zu machen. Aber St. Pölten hat schon einige überragende Individualisten. Dem müssen wir wieder mit unserer gewohnten mannschaftlichen Geschlossenheit gegenübertreten“, meint der Zerbster Teamleader.
Die SKV-Stars wollen den Heimvorteil nutzen, sich eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel in 14 Tagen in
St. Pölten schaffen und ihren „hoffentlich zahlreichen und lautstarken Fans“ (Hoffmann) ein Kegelfeuerwerk auf höchstem Niveau bieten. „Die Halle wird voll sein und fast komplett auf unserer Seite stehen“, freut sich Hoffmann auf das besondere Champions League-Gefühl.
Das Mdr-Fernsehen und das Radio wird vor Ort sein und über dieses Sport-Event berichten.
(tza)

Die Zerbster Kegler wurden am Samstagabend beim 8. Sportlerball der Kreissparkasse und des Kreissportbundes Anhalt-Bitterfeld als „Mannschaft des Jahrzehnts“ geehrt.

Foto: Simone Zander

SKV ist „Mannschaft des Jahrzehnts“

 

Am Samstagabend hatten die Kreissparkasse (KSK)und der Kreissportbund Anhalt-Bitterfeld (KSB) zur mittlerweile 8. Auflage des Sportlerballs eingeladen. Das Fest der Vereine hielt einige Überraschungen parat.
Zum ersten Mal fand der Sportlerball in der Sandersdorfer Mehrzweckhalle statt, ein Sportkomplex mit einer Festhalle, die entsprechend des Anlasses sehr festlich dekoriert war. Schade nur, dass die Bühne sehr eng ist und die Sportler deshalb unterhalb der Bühne geehrt werden mussten.
Bei der achten Auflage war erneut Sport- und Politikprominenz aus dem ganzen Land anwesend und zollte den Sportlern ihren Respekt. Unter ihnen auch Justizministerin Prof. Dr. Angela Kolb (SPD) und Bundestagsabgeordneter Kees de Vries (CDU).
Nach der traditionellen Eröffnung durch den Präsidenten des KSB, Helmut Hartmann und den Vorstandsvorsitzenden der KSK, Markus Klatte, wurde das Buffett eröffnet.
Bei der anschließenden Ehrungszeremonie der Preisträger in den Kategorien olympische und nichtolympische Sportarten weiblich und männlich sowie Mannschaften, die durch Moderatorin Conny Marquart und Stefan Kutschbach vom KSB unterhaltsam durchgeführt wurde, schafften es mit Dustin Busse, Kegler des SV Eintracht Gommern, der aus Loburg stammt, und Nils Borchert vom SKV Rot-Weiß Zerbst nur zwei Sportler aus dem Verbreitungsgebiet der Volksstimme auf die Bühne. „Aus dem Bereich Zerbst hat leider kein Verein gemeldet“, bedauerte nicht nur die Geschäftsführerin des KSB, Heidrun Dörfler.
Nach der Zeremonie gab es eine ganz neue Art der Wertschätzung, einen Preis, den es zuvor noch nie gab und den es sicherlich in dieser Form auch nicht so schnell wieder geben wird: Die Kegler des SKV Rot-Weiß Zerbst wurden als „Mannschaft des Jahrzehnts“ geehrt.
Bei der Laudatio für die Kegler, gesprochen von Thomas Zander, war es mucksmäuschenstill. Gänsehautfeeling pur folgte sehr viel Applaus für die herausragenden Ergebnisse der Rot-Weißen, angeführt von Präsident Lothar Müller und Sportwart Andreas Förster.
„Die Rede war wirklich sehr gut gelungen. Thomas kennt uns eben und hat seine Wertschätzung für uns wirklich gut zum Ausdruck gebracht“, lobte Förster den Laudator. „Der KSB hat die Veranstaltung hier wirklich toll organisiert. Dass wir hier als Team des Jahrzehnts geehrt werden, ist eine tolle Anerkennung für unsere Arbeit“, so Müller.
Im Anschluss freute sich der Vereinsvorsitzende des Boxclubs Görzig, das „Boxer-Urgestein“ Dittmar Dzemski, über die Ehrengabe von Landrat Uwe Schulze.
Erneut erhielten drei Vereine aus ABI Anerkennung für ihr Engagement, darunter die Zerbster Tierfreunde.
Der bunte, unterhaltsame Abend hielt einige kulturelle Highlights bereit. Die Band „Simple thing“ spielte zum Tanz auf und lockte viele auf das Parkett. Hingucker war das Kinder- und Jugendballett der Stadt Sandersdorf-Brehna mit ihren tollen Tänzen in chicken Kostümen.
Spät am Abend lieferten die Welt- und Europameister im Breakdance, die Da Rookies, eine sehenswerte Show ab und stellten einen inoffiziellen Weltrekord auf.
(sza)

