Titel und Bronze für Zerbster
Kreiseinzelmeisterschaften Jugend Anhalt-Bitterfeld

Die Kreiseinzelmeisterschaften der Jugendlichen aus Anhalt-Bitterfeld und dem Jerichower Land fanden in diesem Jahr in Drosa, Edderitz, Elsnigk und Aken statt. Dabei holten die Starter aus dem Altkreis Anhalt-Zerbst wieder etliche Titel und Medaillen.
Die Altersklassen der U10 männlich und der U14 weiblich spielten an einem Tag ihre Meister aus. In Drosa holte der Leitzkauer Dennis Lotsch (311) die Bronzemedaille bei den Jüngsten. Seine Vereinskameradin Eileen Böttge siegte zeitgleich in Edderitz und holte mit 459 Kegeln den Kreismeistertitel zum TuS Leitzkau.
Im selben Wettbewerb schaffte Amy Hasse (Leitzkau/341) bei ihrer ersten Meisterschafts-Teilnahme den fünften Platz.
Die anderen Jahrgänge mussten am Wochenende zweimal ran. So auch die
U14 männlich Konkurrenz, die von Jonas Schön dominiert wurde. Der Loburger spielte am ersten Tag in Drosa mit 498 Kegeln einen neuen Bahnrekord. Im Finale in Edderitz steigerte sich Schön sogar noch und legte 508 Kegel nach.
Auch die weiteren Medaillen gingen in die Region. Silber erspielte sich John Jordan (Leitz-
kau/896) vor Maxwell-Ethan Schmidt (Zerbst/883).
Weitere gute Platzierungen erreichten Patrick Frebel (Leitzkau/844/6.), Justin Moschkau (Loburg/801/8.), David Jahns (Loburg/775/10.) und Max Lange (Leitzkau/572/12.).
Der Titel der weiblichen U18 ging nach Zerbst. In Elsnigk erspielte Jördis Schulze
1051 Kegel und fing ihre nach dem ersten Tag noch führende Klubkollegin Jennifer Bache noch ab, die mit 1006 Kegeln Fünfte wurde. Damit qualifizierte sich Bache ebenso für die Landeseinzelmeisterschaften wie die siebtplatzierte Lisa Jordan (Leitzkau/986). Achte wurde Justin Böttge (Leitzkau/975).
Der für Gommern startende Leitzkauer Maximillian Wossack erkämpfte sich in Aken mit 962 Kegeln die Bronzemedaille bei den U18 männlich. Auf Rang sechs landete hier der Zerbster Nils-Julian Borchert (922).
Als nächster Höhepunkt stehen für die Jugendlichen die Landesmannschafts-Meisterschaften am 4. und 5. März in Schkopau an. Dort werden die besten Spieler der vergangenen Saison diesmal gemeinsam in den Kreisauswahlen um Landestitel-Ehren kegeln.

Von Andy Neumann

ÖSA unterstützt gute Jugendarbeit des SKV Zerbst

Die ÖSA Sachsen-Anhalt, vertreten durch Geschäftsstellenleiter Andreas Rüger, ist seit acht Jahren Partner der Kegler vom SKV Rot-Weiß Zerbst. Die zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel fließen ausschließlich in das Projekt „Investition in die Zukunft“ und werden für die jüngsten Spieler des SKV verwendet. Auch in diesem Jahr war es für Andreas Rüger selbstverständlich, sich vor Ort ein Bild von der Jugendarbeit zu machen. „Sieben Kinder im Alter von zwölf bis 18 Jahren trainieren bei uns“, sagte Jugendleiter Patrick Dolch, der gleich anfügte, dass „gern noch mehr Kinder mittrainieren können und jedes Kind ab zehn Jahren herzlich willkommen ist“. Trainiert wird jeweils montags von 16 bis 18.30 Uhr. Der SKV, der den Status eines Landesleistungs-Stützpunktes hat, führt auch ein Stützpunkt-Training, welches jeden ersten Montag im Monat auf der Zerbster Bahn stattfindet, durch. Dieses Training leitet Andreas Scherz. Die gute Jugendarbeit des SKV wurde erst kürzlich durch den DKBC mit dem „Gütesiegel für Jugendarbeit im Verband“ gewürdigt.                                         Foto: SKV Zerbst/Jördis Schulze