HELIOS Klinik Zerbst/Anhalt unterstützt Zerbster Kegelverein


Mit einem neuen starken Partner geht es für den Sportkegelverein Rot Weiß Zerbst '99 e.V. in die kommenden Spielzeiten. Die HELIOS Klinik Zerbst/Anhalt unterstützt den erfolgreichen deutschen Kegel-Verein und mehrmaligen Weltpokalsieger mit einem Komplettsatz aus Trikots, Hosen und Trainingsanzügen.
Auf den Trikots der Sportler erstrahlt neben dem Vereinslogo des Sportkegelvereins neuerdings auch das Logo der HELIOS Klinik Zerbst/Anhalt. Die 1. Herrenmannschaft freut sich über einen neuen Komplettsatz aus Trikots, Hosen und Trainingsanzügen. „Ich finde es toll, dass wir mit der HELIOS Klinik einen starken Partner gewinnen konnten, der uns künftig zur Seite steht“, freut sich Vereinspräsident Lothar Müller.
Der Sportkeglerverein Rot Weiß Zerbst `99 e.V. wurde am 19. Februar 1999 gegründet, der Aufstieg in die 1. Bundesliga folgte im Jahr 2003. In den vergangenen zehn Jahren gewannen die Kegler sieben Mal den Weltpokal, zwei Mal die Champions League, fünf Mal den Deutschen Pokal und zehn Mal die Deutsche Meisterschaft. National wie international hat die 1. Herrenmannschaft des Sportkeglervereins Rot Weiß Zerbst `99 e.V. damit so viele Titel in ihrer Sportart gewonnen wir keine andere deutsche Mannschaft.
„Wir verfolgen die Entwicklung des Sportkegelvereins bereits seit Jahren. Als Gesundheitspartner in der Region Anhalt-Bitterfeld und im angrenzenden Sachsen-Anhalt unterstützen wir die Sportler gern und wünschen ihnen für die kommenden Herausforderungen viel Erfolg und hoffentlich die nächsten wichtigen Titel“, sagt Klinikgeschäftsführer Georg Thiessen.

Zerbster zum dritten Mal in Folge Weltpokalsieger


Es ist geschafft!!!! Wir sind zum dritten Mal hintereinander Weltpokalsieger!!!!
Zwar haben Tom (1:3, 598:614) und Timo (1:3, 594:601) ihre Duelle verloren, aber Boris (2:2, 621:604) hat den dritten Punkt geholt und zusammen haben sie die Kegel gesichert.
Kampf pur, der Wahnsinn geht weiter!!!
Endergebnis: 6:2 (3668:3614)


Hier singen nur noch wir!!!
Und der Pott kommt wieder mit nach Zippel Zerbst

Morgen geht`s im Semifinale gegen Zavarko & Co.


Nach Qualifikationsplatz zwei startet für den SKV im Halbfinale der Medaillenkampf
Die Kegler des SKV Rot-Weiß Zerbst stehen als Titelverteidiger im Halbfinale des Weltpokals in Backa Topola (SRB). Gegner ist heute ab 13.40 Uhr kein Geringerer als der Topfavorit auf den Titel, ZP Sport Podbrezova. Die Slowaken haben mit Vilmos Zavarko den wohl derzeit besten Kegler der Welt in ihren Reihen.

Am dritten und letzten Qualifikationstag sicherten sich die Rot-Weißen in einem absolut engen Rennen kegelgleich (beide 3674) mit dem heutigen Halbfinalgegner Platz zwei.


Der Tag startete weniger erfolgreich. Mathias Weber (584) ließ nach gutem Beginn in der zweiten Spielhälfte einige Kegel liegen. Den Zerbstern kamen da die ebenfalls nicht überragenden Ergebnisse der Gegner aus Ungarn und Serbien entgegen. Lediglich Podbrezova (SVK) und Zapresic (CRO) zogen mit je 660 Kegeln an den bis dahin führenden Deutschen klar vorbei.


So musste am Nachmittag Boris Benedik die Halbfinal-Teilnahme absichern. Dies klappte nach verhaltenem Start sehr gut. Der Slowene im Zerbster Team überflügelte nicht nur Belgrad und hielt Szeged deutlich auf Distanz, er holte auch noch Podbrezova mit dem letzten Wurf ein.
Damit kommt es morgen Mittag zum Duell der Zerbster mit dem Team des ehemaligen SKV-Publikumslieblings Ivan Cech. „Wir nehmen es so wie es kommt. Bis kurz vor Schluss wussten wir ja gar nicht, wer der Gegner sein kann. Jetzt sind es eben die Slowaken aus Podbrezova. Im Spiel Mann gegen Mann geht sowieso alles von vorn los. Da stehen die Chancen 50:50. Es wird sicher jedes Holz, jede taktische Variante entscheidend sein“, meinte ein zufriedener SKV-Sportwart Andreas Förster.
Im zweiten Halbfinale spielen Vorkampfsieger Zapresic (CRO) mit Damir Fuckar und Belgrad (SRB) mit Jovan Calic gegeneinander.
Von Thomas Zander

SKV Rot-Weiß Zerbst bleibt in Serbien auf Halbfinalkurs
Titelverteidiger nach zwei Dritteln in Qualifikation auf Platz eins


Beim Kegel-Weltpokal im serbischen Backa Topola ist der Titelverteidiger Rot-Weiß Zerbst weiter auf Halbfinalkurs. Nachdem die Startakteure den SKV am Dienstag in der Qualifikation in Führung gebracht hatten, zeigten auch die Spieler Nummer drei und vier tolle Leistungen und sorgten so schon für einen guten 50-Kegel-Vorsprung auf den undankbaren fünften Platz.
Thomas Schneider musste in seinem Durchgang nur den Slowaken aus Podbrezova den Vortritt lassen. Mit seinen tollen 620 Kegeln hielt er, trotz seiner Reisestrapazen am Vortag, sein Team weiter auf Qualifikationsplatz eins.
Da auch Axel Schondelmaier mit 609 Kegeln überzeugte und die direkten Gegner in Schach hielt, führen die Zerbster jetzt mit fünf Kegeln vor Belgrad, die durch den bisherigen Turnierbestwert (663) von Goran Ostojic wieder im Rennen um die Halbfinalplätze sind.
„Ich bin mit den bisherigen Leistungen absolut zufrieden. Da aber alles noch so eng ist, bis Platz fünf sind es nur 50 Kegel, müssen wir die Konzentration weiter hoch halten, damit es morgen mit dem Halbfinale klappt“, meinte SKV-Sportwart Andreas Förster.
(tza)


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Mit Optimismus zur Titelverteidigung

„Wir wollen ins Finale. Und dann hoffentlich den Titel verteidigen.“ Diese riesige Zielstellung gibt der Chef der Zerbster Spitzenkegler vom SKV Rot-Weiß, Lothar Müller, bei der Abreise zum Weltpokal im serbischen Backa Topola heraus. Und das nicht ohne Grund: „Ich denke, unsere Mannschaft ist kompakt aufgestellt. Die sportliche Leitung wird sicher die richtige Aufstellung finden, damit wir die schwierige Vorrunde überstehen werden. Und wenn wir ohne Krampf in die K.o.-Spiele kommen, ist wieder alles möglich.“
In der morgen beginnenden Qualifikation, in der je sechs Spieler der 13 teilnehmenden nationalen Meistermannschaften um das beste Kegelergebnis ohne Punktwertung kämpfen, müssen die Rot-Weißen bis Donnerstag eines der vier besten Teamresultate erreichen, um am Freitag im Halbfinale um die Medaillenränge zu kämpfen. Bei den härtesten Konkurrenten sieht Müller „nichts Neues“: „ Da sind die, die immer oben dabei sind. Allerdings gibt es mit uns, Podbrezova, Szeged, Belgrad und Zapresic fünf übermächtige Anwärter auf nur vier Halbfinalplätze. Das macht die Quali ja so brisant und wichtig.“