Jördis Schulze krönt überragende Leistung

Die Youngster der Altersklasse U18 kegelten am Wochenende das Landesjugend-Championat in Schkopau aus. Es mussten zehn Wurf Volle und zehn Wurf Räumer je Bahn absolviert werden.
Als Betreuer für die fünf Akteure des SKV Rot-Weiß Zerbst fungierten Jugendleiter Patrick Dolch und Rita Leps.
Niels-Julian Borchert verlor in der ersten Runde mit 0:2 und schied aus. Auch für Vivien Schenkel war die Meisterschaft nach dem 0:2 in Runde eins beendet.
Jennifer Bache hatte in der ersten Runde Glück. Sie gewann im Sudden Victory (SV) knapp mit 15:13. Im Achtelfinale verlor sie dann jedoch unglücklich im SV mit 18:19 und schied aus.
Auch Marie Dolch entschied Runde eins nach dem SV knapp mit 31:30 für sich. Im Achtelfinale unterlag sie dann knapp mit 18:20 und schied aus.
Sudden Victory notwendig
Am besten lief es für Jördis Schulze. Sie gewann die erste Runde mit 2:0. Im Achtelfinale bezwang sie Philipp Seidel nach SV mit 19:18, da ihr im letzten Wurf eine Neun gelang.
Auch im Viertelfinale gegen Jon-Dalles Riedel aus Halberstadt musste das SV entscheiden. Jördis siegte mit 19:16.
Im Halbfinale war der Loburger Dustin Busse, der für den SV Eintracht Gommern kegelt, ihr Gegner. Auch hier ging es bis zum SV. Erneut gelang Jördis im letzten Wurf eine Neun und sie siegte mit 20:12.
Im Finale traf sie auf Jaqueline Wimbersky aus Staßfurt. Erneut im letzten Wurf des SV eine Neun spielend, siegte sie am Ende klar mit 20:14 und ist somit neue Jugendchampionats-Meisterin.
Für Dustin Busse blieb das Spiel um Platz drei, das er im SV mit 19:14 gegen Emily Seifert gewinnen konnte und sich somit Bronze sicherte.

(sza)

Jennifer Bache


Die Keglerin des SKV Rot-Weiß Zerbst ist zur Zeit nicht so sehr zufrieden: „Meine Technik haut nicht richtig hin. Wir sind gerade am Feilen“, sagte sie. Dennoch kann die 15-Jährige auf eine gute Saison zurück blicken. „Beim Ländervergleich habe ich mit der Mannschaft einmal Bronze geholt und im Mix, gemeinsam mit Max Herrmann, Silber“, berichtete sie stolz. Für das neue Jahr hat sich die Schülerin der Zerbster Ganztagsschule „Ciervisti“ auch schon große Ziele gesetzt. „Ich möchte auf jeden Fall zur Deutschen Meisterschaft, wenn ich es schaffe und natürlich zur Kreis- und Landesmeisterschaft.“ Zur Zeit ist Jenni im Beobachtungs-Kader des Landestrainers Frank Sadenwater. „Ich rechne mir da schon etwas aus“, sagte sie. Denn in der Altersklasse U14 war sie bereits im Nationalkader. Dies möchte sie nun auch in der U18 schaffen. „Ich bin ja gerade im ersten U18-Jahr. Es wird sehr schwer, aber ich hoffe, dass ich es schaffe“, so die Keglerin, die für die Zukunft auch schon ein berufliches Ziel fest im Auge hat: „Ich möchte Polizistin werden“, sagte die Sportlerin, die auch am Stützpunkt-Training teilnimmt.

(sza)

Gommern liegt vorn
Classic-Kegeln Spiele zur Kreismeisterschaft

Den Rot-Weiß-Spitzenkeglern, die mit ihrer ersten Männer-Mannschaft gerade den Weltpokal erfolgreich verteidigen konnten, eifern zur Zeit zwölf aktive Nachwuchs-Akteure im Alter zwischen zwölf und 18 Jahren nach. Alle nehmen an der Ermittlung des Kreismeisters bzw. der Kreismannschaftsmeister teil.
Der Kreismannschafts-Meister wird in fünf Turnieren ermittelt. Beide Altersklassen spielen mit Vierer-Teams je 120 Wurf gemischtes Spiel (jeweils 15 Volle/15 Abräumen pro Bahn) im Kettenstart von Bahn eins bis vier. Die Staffelsieger beider Altersklassen qualifizieren sich für das Finale um den Kreismeister des Kreises Anhalt-Bitterfeld.
Teilnehmende Mannschaften sind TuS Leitzkau I und II, SV Blau-Weiß Loburg, SV Eintracht Gommern, SKV Rot-Weiß Zerbst und die SG 1990 Lindau. Es haben bereits zwei Turniere stattgefunden. Danach steht der SKV Rot-Weiß Zerbst bei der U14 an vierter und bei der U18 an zweiter Stelle.
Das dritte Turnier wird am 30. Oktober und am 1. November in Leitzkau durchgeführt.
Erwähnenswert ist, daas die Jugenlichen Sabrina Schulz, Marie Dolch, Hanna Klausnitzer, Jördis Schulze sowie Steffen Heydrich den Sprung in die Frauen- bzw. Herrenmannschaften des SKV geschafft haben. Sie nehmen am aktiven Wettkampfgeschen teil.
Besonderer Dank gilt Andreas Rüger von der Geschäftsstelle  der ÖSA Zerbst, der seit Jahren die Kinder- und Jugendarbeit des SKV als Sponsor aktiv unterstützt.

Von Rita Leps

Jugend U14 & U18

Sabrina Schulz; Hanna Klausnitzer; Nico Dolch; Nils Julian Borchert (hinten von links), Vivien Schenkel, Leon Fischer, Jennifer Bache (Mitte von links) sowie Fabien Renè Schenkel, Michelle Dolch, Maxwell Ethan Schmidt, Jördis Schulze (vorn von links).