Größten Optimismus strahlt SKV-Sportwart Andreas Förster aus: „Wir fahren nach Serbien! Ob der Ort nun Apatin oder Backa Topola heißt, in Serbien hatten wir bisher immer Glück. Hier sind wir Champions League- und Weltpokalsieger geworden. Und die Chancen stehen dieses Mal auch wieder sehr gut.“ Als Organisationschef macht er sich neben den sportlichen vor allem um die logistischen Probleme so seine Gedanken: „Hoffentlich klappt alles mit der Anreise gut. Man sieht ja viel in den Medien mit dem breiten Flüchtlingsstrom aus dem Süden. Die haben ja ganz andere Sorgen, als irgendwelche Kegeltitel zu verteidigen. Das geht nicht spurlos an einem vorbei. Gerade die jungen Spieler müssen das verarbeiten.“

Allen Widrigkeiten zum Trotz steht ab heute ein schlagkräftiges Zerbster Team auf der Bahn in Backa Topola. Gerade im Auswärtsspiel in Schwabsberg hat der SKV voll überzeugt. Das nährt auch die Hoffnung von Teamchef Timo Hoffmann: „Der Weltpokal findet ja zum Glück nicht in Zerbst statt. Auswärts waren wir stark. Jetzt müssen wir nur wieder die ganze Ligageschichte abhaken, alles auf Null stellen und uns auf das internationale Geschäft konzentrieren. Dann wird das in Serbien schon klappen.“ Die Zielstellung des Präsidenten haben sicher alle Akteure im Kopf: „Wir wollen ins Finale. Und dann hoffentlich den Titel verteidigen.“

(tza)

1. Herren siegen

Unsere Jungs besiegen Nibelungen Lorsch mit 6:2.
Matze Weber war mit 650 Kegeln Tagesbester. Ansonsten eine durchwachsene Leistung mit Höhen und Tiefen.
"Glücklicherweise findet der Weltpokal auswärts statt. Da scheinen wir momentan besser drauf zu sein", sagte Teamchef Timo Hoffmann.

Lothar Müller
Unser Präsident feiert heute seinen 62. Geburtstag. Diesen verbringt er beim Bürgerfest im Schloss Bellevue. Dass das beliebteste Glücksspiel Deutschlands, LOTTO 6aus49, in einem Monat stolze 60 Jahre alt wird, nahm LOTTO Sachsen-Anhalt schon das ganze Jahr über zum Anlass, sich bei vielen Menschen zu bedanken, die sich mit viel Hingabe und Leidenschaft ehrenamtlich engagieren.
Lotto-Toto schlug somit Gäste für das Bürgerfest vor. Sie erhielten daraufhin die Einladungen vom Bundespräsidenten. Als Würdigung ihres persönlichen Engagements für die Gesellschaft werden vier Sachsen-Anhalter diesen Freitag in Berlin bei Bundespräsident Joachim Gauck zu Gast sein, darunter der „Chef“ des Sportkegler-Vereins Rot-Weiß Zerbst 99.
Der Zerbster wurde von LOTTO Sachsen-Anhalt vorgeschlagen, weil die Zerbster Kegler unter seiner Führung u. a. sechsmal Weltpokalsieger, zweimal Champions-League-Sieger und zehnmal Deutscher Meister wurden.
(sza)

http://www.mdr.de/mediathek/suche/mediatheksuche102.html?q=Kegeln+Zerbst&x=-988&y=-176

Erfolgsgeschichte, die kein anderer vorweisen kann


Ministerpräsident Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff, besucht Kegler vom SKV Rot-Weiß Zerbst

Der Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff, stattete dem SKV Rot-Weiß Zerbst am Samstag einen Besuch ab.
Den 61-Jährigen verbindet viel mehr, als mancher denkt mit dem Zerbster Sportkeglerverein, denn er hat, wie der Verein, am 19. Februar Geburtstag. Er betonte dies auch am Samstag und machte deutlich, „dass diese Zerbster Mannschaft die erfolgreichste ist, die wir seit Jahrzehnten in Sachsen-Anhalt haben“.
„Das macht sich fest an dem Erreichten, denn wenn ich den Weltpokal hole, die Champions League gewinne und zehnmal in Folge deutscher Meister werde und darüber hinaus nach weiteren Lorbeeren greife, ist das eine Erfolgsgeschichte, die keine andere Sportart und keine andere Mannschaft aufzuweisen hat. Das erfüllt uns mit Stolz und dafür gilt der Dank all denen, die als Sponsor und vor allem im Verein dazu beigetragen haben.“ Haseloff hob vor allem Präsident Lothar Müller hervor, „der als Macher dieser Erfolgsgeschichte die Verantwortung trägt“.
Haseloff wertschätzte aber auch die österreichischen Gäste vom BSV Voith St. Pölten: „Sie sind als einzige in der Lage, auf Augenhöhe mit uns mitzukämpfen“, scherzte der Ministerpräsident und hieß die Gäste im Land Sachsen-Anhalt und in Deutschland herzlich willkommen. „Es ist für Sie eine Freude zu uns zu kommen und umgedreht stets eine Freude für uns, zu Ihnen zu kommen. Denn uns verbinden über den Sport hinaus noch eine ganze Reihe von anderen europäischen, aber auch bilateralen Themen. Aber der Sport ist immer das Beste, was uns zusammen bringt.“
Desweiteren dankte er den Zerbsterinnen und Zerbstern für die Treue zu diesem Verein, „der mit mir zusammen Geburtstag hat.“


(sza)

SKV Rot-Weiß Zerbst besiegt BSV Voith St. Pölten 5:3 (3698:3571)
Tagesbester: Uros Stoklas mit 651 Kegeln.
Bester Österreicher: Lukas Huber mit 647 Kegeln.

Wiedersehen mit alten Bekannten
SKV Rot-Weiß Zerbst empfängt BSV Voith St. Pölten zur Saisoneröffnung


Endlich ist es soweit. Nach dem ersten Testspiel in der Vorwoche stehen morgen zur Saisoneröffnung des SKV Rot-Weiß Zerbst zwei absolute Spitzenteams auf den Zerbster Bahnen am Schützenplatz.
Am Samstag ab 13 Uhr weht internationales Flair auf der Zerbster Kegelbahn „Am Schützenplatz“. Zum offiziellen Saison-Auftakt kommt es zum Aufeinandertreffen zwischen dem deutschen Serienmeister, mehrfachen Weltpokal- und Champions League-Sieger SKV Rot-Weiß Zerbst und dem achtfachen österreichischen Staatsmeister BSV Voith St. Pölten.
In beiden Mannschaften werden sich die besten Kegler beider Länder präsentieren, die zuletzt im Mai bei der Team-Weltmeisterschaft Silber (Deutschland) und Bronze (Österreich) erkämpft hatten.


Auf St. Pöltener Seite spielt mit Lukas Huber der seit Jahren beste österreichische Kegler. Die Zerbster haben mit Thomas Schneider, Axel Schondelmaier, Mathias Weber und Timo Hoffmann gleich vier „Silberjungs“ im Aufgebot. Endlich werden nach langer Sommerpause auch wieder die beiden slowenischen Kegelstars Boris Benedik und Uros Stoklas auf der Heimbahn zu sehen sein. Marcus Gerdau und Youngster Robert Heydrich komplettieren das Heimteam.
Pünktlich zur Saisoneröffnung hat sich auch hohe politische Prominenz angekündigt. So hat der Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff, seinen Besuch zugesagt. „Dieser Besuch war schon lange geplant und ich freue mich, dass es nun terminlich klappt“, sagte SKV-Präsident Lothar Müller.


Neben dem Ministerpräsidenten werden beispielsweise Landrat Uwe Schulze sowie der Zerbster Bürgermeister Andreas Dittmann erwartet. Außerdem werden treue Sponsoren, Förderer und Freunde der Einladung des Vereins folgen. „Wir möchten mit unseren Mitgliedern diese Gelegenheit zur Werbung für den Kegelsport nutzen und unsere Partner und Förderer begeistern“, sagte Müller.


Pünktlich um 12 Uhr wird auch der Grill angezündet, so dass sich alle Gäste, Fans und Zuschauer zu fairen Sportlerpreisen stärken können. Das Saisonauftakt-Fest wird auch musikalisch umrahmt werden, so dass bei guter Stimmung sicherlich ein spannender Kegelkrimi zu erwarten ist.
Gleich einen Tag später, am Sonntag, können Interessierte die beiden Kegelmannschaften noch einmal sehen. Dann werden sie anlässlich der Bahneröffnung des SV Eintracht Gommern, der seine neu gebaute „Pauly-Kegelarena“ offiziell einweihen wird, noch einmal gegeneinander spielen. Los geht es in Gommern um 10 Uhr.


Zur Bedeutung des Wochenendes meinte SKV-Teamchef Timo Hoffmann: „Wir sind jetzt in der finalen Phase der Vorbereitung. Da sind die Spiele, besonders auch auf zwei verschiedenen Bahnen, sehr wichtig. Auch schon mit Blick auf den Weltpokal Ende September. Außerdem verbindet uns mit St. Pölten ja auch eine Art Freundschaft, die gepflegt werden will.“
Auf seinen Kader angesprochen gab er an, dass „alle dabei sein werden“. „Mathias Weber ist nur am Samstag aktiv. Ob Axel Schondelmaier spielen kann, steht noch nicht fest. Er ist gesundheitlich angeschlagen. Da gehen wir kein Risiko ein.“


Liveticker: www.tickaroo.com/games/55ddc5c7b
07eb07962454f2b
(sza)

Internationale Spitze zur Bahneröffnung
Deutscher und österreichischer Serienmeister in neuer Pauly-Kegelarena des SV Eintracht Gommern


Nach über zweimonatiger Bauzeit ist es endlich soweit. Die Kegler des SV Eintracht Gommern feiern am Sonntag ab 9.30 Uhr die offizielle Eröffnung ihrer neuen Pauly-Kegel-
arena. Und das mit einem internationalen Kegelknüller.


Das Schmuckstück der Gommeraner Kegler ist fertig. Nach unzähligen Handwerkerstunden der Kegler selbst und filigraner Millimeter-Arbeit des Bahnbauers Pauly-Kegelbahnen ist die neue Anlage am Gommeraner Sportforum „spielbereit“.


„Wer unsere alte Anlage kennt, wird meinen, eine völlig neue Kegelhalle zu betreten.“
Abteilungsleiter Thomas Arndt.


„Unsere Bahn erstrahlt nicht nur optisch in neuem, modernen Antlitz. Wir haben jetzt auch den absolut neuesten Stand der Technik eingebaut. Wer unsere alte Anlage kennt, wird meinen, eine völlig neue Kegelhalle zu betreten“, schwärmt Abteilungsleiter Thomas Arndt.


Die größte Hürde auf dem Weg zur umfassenden Sanierung, die Finanzierung, haben die Eintracht-Kegler mit Unterstützung von Verein, Land, Lotto Toto Sachsen-Anhalt und vielen großen und kleinen Spendern weitgehend gemeistert. „Ein großer Dank gilt unserem Verein, der bei der Antragstellung im öffentlichen Bereich und auch mit eigenem finanziellen Engagement eine riesen Unterstützung war. Natürlich wäre das alles ohne die Hilfe der vielen Sponsoren aus der Region nicht möglich gewesen. Und auch das Engagement der Stadt Gommern, der Kegler selbst, der anderen Abteilungen des Vereins und zahllose Spenden von Einzelpersonen haben uns die Realisierung des Projektes ‚Kegelbahn 2015‘ ermöglicht. Und dann waren da in den vergangenen Wochen vor allem viele fleißige Hände unserer Kegler, die für das endgültige Bild der Anlage gesorgt haben“, lobt Arndt die große Hilfsbereitschaft. „Einzig der Fußboden und die Möblierung im Zuschauerbereich musste noch hinten anstehen.“


Am Sonntag soll allen Beteiligten Dank gesagt werden. Zur Eröffnung haben die Gommeraner ein der Qualität der Anlage entsprechendes Spiel organisiert. Es kommt zur Partie zwischen dem deutschen Serienmeister, mehrfachen Weltpokal- und Champions League-Sieger SKV Rot-Weiß Zerbst und dem achtfachen österreichischen Staatsmeister BSV Voith St. Pölten.

„Die Zerbster haben auf mein Bitten prompt reagiert und zugesagt. Und das ohne Kosten für unsere Abteilung. Die Kassen sind nach dem Großprojekt ja leer. Danke an unsere sportlichen Gäste“, meinte Abteilungsleitungs-Mitglied Thomas Zander.
„So etwas hat Gommern, speziell wir Kegler, noch nicht erlebt. Die Serienmeister aus Deutschland und Österreich, Weltpokal- und Champions League-Sieger und WM-Medaillengewinner zu sehen, ist für uns schon etwas ganz besonderes. Und dann auf unserer, der Klasse der Spieler angemessenen, neuen Kegelbahn. Einfach toll“, freut sich auch Thomas Arndt auf das Event.


Die Gäste werden beim Aufeinandertreffen der weltbesten Vereinskegler erleben, was auf den Bahnen der neuen Pauly-Kegelarena ergebnistechnisch möglich ist. Schließlich treten in beiden Teams die besten Kegler beider Länder an, die zuletzt im Mai bei der Team-Weltmeisterschaft Silber (Deutschland) und Bronze (Österreich) erkämpft haben.
Auf St. Pöltener Seite spielt mit Lukas Huber der seit Jahren beste österreichische Kegler. Die Zerbster haben mit Thomas Schneider, übrigens war er einer der ersten Spender für das Projekt in Gommern, Axel Schondelmaier, und Timo Hoffmann gleich drei „Silberjungs“ in ihren Reihen. Aber auch die Slowenen Boris Benedik und Uros Stoklas sowie Marcus Gerdau und Youngster Robert Heydrich sind schon mit zahllosen internationalen Medaillen geschmückt.
Alle Besucher, auf die sich der SV Eintracht Gommern riesig freut, können also Kegelsport auf höchstem Niveau erwarten.


„Hoffentlich wollen viele Gommeraner, viele unserer Unterstützer bei diesem Projekt und viele Gäste unsere neue Bahn und den angebotenen Spitzensport sehen. Das wäre zur Eröffnung nach der vielen Arbeit ein angemessener und wertschätzender Rahmen“, meinte Arndt abschließend.
Die Eröffnungs-Zeremonie startet gegen 9.30 Uhr, das Spiel Zerbst gegen St. Pölten gegen

10 Uhr.


(tza)


Weltpokalsieger 

2007 / 2008 / 2009 / 2011/ 2013 / 2014 / 2015 / 2016

 

Champions League Sieger 

2010 / 2015 / 2017

 

Deutscher Meister 

2006 / 2007 / 2008 / 2009 /

2010 / 2011 / 2012 / 2013 / 2014 / 2015 / 2016 / 2017 / 2018

 

Deutscher Pokalsieger

2006 / 2007 / 2008 / 2013 / 2014 / 2018

 

Mannschaft des Jahres

Sachsen Anhalt

2007 / 2008 / 2010 / 2011 / 2013

 

Den DKBC-Imagefilm mit Thomas Schneider gibt es hier...

http://www.dkbc.de/fileadmin/videos/DKBC%20Imagefilm%20-%20MP4%20HD.mp4